Coronavirus Information

Der Landesverband Soziokultur Niedersachsen versucht, die Kulturakteure in Niedersachsen über den Umgang und die Auswirkungen des Corona-Virus dem Laufenden zu halten. Die Nachrichten überschlagen sich, was eben noch galt, ist im nächsten Moment schon veraltet. Die Seite wird ständig erweitert und aktualisiert. Eine Garantie auf Vollständigkeit können wir jedoch nicht geben.

Wir möchten darauf aufmerksam machen, dass unser Angebot, lediglich einem unverbindlichen Informationszweck dient und keine Rechtsberatung im eigentlichen Sinne darstellt. Wir können keine Gewähr auf Richtigkeit und Vollständigkeit unserer Auskünfte leisten.

Was aber immer gilt ist: Hände waschen. Abstand halten. Ruhe bewahren. Keine Hamsterkäufe. Anderen helfen.

Allgemeine Informationen

Corona-Sonderregelung in der Künstlersozialversicherung

Vielen Kulturschaffenden sind in der Corona-Pandemie die Einnahmen aus ihrem künstlerischen Schaffen weggebrochen. Bis Ende 2021 können sie durch die „Corona-Sonderregelung“ monatlich bis zu 1.300 € zusätzlich durch nicht-künstlerische selbstständige Tätigkeiten hinzuverdienen. Die Regelung gilt seit dem 23. Juli und stellt sicher, dass ein bestehender Versicherungsschutz in der Künstlersozialversicherung nicht infolge der Covid-19-Pandemie verloren geht.

Mehr: https://www.kuenstlersozialkasse.de/die-ksk/meldungen.html

Niedersächsische Corona-Verordnung vom 16.07.21

Die neue Verordnung gilt seit dem 16.07.2021 und ist vorerst bis zum 3. September 2021 gültig. Sie orientiert sich am Stufenplan 2.0.

Wir haben die Verordnung für euch zusammengefasst. Das Dokument gibt es hier als PDF-Datei abzurufen.

Kurzarbeit: Sonderregelungen werden verlängert

Der vereinfachte Zugang zum Kurzarbeitergeld soll verlängert werden. Konkret geht es bei den Regeln um Sozialversicherungsbeiträge für ausgefallene Arbeitsstunden bei Kurzarbeit. Diese werden bislang noch bis Ende Juni 2021 zu 100 % vom Staat übernommen. Die Regelung soll nun bis Ende September gelten. Zudem soll es für die Anmeldung von Kurzarbeit weiterhin ausreichen, wenn zehn Prozent der Beschäftigten betroffen sind und nicht wie sonst vorgegeben ein Drittel.

Hier gibt es alle weiteren Informationen.

 

Quelle: Bundesministerium für Arbeit und Soziales

 

Niedersächsische Corona-Verordnung vom 21.06.2021

Die neue Verordnung gilt seit dem 19.06.2021; bzw. dem 21.06.2021 und ist vorerst bis zum 16. Juli gültig.

Wir haben die Verordnung für euch zusammengefasst. Das Dokument gibt es hier als PDF-Datei abzurufen.

Faktencheck/ Faktenfinder zum Thema Corona

Derzeit kursieren viele Fake News zu Verschwörungstheorien und angeblich "neuen" Corona-Regelungen im Netz. Der NDR hat nun als Tipp zur Hilfe zwei Links veröffentlicht, die zur Aufklärung helfen sollen, welche Fakten wirklich der Wahrheit entsprechen.

Die Faktenchecks zum Thema Corona kann man hier nachlesen.

Auch die Tagesschau beantwortet mit dem Faktenfinder einiges zu dem Thema. Dieser ist hier zu finden: https://www.tagesschau.de/faktenfinder/

 

 

Quelle: NDR 1 Niedersachsen

BMF klärt steuerliche Fragen in Zusammenhang mit der Corona-Pandemie

Das Bundesfinanzminsterium (BMF) hat seine bisherigen Ausführungen zu Erleichterungsregelungen in der Corona-Pandemie in einigen Punkten ergänzt (FAQ „Corona“ – Steuern, Stand: 26. April 2021).

Zeitnahe Mittelverwendung

Viele gemeinnützige Einrichtungen haben ihre Aktivitäten aktuell weitgehend eingestellt. Trotz weitgehender Einnahmeneinbrüche wurde die eingenommen Mittel deswegen vielfach nicht verwendet. Gesetzlich vorgesehen ist, dass Mittel zeitnah und damit spätestens in den auf den Zufluss folgenden zwei Jahren für die steuerbegünstigten satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden müssen.

Das BMF nennt zwar keine konkrete Fristverlängerung für die Mittelverwendung, stellt aber klar, dass angesichts der derzeitigen Situation bei der Frist in jedem Fall die Auswirkungen der Corona-Krise berücksichtigt werden. Den gemeinnützigen Einrichtungen wird damit mehr Zeit als gewöhnlich zur Verwendung der angesammelten Mittel eingeräumt. Die im Jahr 2020 oder 2021 eigentlich für einen bestimmten Zweck zur Verwendung vorgesehenen Mittel müssen also nicht irgendwie anderweitig verwendet werden.

Auflösung von Rücklagen

Das BMF erlaubt ausdrücklich die Auflösung von Rücklagen, die zu anderen Zwecken gebildet worden sind. Sie dürfen aufgelöst werden, um eine aufgrund der Corona-Krise entstandene wirtschaftliche Notlage abzumildern. Das gilt also auch für zweckgebundene Rücklagen oder Wiederbeschaffungsrücklagen.

Rückerstattung von Beiträgen

Die Rückerstattung von Beiträgen hatte das BMF ebenfalls schon mit früherem Schreiben erlaubt.

Bis Ende 2021 ist das unschädllich, auch wenn die aktuellen Satzungsbestimmungen oder Beitragsordnungen die Rückzahlung von Beiträgen an durch die Corona-Krise wirtschaftlich in Not geratene Mitglieder beziehungsweise die Befreiung dieser Mitglieder von Beitragszahlungen nicht zulassen. Der Verein muss sich die von dem Mitglied geltend gemachte, durch die Corona-Krise bedingte wirtschaftliche Notlage nicht nachweisen lassen. Es reicht aus, wenn sich das Mitglied plausibel auf eine solche Not beruft oder sich die Notsituation des Mitglieds für die Körperschaft plausibel aus anderen Umständen ergibt.

Fehlen satzungsmäßiger Tätigkeiten

Grundsätzlich erhalten gemeinnützige Einrichtungen für Jahre, in denen sie keine satzungsmäßigen Zwecke verfolgen, keine Gemeinnützigkeit.

Von diesem Grundsatz weicht das BMF ab, wenn es den Einrichtungen wegen der Pandemie nicht möglich war, ihren satzungsmäßigen Tätigkeiten im üblichen Umfang nachzugehen oder wenn sie sogar weitestgehend untätig bleiben.

Aus gemeinnützigkeitsrechtlicher Sicht – so das BMF – sollen die Finanzämter das nicht beanstanden, wenn in den Tätigkeitsberichten diese Einschränkungen glaubhaft gemacht werden.

Es wird also genügen, wenn der Verein im Tätigkeitsbericht kurz darstellt, in welcher Weise die eigenen Aktivitäten von der Coronapandemie betroffen waren.

Verschiebung der Mitgliederversammlung

Aufgrund der Einschränkungen infolge der COVID-19-Pandemie ist es im Jahr 2020 vielen gemeinnützigen Vereinen nicht möglich gewesen, Mitgliederversammlungen durchzuführen. Das ist – so das BMF – gemeinnützigkeitsrechtlich unschädlich.

Sofern eine Mitgliederversammlung coronabedingt ausgefallen ist oder verschoben wurde, soll der Verein das zuständige Finanzamt bei der nächsten turnusmäßigen Steuererklärung darauf hinweisen und etwaige Unterlagen (zum Beispiel Tätigkeitsberichte) beigefügen: Entsprechende Unterlagen aus der Mitgliederversammlung (Protokolle und Jahresberichte) sind ja nicht verfügbar.

Quelle: www.vereinsknowhow.de.

Niedersächsische Corona-Verordnung vom 31. Mai 2021

Die neue Verordnung gilt seit dem 31. Mai und ist vorerst bis zum 24. Juni 2021 gültig.

Wir haben die Verordnung für euch zusammengefasst. Das Dokument gibt es hier als PDF-Datei abzurufen.

Informationen zur Bundesnotbremse

Die neue Niedersächsische Corona-Verordnung gilt seit dem 10. Mai. Insofern der 7-Tage-Inzidenzwert nicht über 100 steigt, gilt ein 3-Stufenplan mit schrittweisen Lockerungen, je nach Inzidenzwert. Steigt der Inzidenzwert aber wieder über 100, soll die Bundesnotbremse gezogen werden. Folgendes gibt es zu der Notbremse zu wissen:

Diese gilt längstens bis 30.06.21 und ist hier zu finden.

  1. Home-Office: wenn keine zwingenden betrieblichen Gründe entgegenstehen, müssen Arbeitgeber ihren Beschäftigten inzidenzunabhängig anbieten, ins Home-Office zu gehen. Die Beschäftigten müssen dieses Angebot annehmen, wenn keine zwingenden Gründe entgegenstehen.
  2. Testangebotspflicht: Betriebe müssen allen MitarbeiterInnen, die nicht ausschließlich im Home-Office sind, einmal wöchentlich Tests anbieten.

Sieben-Tage-Inzidenz über 100 an drei Tagen, ab übernächstem Tag gilt:

  1. Freizeiteinrichtungen/-angebote sowie Theater, Opern, Museen, Kinos, Zoos geschlossen (Ausnahmen nur für Außenanlagen Zoos, botanische Gärten, Autokinos)
  2. Modellprojekte sind nicht erlaubt
  3. kontaktfreier Sport nur noch in Gruppen von max. fünf Kindern bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres erlaubt
  4. SchülerInnen werden im Wechselmodell beschult, Kitas sind offen. Ab Inzidenz über 165 an drei Tagen schließen Kitas und Schulen (Ausnahmen sind Abschlussklassen und Förderschulen)
  5. Notbetreuung Kita und Grundschule weiterhin möglich, die Kriterien dafür legen die Länder fest
  6. private Zusammenkünfte max. zwischen Angehörigen eines Hausstandes mit einer weiteren Person zulässig. Kinder bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres, die zum Haushalt gehören, werden nicht mitgezählt.
  7. Ausgangssperre zwischen 22 und 5 Uhr (wenige Ausnahmen) // Sport ist zwischen 22 und 24 Uhr zulässig – kontaktlos mit Angehörigen des Hausstands, ansonsten allein
  8. Ladengeschäfte die nicht der Grundversorgung dienen, sind ausnahmslos geschlossen, jedoch sind Click & Collect sowie Click & Meet mit Termin, Kontaktdatenerfassung und anerkanntem negativem Test (nicht älter als 24 h) bis Inzidenz von 150 möglich.
  9. Gaststätten und Speiselokale geschlossen
  10. touristische Übernachtungen und körpernahe Dienstleistungen unzulässig (Ausnahme medizinisch notwendige Behandlungen, Friseursalons & Fußpflege)

Hinweis:
Die Länder können über die genannten Maßnahmen des Infektionsschutzgesetzes hinaus eigenständig verschärfende Regelungen erlassen. In Niedersachsen trat die neue Corona-Schutzverordnung am 10.05.2021 in Kraft und gilt vorerst bis 30. Mai.

 

Quelle: Newsletter LV Soziokultur Sachsen

Niedersächsische Corona-Verordnung vom 10. Mai 2021

Die neue Verordnung gilt seit dem 10. Mai 2021.

Übersicht zu der Niedersächsischen Corona Verordnung vom 10. Mai 2021. Zunächst gültig bis zum 30. Mai 2021. Quarantänepflicht bleibt ebenfalls vorerst bis zum 30. Mai 2021 bestehen. Per PDF-Datei hier abrufbar: https://www.niedersachsen.de/download/168619.

Schrittweise Lockerungen/Öffnungen in Niedersachsen nach 3-Stufen-Inzidenz-Plan:

3 Stufen Inzidenz-Regelungen:

  • Stufe 1: Inzidenz zwischen 10 und 35 = erhöhtes Infektionsgeschehen
  • Stufe 2: Inzidenz zwischen 35 und 50 = hohes Infektionsgeschehen
  • Stufe 3: Inzidenz zwischen 50 und 100 = starkes Infektionsgeschehen (Derzeitiger Stand - 12.05.2021)

Niedersächsische Corona-Verordnung vom 15.03.21

Die neue Verordnung gilt seit dem 15. März 2021 (vorerst bis zum 28. März 2021)

Quelle: https://www.niedersachsen.de/download/166315

Momentan arbeitet die Niedersächsische Landesregierung, zur gesetzlichen Regelung der verschiedenen Inzidenzwerte in Niedersachsen, am Stufenplan 2.0. Es handelt sich bei dem Stufenplan 2.0 um eine Art erweitertes Ampelsystem über sechs Stufen von einem geringen Infektionsgeschehen <10 in Stufe 1 bis zu einem eskalierenden Infektionsgeschehen >200 beziehungsweise einem R-Faktor von >1,2. Ob der Stufenplan dann so oder verändert umgesetzt wird, wird nach den nächsten Gesprächen zwischen Bund und Ländern entschieden. Hier geht es zum vorläufigen Stufenplan 2.0.  Und hier geht es zur Verordnung.

Umfängliche Neuregelungen im Gemeinnützigkeits- und Spendenrecht

Erhöhung des Ehrenamts- und Übungsleiterfreibetrages

Der Übungsleiterfreibetrag wird ab 2021 von 2.400 Euro auf 3.000 Euro erhöht (§ 3 Nr. 26 Satz 1 EStG). Der Ehrenamtsfreibetrag wird von 720 Euro auf 840 Euro erhöht (§ 3 Nr. 26a Satz 1 EStG).

Erhöhung der Umsatzfreigrenze auf 45.000 Euro

Die lange geforderte Erhöhung der Umsatzfreigrenze für steuerpflichtige wirtschaftliche Geschäftsbetriebe von 35.000 auf 45.000 Euro wird jetzt umgesetzt (§ 64 Abs. 3 AO)

Ab 2021 bleiben die Gewinn bzw. Überschüsse der steuerpflichtigen wirtschaftlichen Geschäftsbetriebe also körperschaft- und gewerbesteuerfrei, wenn deren Einnahmen im betroffenen Jahr nicht über 45.000 Euro (einschließlich Umsatzsteuer) lagen.

Zeitnahe Mittelverwendung für kleine Einrichtungen wird abgeschafft

Die zeitnahe Mittelverwendung gilt künftig nur noch für gemeinnützige Einrichtungen mit jährlichen Einnahmen von mehr als 45.000 Euro. § 55 Absatz 1 Nummer 5 AO wird entsprechend ergänzt. Nach dieser Regelung müssen steuerbegünstigte Körperschaften alle Mittel spätestens in den auf den Zufluss folgenden zwei Kalender- oder Wirtschaftsjahren für die satzungsmäßigen Zwecke verwenden.

Die Grenze von 45.000 Euro bezieht sich auf die Gesamteinnahmen, d.h. die kumulierten Einnahmen des ideellen Bereichs, des Zweckbetriebs, der Vermögensverwaltung und des steuerpflichtigen wirtschaftlichen Geschäftsbetriebes.

Mittelweitergabe an andere begünstigte Körperschaften

Die bisherigen Regelungen zur Mittelweitergabe (§ 58 Nr. 1 und 2 AO) werden zusammengefasst und erweitert.

Der neue Tatbestand des § 58 Nummer 1 AO regelt die Mittelweitergabe einheitlich. Die bisherige Regelung zur teilweisen Mittelweitergabe § 58 Nr. 2 AO entfällt.

Künftig gilt:

  • Auch Einrichtungen ohne satzungsmäßige Förderkörpereigenschaft dürfen ihre Mittel in vollem Umfang weitergeben.
  • Förderkörperschaften haben nur noch insoweit eine Sonderstellung, als sie keine eigenen Satzungszwecke (unmittelbar) verfolgen müssen.


Vertrauensschutz bei Mittelweitergabe

Die Neuregelung der Mittelweitergaben wird um eine Vertrauensschutzregelung im neuen § 57a AO ergänzt.

Bisher war nicht gesetzlich geregelt, inwieweit die Geberkörperschaft die Mittelverwendung bei der Empfängerorganisation kontrollieren muss bzw. haftet, wenn diese die Mittel nicht zweckgebunden verwendet. Die Finanzverwaltung war aber der Meinung, eine Mittelfehlverwendung wäre dem Empfänger zuzurechnen (AEAO, Ziffer 2, Satz 11 zu § 58 Nr. 2 AO). Der neue § 58a AO schließt diese Regelungslücke. Danach besteht ein Vertrauensschutz für den Mittelgeber, wenn er sich anhand eines vorgelegten Nachweises über die Gemeinnützigkeit von der Steuerbegünstigung des Empfängers überzeugt.


Tatsächliche Geschäftsführung kann schon bei der Satzungsprüfung einbezogen werden

Bisher bezog sich die Gewährung der Gemeinnützig bei einer Neubeantragung (Feststellung der satzungsmäßigen Voraussetzungen nach § 60a Abs. 1 AO) ausschließlich auf die vorlegte Satzung. Das Finanzamt durfte die Gemeinnützigkeit auch dann nicht verweigern, wenn es Erkenntnisse hatte, dass tatsächliche Aktivitäten die Gemeinnützigkeit ausschlossen. Das ändert sich mit dem neu eingefügten Absatz 6 des § 60a AO.

Ziel der Regelung – so die Begründung im Gesetzesentwurf – ist die rechtsmissbräuchliche Verwendung des Feststellungsbescheids nach § 60a AO auszuschließen. Damit kann z. B. bei extremistischen Organisationen die Gemeinnützigkeit vorab ausgeschlossen werden. In solchen Fällen soll nicht der „Rechtsschein der Gemeinnützigkeit“ entstehen.


Kooperationen mit gemeinnützigen Einrichtungen

Nach dem im Gemeinnützigkeitsrecht geltenden Unmittelbarkeitsgrundsatz muss eine Körperschaft ihre satzungsgemäßen Zwecke grundsätzlich selbst verwirklichen. Das führte bisher dazu, dass Hilfsbetriebe (z.B. eine Krankenhauswäscherei) in rechtlich eigenständiger Form nicht gemeinnützig sein können, wenn sie nicht selbst einen gemeinnützigen Zweck verfolgen, sondern nur Leistungen für andere gemeinnützige Einrichtungen erbringen.

Das soll sich mit dem neuen § 57 Abs. 3 AO ändern: Das planmäßige Zusammenwirken mit mindestens einer weiteren gemeinnützigen Körperschaft gilt künftig als unmittelbare Zweckverwirklichung. Körperschaften können sich dadurch arbeitsteilig organisieren. Das gilt speziell auch für die Ausgliederung von Serviceleistungen in eigenständige Körperschaften.

Leistungen, die den gemeinsamen Zweck im Rahmen eines wirtschaftlichen Geschäftsbetriebs verwirklichen, fallen dann nach den allgemeinen Regelungen (§§ 65 bis 68 AO) in den Zweckbetrieb. Für die Prüfung der Zweckbetriebseigenschaft – so die Erläuterung im Gesetzentwurf – wird die Gesamtleistung der beteiligten Organisationen betrachtet. Sind dabei die Anforderungen an einen Zweckbetrieb erfüllt, werden die Teilleistungen bei allen Beteiligten als Zweckbetrieb behandelt.


Steuerbegünstigung für Holding- und Beteiligungsgesellschaften

Die neue Regelung des § 57 Abs. 4 AO ermöglicht künftig die Gemeinnützigkeit von Holding- und Beteiligungsgesellschaften. Eine Körperschaft verfolgt künftig ihre steuerbegünstigten Zwecke auch dann unmittelbar, wenn sie ausschließlich Anteile an steuerbegünstigten Kapitalgesellschaften hält und verwaltet.

Zur Begründung dieser Erweiterung des Unmittelbarkeitsgrundsatzes führt die Erläuterung des Gesetzesentwurfes an, dass sich durch die Aufteilung der Tätigkeit auf mehrere Gesellschaften nur die Struktur, aber nicht das gemeinnützigkeitsrechtliche Gesamtbild ändert.

Die Neuregelung erleichtert die Bildung konzernartiger Strukturen im gemeinnützigen Sektor. Bisher konnten Mutter- und Beteiligungsgesellschaften nur gemeinnützig sein, wenn sie jeweils eigene steuerbegünstige Tätigkeiten ausübten. Künftig können alle Tätigkeiten in Tochtergesellschaften ausgelagert werden, während sich die Muttergesellschaft auf das Halten und Verwaltung der Anteile beschränkt.


Vereinfachter Spendennachweis künftig bis 300 Euro

Für Zuwendungen bis zu 200 Euro genügt als steuerlicher Spendennachweis ein Bareinzahlungsbeleg oder die Buchungsbestätigung eines Kreditinstituts. Ein Zuwendungsnachweis nach amtlichem Mustertext ist nicht erforderlich.

Die Grenze für solche Kleinspenden steigt zum 1.01.2021 auf 300 Euro.


Zuwendungsempfängerregister

Mit dem neuen § 60b AO wird 2024 ein Zuwendungsempfängerregister eingeführt. Zuständig dafür ist das Bundeszentralamt für Steuern. Die Daten dafür werden von den Finanzämtern übermittelt. Das Register ist öffentlich zugänglich und soll Transparenz darüber schaffen, welche Organisationen Zuwendungsbestätigungen ausstellen dürfen.

Das zentrale Register soll auch der Ausgangspunkt für Anwendungen werden, mit denen Spendenbescheinigungen für Organisationen, Spender und Steuerverwaltung künftig digital abgewickelt werden können.

Hinweis: Für die gemeinnützigen Einrichtungen gibt es keine Meldepflichten, weil die Daten vom Finanzamt übermittelt werden.


Auslandsspenden

Ab 2024 soll der amtliche Mustertext für Zuwendungsbestätigungen auch für ausländische Spendenempfänger gelten. § 50 Absatz 1 Satz 2 der Einkommensteuer-Durchführungsverordnung wird deswegen aufgehoben.

Das ist möglich, weil das Bundeszentralamt für Steuern künftig dafür zuständig ist, zu prüfen, ob Körperschaften ohne Sitz in Deutschland den Voraussetzungen der §§ 51 bis 68 AO entsprechen.

Bisher nimmt diese Prüfung das Finanzamt vor, das für den jeweiligen Spender zuständig ist. Ausländische Organisationen haben künftig einen Anspruch auf eine inhaltliche Überprüfung der Gemeinnützigkeit für ihre Tätigkeit, wenn sie eine Zuwendung von einem deutschen Steuerpflichtigen bestätigen möchten.


Neue gemeinnützige Katalogzwecke

Ergänzt bzw. spezifiziert wird durch das Jahressteuergesetz auch der Katalog gemeinnütziger Zwecke in § 52 Abs. 2 AO:

  • Klimaschutz: Ausdrücklich aufgenommen wird ergänzend zum Umweltschutz der Klimaschutz. Der Klimaschutz ist grundsätzlich schon jetzt im Rahmen des Umweltschutzes begünstigt. Die Einfügung dient deswegen vor allem der Klarstellung für den Fall, dass Umwelt- und Naturschutz Ziele des Klimaschutzes möglicherweise nicht gänzlich abdecken.
  • Hilfe für Menschen, die auf Grund ihrer geschlechtlichen Identität oder Orientierung diskriminiert werden: § 52 Absatz 2 Satz 1 Nr. 10 AO wird entsprechend ergänzt. Grundsätzlich war dieser Zweck schon bisher begünstigt. Er kommt aber – so die Gesetzesbegründung – in den bestehenden Katalogzwecken nicht ausreichend zum Ausdruck.
  • Ortsverschönerung: Die Steuerbegünstigung für Heimatpflege und Heimatkunde wird um die „Ortsverschönerung“ ergänzt (§ 52 Absatz 2 Satz 1 Nr. 22 AO).
  • Freifunk: Die Aufnahme in § 52 Absatz 2 Satz 1 Nr. 23 AO ermöglicht es, auch solche Freifunk-Initiativen als gemeinnützig anzuerkennen, die auch bzw. ausschließlich Freifunk-Netze aufbauen und unterhalten. Unter „Freifunk“ werden nichtkommerzielle Initiativen eingeordnet, die sich der Förderung der lokalen Kommunikation sowie der technischen Bildung und dem Aufbau und Betrieb eines lokalen freien Funknetzes widmen.
  • Friedhofsverwaltung: Neu aufgenommen wird in den Katalog gemeinnütziger Zwecke als Nummer 26 die „Förderung der Unterhaltung und Pflege von Friedhöfen und die Förderung der Unterhaltung von Gedenkstätten für nichtbestattungspflichtige Kinder und Föten.“ Bisher war die bloße Unterhaltung eines Friedhofs kein gemeinnütziger Zweck. Begünstigt war er nur im Rahmen von Zwecken wie der Förderung der Religion, der Kultur, des Denkmalschutzes oder der Denkmalpflege sowie kirchlicher Zwecke.


Neue Katalogzweckbetriebe

  • 66 bis 68 AO definiert besondere Zweckbetriebe (Katalogzweckbetriebe). Anders als bei den allgemeinen Zweckbetrieben nach § 65 AO muss hier für die Steuerbegünstigung nicht nachgewiesen werden, dass sie für die Erreichung des Satzungszwecke notwendig sind und nicht mehr als unvermeidbar in Konkurrenz zu gleichen oder ähnlichen nicht begünstigen Betrieben treten.
  • Flüchtlingseinrichtungen: Als eigene Zweckbetriebe werden mit § 68 Nr. 1c AO „Einrichtungen zur Versorgung, Verpflegung und Betreuung von Flüchtlingen“ aufgenommen. Flüchtlingseinrichtungen waren bereits bisher regelmäßig Zweckbetriebe nach § 66 AO. Mit der Neuregelung entfällt der Nachweis der Hilfsbedürftigkeit der Flüchtlinge.
  • Fürsorge für psychische und seelische Erkrankungen: In § 68 Nummer 4 AO wird der Zweckbetriebsumfang für Einrichtungen zur Durchführung der Fürsorge für blinde Menschen und zur Durchführung der Fürsorge für körperbehinderte Menschen erweitert. Begünstigt ist künftig auch die „Durchführung der Fürsorge für psychische und seelische Erkrankungen bzw. Behinderungen“.

Quelle: Vereinsinfobrief Nr. 400 – Ausgabe 26/2020 – 21.12.2020

Neue Niedersächsische Verordnung gegen das Corona-Virus vom 10.01.2021

Seit dem 10. Januar 2021 gibt es eine überarbeitete Version der Niedersächsischen Verordnung gegen die Ausbreitung des Corona-Virus.

Hier geht es zur Seite der Niedersächsischen Landesregierung.

Hier geht es zu der Verordnung: https://www.niedersachsen.de/download/162602

 

Verordnung zur Änderung der vorstehenden Corona-Regelung, mit Begründungsteil (ab Seite 6)

https://www.niedersachsen.de/download/162630/Nds._GVBl._Nr._01_2021_vom_08.01.2021_S._1-9.pdf

 

Außerdem gilt ab dem 11. Januar 2021 die nachstehende Niedersächsische Quarantäne-Verordnung:

https://www.niedersachsen.de/download/162603

 

 

Vielfalt vor und hinter den Kulissen - Fonds Soziokultur fördert diverse und inklusive Kulturprojekte

Der Fonds Soziokultur schreibt mit Ta3: Diversität + Inklusion + Vielfalt eine weitere Projektförderung im Rahmen des Sonderprogramms NEUSTART KULTUR aus. Es ist die vierte von insgesamt fünf Ausschreibungen. Bislang sind rund 300 Projekte im Volumen von rund 6,1 Mio Euro für die „Kultur mittendrin“ an den den Start gegangen, die aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Zuge der Corona-Pandemie gefördert werden. Anträge für die neue Ausschreibung  können vom 04.01. bis 31.01.2021 über das Antrags-Portal des Fonds Soziokultur eingereicht werden. Frühster Projektstart ist Mitte März 2021.

Soziokultur als Spiegel und Motor für eine diverse und inklusive Gesellschaft

Soziokultur stärkt das Miteinander der Gesellschaft und ermöglicht darüber hinaus, diese mit kreativen Mitteln widerzuspiegeln oder Sichtweisen marginalisierter Gruppen zu repräsentieren. Damit setzt sie Impulse für langfristige strukturelle Veränderungen im Sinne einer diversitätsorientierten Öffnung von Kultur. Weiterhin und gerade jetzt sind handlungsleitende und diskriminierungskritische Formate und Ansätze für eine „Kultur von und mit Allen“ gefragt: Was braucht eine inklusive Kultureinrichtung der Zukunft? Wo werden Zugänge zum Kulturbereich erschwert und wer kann beim Abbau von Barrieren unterstützen? Werden Menschen mit diversen Lebenswirklichkeiten erreicht, abgebildet oder zusammengebracht? Wie steht es um das kollaborative Zusammenarbeiten? Die Themenausschreibung Ta3: Diversität + Inklusion + Vielfalt richtet sich an soziokulturelle Projekte, die Fragen gesellschaftlicher Vielfalt aus Perspektiven sowohl ihrer Akteur*innen als auch ihres Publikums Rechnung tragen und damit Öffnungsprozesse anstoßen und weiterdenken möchten.

Re:Vision und weitere Ausschreibung im Rahmen von NEUSTART KULTUR

Mit dem Online-Begleitprogramm Re:Vision richtet sich der Fonds Soziokultur an die geförderten Projektträger*innen im Sonderprogramm und verfolgt das Ziel, die starke und außergewöhnliche Expertise des soziokulturellen Felds zu vernetzten und dabei seine besonderen Qualitäten über die Phase der Krise hinaus zu stärken. Mit der Ausschreibung Ta3: Diversität + Inklusion + Vielfalt geht das neue Online-Format des Fonds Soziokultur bereits in die dritte Runde. Gemeinsam mit internationalen Expert*innen und Vertreter*innen geförderter Projekte wird es wieder interaktiv, vielseitig und international.

Mit der Themenausschreibung Ta4: Digitalität + Soziokultur wird die Projektförderung im Rahmen des Sonderprogramms NEUSTART KULTUR abgeschlossen. Antragszeitraum ist vom 01.03. bis 31.03.2021. Weitere Informationen zum Sonderprogramm finden Sie auf der Webseite des Fonds Soziokultur. Die Mitarbeiterinnen in der Geschäftsstelle beraten Sie gerne telefonisch oder per E-Mail. Eine Onlineberatung findet am 14.01.2021 von 16-17 Uhr statt. Die nächsten Termine werden auf der Webseite des Fonds Soziokultur bekanntgegeben.

Quelle: Fonds Soziokultur

Zwischenbilanz zum Pilotprogramm NEUSTART – Der Bundesverband Soziokultur hat seit Mai über 1.200 Corona-bedingte Investitionen der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien gefördert.

In einem Pilotprojekt des milliardenschweren NEUSTART KULTUR-Programms wurden seit Mai insgesamt 1.226 Anträge bewilligt. Damit wurden 27,5 Millionen Euro an gemeinnützige und überwiegend öffentliche geförderte Kultureinrichtungen ausgereicht.

Kulturstaatsministerin Monika Grütters erklärt dazu: „Das früh aufgelegte und spartenübergreifende Pilotprogramm NEUSTART des Bundesverbands Soziokultur hat wichtige Pionierarbeit für die Gestaltung unserer weiteren Hilfsprogramme geleistet. Ich danke dem Bundesverband Soziokultur für die beherzte und schnelle Umsetzung. Damit hat er die von den Corona-Schließungen hart getroffenen Kultureinrichtungen wirkungsvoll dabei unterstützt, intelligente Öffnungsszenarien zu entwickeln.“ Bereits Anfang Mai 2020 hatte der Bundesverband Soziokultur ein Antragsportal für Museen, Ausstellungshallen, Gedenkstätten, Veranstaltungsorte für Konzerte, Tanz- und Theateraufführungen sowie für soziokulturelle Zentren und Kulturhäuser geöffnet. Angesichts der drastischen Notlage agierte er als Interessensverband spartenübergreifend und unterstützte damit solidarisch die Wiedereröffnung der Kultureinrichtungen. Innerhalb weniger Tage war das NEUSTART Sofortprogramm aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) mit einem ursprünglichen Fördervolumen von 10 Millionen Euro überzeichnet. Schnell und unbürokratisch stockte Kulturstaatsministerin Prof. Monika Grütters auf 30 Millionen auf und ermöglichte so eine Zuwendung für alle förderfähigen Anträge.

NEUSTART – und zwar bitte sofort!

Schon zwei Wochen nach Portalöffnung wurden die ersten Einrichtungen befähigt, über den sogenannten vorzeitigen Maßnahmenbeginn Investitionen über NEUSTART zu tätigen. Gerade den Antragsstellenden mit hoher Antragsnummer ermöglichte dieses Vorgehen ein schnelles Agieren. Bis Ende Oktober wurden 854 Genehmigungen zum vorzeitigen Maßnahmenbeginn erteilt.

Insgesamt prüfte das 20-köpfige NEUSTART-Team 1.500 Anträge. Der erste Zuwendungsvertrag wurde knapp zwei Monate nach Portalöffnung Anfang Juli verschickt. Ihm folgten innerhalb von nur vier Monaten 1.225 weitere Verträge. Die Herausforderung lag aufgrund der Dringlichkeit und hohen Antragsdichte in der schnellstmöglichen Prüfung. Zugleich musste in der Krisensituation sehr sorgfältig vorgegangen werden, um in enger Beratung mit dem potentiellen Zuwendungsempfänger*innen etwaige Rückzahlungen zu vermeiden.

Konsolidierung nach dem ersten Schock

Im Zentrum der beantragten Maßnahmen stand die Wiedereröffnung und Aufrechterhaltung des Kulturbetriebs während der Pandemie. Darunter fielen nicht nur Schutzmasken und Desinfektionsspender, sondern auch Umbaumaßnahmen zur Besucher*innensteuerung oder Ticketing-Systeme zur Gewährleistung einer vertretbaren Anzahl an Besucher*innen. Viele Einrichtungen bemühten sich, Teile ihres Programms ins Digitale zu verlegen. Konzerthallen oder Theater erwarben Streaming-Equipment, um fortan künstlerische Darbietungen online zu zeigen. Museen entwickelten Konzepte, die nicht mehr das physische Erleben vor Ort in den Mittelpunkt stellen, sondern mit räumlichem Abstand. Auch durch die Nutzung mobiler Endgeräte wurden Ausstellungsinhalte erfahrbar gemacht. Viele Kultureinrichtungen entwickelten Ideen, wie sie kulturelles Leben zu Besucher*innen transportieren können, die während der Pandemie weniger mobil sind. Ebenso zählte die Ausstattung mit Home-Office-Equipment zur Aufrechterhaltung des Betriebs zu den häufigsten Anschaffungen.

Besondere Schwierigkeiten ergaben sich für die Kultureinrichtungen durch überlastete Handwerksbetriebe und IT-Dienstleister*innen sowie unberechenbare Lieferzeiten und -engpässe. Zudem stellte die Sicherung der personellen Kapazitäten zur grundsätzlichen Aufrechterhaltung des eigenen Betriebs und zur Umsetzung der beantragten Projekte eine große Herausforderung dar.

Schon in dieser ersten Konsolidierungsphase fällt auf, wie sehr sich die Einrichtungen durch sorgfältige Recherche, Kreativität und Vernetzung um nachhaltige Lösungen bemühten. Im kommenden Jahr wird das NEUSTART Sofortprogramm ausgewertet. Ziel ist die Sicherung relevanter Erkenntnisse sowie ihre zukunftsgerichtete Analyse. Aktuelle Einsichten und Best Practice Beispiele gibt es unter www.neustartkultur.de/sofort und auf Facebook.

Quelle: Pressemitteilung vom Bundesverband für Soziokultur.

Landesregierung - Erlasse in Niedersachsen

Im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus setzt die Landesregierung zügig die Empfehlungen des Krisenstabs um. Dabei orientiert sie sich eng an den Leitlinien der Bundesregierung und der Regierungschefs der Bundesländer zur Bekämpfung der Corona-Epidemie. Hier finden Sie alle Erlasse im Überblick.

Coronavirus in Niedersachsen - Ministeriun für Gesundheit

Auf der Seite des Niedersächsischen Ministeriums für Gesundheit sind die aktuellsten und wichtigsten Informationen zu erhalten

Risikobewertung und Infektionsschutz - Robert-Koch-Institut

Auf der Seite des Robert-Koch-Instituts finden sich viele Informationen zur Risikobewertung und zum Infektionsschutz zu den folgenden Schlagworten:

  • Übersicht
  • Fallzahlen, Meldung und Epidemiologie
  • Diagnostik und Umgang mit Probenmaterial
  • Infektions­schutzmaßnahmen
  • Prävention und Bekämpfung im medizinischen Bereich
  • Therapie und Versorgung
  • Reiseverkehr
  • Krisenpläne
  • Internationale Situation
  • Externe Informationen für den Medizinbereich
  • Informationen für Bürger

 

Fragen zum Arbeitsschutz

Informationen zum Arbeitsschutz gibt die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin.

Informationen für Beschäftigte - Arbeitsrecht, Kurzarbeit, Homeoffice etc.

Der DGB hat Informationen für Beschäftigte zusammengestellt (Arbeitsrecht, Home Office, Kurzarbeitergeld etc.)

Infektionsschutz - Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung beantwortet häufig gestellte Fragen.

10 Tipps zur betrieblichen Pandemieplanung - DGVU

Der Koordinierungskreis für Biologische Arbeitsstoffe (KOBAS) der DGUV hat die 10 Tipps zur betrieblichen Pandemieplanung aktualisiert und fortgeschrieben. Dieses Faltblatt informiert, was in den Betrieben festzulegen und zu veranlassen ist, wenn sich ein Krankheitserreger weltweit verbreitet. Das Faltblatt wird gemeinsam von der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung, dem Verband Deutscher Betriebs- und Werksärzte (VDBW) und dem Verband für Sicherheit, Gesundheit und Umweltschutz bei der Arbeit (VDSI) herausgegeben.

Worauf Mieter achten müssen - Informationen von Mieterbund

Mieterschutz in Zeiten von Corona. Worauf Mieter während der Corona-Krise achten müssen

Der Deutsche Mieterbund beantwortet einige wichtige Fragen rund um das Thema Corona und Miete. Aufgrund der noch nie dagewesenen Situation können diese Antworten jedoch nur eine Einschätzung wiedergeben und stellen keinen verbindlichen Rechtsrat dar.

Quelle und mehr Informationen: https://www.mieterbund.de/service/corona-mieterschutz.html

Praktisches und unterstützendes für Kultureinrichtungen

„Corona-Sonderregelung“ in der Künstlersozialversicherung

Die Regelung gilt seit dem 23. Juli und stellt sicher, dass ein bestehender Versicherungsschutz in der Künstlersozialversicherung nicht infolge der Covid-19-Pandemie verloren geht.

Vielen Kulturschaffenden sind in der Corona-Pandemie die Einnahmen aus ihrem künstlerischen Schaffen weggebrochen. Bis Ende 2021 können sie durch die „Corona-Sonderregelung“ monatlich bis zu 1.300 Euro zusätzlich durch nicht-künstlerische selbstständige Tätigkeiten hinzuverdienen. Die Regelung gilt seit dem 23. Juli und stellt sicher, dass ein bestehender Versicherungsschutz in der Künstlersozialversicherung nicht infolge der Covid-19-Pandemie verloren geht.

Der Bundestag hat eine zeitlich begrenzte Erhöhung der Zuverdienstgrenze beim Einkommen aus nicht künstlerischer / nicht publizistischer selbständiger Nebentätigkeit mit Wirkung ab 23.07.2021 beschlossen. Diese „Corona-Sonderregelung“ gilt zeitlich befristet bis zum 31.12.2021. Durch diese Regelung wird zur Vermeidung pandemiebedingter Härten ein Zuverdienst von bis zu 1.300 Euro im Monat aus einer selbstständigen nicht künstlerischen Tätigkeit ermöglicht, ohne dass der Versicherungsschutz in der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung nach dem Künstlersozialversicherungsgesetz entfällt. Der Versicherungsschutz nach dem Künstlersozialversicherungsgesetz endet innerhalb des Befristungszeitraums erst dann, wenn die selbstständige nicht künstlerische Tätigkeit in einem Umfang ausgeübt wird, der die Zuverdienstgrenze von 1.300 Euro im Monat übersteigt.

Wer nach dem 22.07.2021 eine nicht künstlerische / nicht publizistische selbständige Nebentätigkeit aufgenommen hat oder aufnimmt und daraus ein Arbeitseinkommen von max. 1.300 Euro monatlich erzielt, bleibt weiterhin über die KSK kranken- und pflegeversichert. Die KSK ist aber dennoch über die Aufnahme einer entsprechenden Nebentätigkeit zu informieren.

Wer bereits mit Wirkung ab dem 01.01.2020 oder später aufgrund eines Nebeneinkommens von über 5.400 Euro jährlich durch Bescheid der KSK in der Kranken- und Pflegeversicherung versicherungsfrei wurde, erhält von der KSK ggf. eine Abfrage zu dem voraussichtlichem Arbeitseinkommen aus der Nebentätigkeit, da hier die Wiederfeststellung der Kranken- und Pflegeversicherung ab dem 23.07.2021 in Betracht kommt.

Hier gibt es alle Informationen.

 

Quelle: Website der KSK

Info-Videos zu Datenschutz im Verein und pandemiebedingten Sonderregelungen

Zwei Themen, die den Alltag vieler gemeinnütziger Organisationen in letzter Zeit bestimmt haben bzw. nach wie vor von hoher Relevanz sind:

Rechtsanwalt Jan Graupner beantwortet im Rahmen zweier Info-Videos Fragen rund um beide Thematiken und gibt Auskunft über wichtige Vorgaben und Regelungen. Klicken Sie einfach auf das entsprechende Thema oder besuchen Sie das Vereins- und Stiftungszentrum direkt auf YouTube.

 

 

Quelle: Newsletter des Vereins- und Stiftungszentrums e.V.

BMF klärt steuerliche Fragen in Zusammenhang mit der Corona-Pandemie

Das Bundesfinanzminsterium (BMF) hat seine bisherigen Ausführungen zu Erleichterungsregelungen in der Corona-Pandemie in einigen Punkten ergänzt.

Viele gemeinnützige Einrichtungen haben ihre Aktivitäten aktuell weitgehend eingestellt. Trotz weitgehender Einnahmeneinbrüche wurden die eingenommenen Mittel deswegen vielfach nicht verwendet. Gesetzlich vorgesehen ist, dass Mittel zeitnah und damit spätestens in den auf den Zufluss folgenden zwei Jahren für die steuerbegünstigten satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden müssen. Das BMF nennt zwar keine konkrete Fristverlängerung für die Mittelverwendung, stellt aber klar, dass angesichts der derzeitigen Situation bei der Frist in jedem Fall die Auswirkungen der Corona-Krise berücksichtigt werden. Den gemeinnützigen Einrichtungen wird damit mehr Zeit als gewöhnlich zur Verwendung der angesammelten Mittel eingeräumt. Die im Jahr 2020 oder 2021 eigentlich für einen bestimmten Zweck zur Verwendung vorgesehenen Mittel müssen also nicht irgendwie anderweitig
verwendet werden.

Hier gibt es alles weitere als PDF-Datei nachzulesen.

 

Quelle: www.laks-bw.de

Informationen und Berechnung der Neustarthilfe

Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di hat umfangreiche Informationen zur Neustarthilfe zusammengestellt. Außerdem steht ein Excel-Rechner zur individuellen Berechnung der Neustarthilfe zur Verfügung. Damit lässt sich schnell prüfen, ob und welche Hilfe jeweils zu erwarten ist.

Hier geht es zur Seite von ver.di.

 

 

Quelle: Newsletter LV Soziokultur Sachsen.

Zusammenfassung der aktuellen Niedersächsischen Corona-Verordnung vom 10. Mai

Wir haben die aktuellen Corona-Verordnungen für Niedersachsen vom 10. Mai für Kultur- und Gastronomiebetriebe zusammengefasst. Hier geht es zur PDF-Version.

Die wichtigsten Punkte umfassen dabei veränderte Regelungen für geimpfte und genesene Personen und schrittweise Lockerungen für das öffentliche Leben. Vollständig geimpfte und genesene Personen sind ab dem 10. Mai von Testungen befreit und gelten in den Regelungen zur Kontaktbeschränkung nicht als Haushalt/Person (werden nicht mitgezählt).

Außerdem gibt es nun einen 3-Stufen-Inzidenzplan, in dem schrittweise Lockerungen für das öffentliche Leben vorgesehen sind und der je nach Inzidenzwert neue Regelungen vorsieht:

3 Stufen Inzidenz-Regelungen:

  • Stufe 1: Inzidenz zwischen 10 und 35 = erhöhtes Infektionsgeschehen
  • Stufe 2: Inzidenz zwischen 35 und 50 = hohes Infektionsgeschehen
  • Stufe 3: Inzidenz zwischen 50 und 100 = starkes Infektionsgeschehen (derzeitiger Stand in Niedersachsen - am 12.05.2021)

Sollten die Inzidenzwerte wieder über mehrere Tage über 100 steigen, wird die Bundesnotbremse gezogen und es kommt wieder zu Verschärfungen der Regelungen.

Auf der Seite vom NDR gibt es eine gute Zusammenfassung, was ab welchem Inzidenzwert in Niedersachsen gilt oder voraussichtlich schrittweise geöffnet werden soll.

Hier geht es zur Zusammenfassung vom NDR.

 

Programmkonferenz Kultur macht stark

Einladung zur digitalen Programmkonferenz „Kultur macht stark: Chancen, Teilhabe, Perspektiven“ am 21. April 2021. Mit der Konferenz soll eine Zwischenbilanz des Förderprogramms gezogen und die Zukunftsperspektiven beleuchtet werden

https://programmkonferenz-kultur-macht-stark-2021-registrierung.plazz.net/start/register

Anmeldeschluss: 20.04.2021, 12:00 Uhr

 

 

Quelle: BKJ - Verband für Kulturelle Bildung

Bedingungen für die Überbrückungshilfe III und die Neustarthilfe angepasst

Die Bundesregierung hat die Bedingungen für die Überbrückungshilfe III und die Neustarthilfe nochmals angepasst - sowohl hinsichtlich einer leichteren Antragstellung als auch einer Erweiterung der förderfähigen Kosten

Die wichtigsten Anpassungen:

  • Zusätzlicher Eigenkapitalzuschuss: Unternehmen, die in mindestens drei Monaten seit November 2020 einen Umsatzeinbruch von jeweils mehr als 50 Prozent erlitten haben, erhalten einen Zuschuss in Höhe von bis zu 40 Prozent der förderfähigen Fixkosten. Dieser wird zusätzlich zur regulären Förderung der Überbrückungshilfe III gewährt.
  • Für Unternehmen der Veranstaltungs- und Reisewirtschaft wird zusätzlich zur allgemeinen Personalkostenpauschale für jeden Fördermonat eine Anschubhilfe in Höhe von 20 Prozent der Lohnsumme eingeführt, die im entsprechenden Referenzmonat 2019 angefallen wäre. Die maximale Gesamtförderhöhe dieser Anschubhilfe beträgt 2 Mio. Euro.
  • Die Veranstaltungs- und Kulturbranche kann zusätzlich Ausfall- und Vorbereitungskosten, die bis zu 12 Monate vor Beginn des geplanten Veranstaltungsdatums angefallen sind, geltend machen.
  • Antragstellern wird in begründeten Härtefällen die Möglichkeit eingeräumt, alternative Vergleichszeiträume zur Ermittlung des Umsatzrückgangs im Jahr 2019 zu wählen.
  • Unternehmen in Trägerschaft von Religionsgemeinschaften sowie junge Unternehmen bis zum Gründungsdatum 31. Oktober 2020 sind ab jetzt antragsberechtigt. Bisher konnten nur Unternehmen, die bis zum 30. April 2020 gegründet waren, einen Antrag stellen.
  • Wie für Soloselbständige mit Einnahmen ausschließlich aus freiberuflichen und gewerblichen Tätigkeiten wird auch für Soloselbständige, die Gesellschafter von Personengesellschaften sind, ein Wahlrecht geschaffen: Sie können den Antrag auf Neustarthilfe entweder über einen prüfenden Dritten (Steuerberater u.a.) oder als Direktantrag stellen (die Antragstellung auf Neustarthilfe über prüfende Dritte ist damit nur noch für Kapitalgesellschaften verpflichtend).
  • Unternehmen und Soloselbstständige erhalten ein nachträgliches Wahlrecht zwischen Neustarthilfe und Überbrückungshilfe III zum Zeitpunkt der Schlussabrechnung. So kann die im Einzelfall günstigste Hilfe aufgrund des unsicheren Verlaufs der ökonomischen Entwicklung nachträglich bestimmt werden.

Die Verbesserungen werden im Rahmen der bestehenden Überbrückungshilfe III gewährt. Damit wird eine zügige Umsetzung gewährleistet.

» zur Pressemitteilung des Bundeswirtschaftsministeriums

» Alle Infos unter: www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de

Insolvenzgefahr bei Vereinen bewerten

Auch Vereine geraten wegen der Corona-Pandemie in finanzielle Schieflagen. Vorstände müssen dann klären, ob sie eventuell Insolvenz anmelden müssen. Weil der Vorstand hier persönlich haften kann, darf die Klärung dieser Frage nicht beiseite gestellt werden.

Gründe für die Eröffnung des Insolvenzverfahrens sind Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung. Das gilt auch für nicht eingetragene Vereine. Das BGB sieht in § 42 vor, dass der Vorstand im Falle der Zahlungsunfähigkeit oder der Überschuldung die Eröffnung des Insolvenzverfahrens beantragen müssen.

 

Zahlungsunfähigkeit

Zahlungsunfähigkeit besteht, wenn der Verein nicht in der Lage ist, die fälligen Zahlungspflichten zu erfüllen.

Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs muss zur Prüfung der Zahlungsunfähigkeit eine geordnete Gegenüberstellung der fälligen Verbindlichkeiten und liquiden Mittel erfolgen (Liquiditätsbilanz). Zahlungsunfähigkeit liegt regelmäßig vor, wenn die Liquiditätslücke 10 % oder mehr beträgt.

Eine Zahlungsunfähigkeit liegt jedoch nicht vor, wenn der Verein diese Liquiditätslücke innerhalb von drei Wochen vollständig oder fast vollständig schließen kann und dies den Gläubigern nach den besonderen Umständen des Einzelfalles zuzumuten ist.


Zahlungsunfähigkeit

Eine Überschuldung liegt vor, wenn das Vermögen des Vereins die bestehenden Verbindlichkeiten nicht mehr deckt, es sei denn, die Fortführung des Vereins ist nach den Umständen überwiegend wahrscheinlich.

Um das zu klären, muss ein Überschuldungsstatus erstellt werden. Dazu werden alle Vermögenswerte des Vereins aufgelistet und den bestehenden Verbindlichkeiten gegenübergestellt.

Wird eine rechnerische Überschuldung festgestellt, ist der Verein nicht zwingend insolvenzreif. Es muss zusätzlich die Fortführungsprognose geprüft werden. Dazu muss der Verein nachweisen, dass er die finanzielle Schieflage überwinden kann, und künftig in der Lage ist, die fälligen Verbindlichkeiten zu erfüllen.


Zahlungsunfähigkeit

Durch das COVID-19-Insolvenzaussetzungsgesetzes (COVInsAG) wurde die Antragspflicht auch für Vereine ausgesetzt. Das gilt nur wenn die Insolvenzlage durch die Corona-Pandemie ausgelöst wurde. Diese gesetzliche Übergangsregelung hat die Pflicht zur Stellung eines Insolvenzantrags bis zum 30.04.2021 ausgesetzt. Das gilt für Schuldner, die im Zeitraum vom 1.11.2020 bis zum 28.02.2021 einen Antrag auf die Gewährung finanzieller Hilfeleistungen im Rahmen staatlicher Hilfsprogramme zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie gestellt haben und diese Hilfe noch nicht ausgezahlt bekamen.


Das Online-Seminar von "vereinsknowhow.de" klärt Detailfragen

Die Einzelfragen der Insolvenzpflicht und des Verfahrens klärt das Online-Seminar „Insolvenzgefahr für Vereine einschätzen“ am 21. April mit Rechtsanwalt Michael Röcken.

Hier gibt es alle weiteren Informationen zu den angebotenen Seminaren.

 

Quelle: http://vereinsknowhow.de/.

Zusammenfassung der aktuellen Niedersächsischen Corona-Verordnung vom 15.03.21

Wir haben das Wichtigste aus der aktuellen Corona-Verordnung vereinfacht zusammengasst.

Hier könnt ihr euch die Zusammenfassung als PDF herunterladen.

Überbrückungshilfe III des BMWI auch für Organisationen ohne Festangestellte

Das BMWI hat die Bedingungen für die Beanspruchung der Überbrückungshilfe III geändert.

In den FAQ steht nun, dass Vereine, die am 31.12.20 einen Ehrenamtlichen hatten (meist ist das allein durch ein Vorstandsmitglied gegeben) jetzt auch antragsberechtigt sind: „Gemeinnützige Unternehmen bzw. Sozialunternehmen, Organisationen und Vereine ohne Beschäftigte können auch Ehrenamtliche (einschließlich Personen, die Vergütungen im Rahmen der Übungsleiterpauschale (§ 3 Nr. 26 EStG) oder der Ehrenamtspauschale (§ 3 Nr. 26a EStG) erhalten) als Beschäftigte zählen.“

Hier gibt es alle weiteren Informationen.

 

 

Quelle: Newsletter der LAKS Baden-Württemberg

GEMA Schließzeiten-Erstattung

Auf der Seite der GEMA könnt ihr in eurem Kundenportal eure Schließzeiten hinterlegen. Die GEMA erstattet euch dann ggf. Geld zurück.

Hier geht es zur Seite der GEMA.

Festival-Handbuch erschienen

Die LAG Soziokultur Brandenburg hat mit "How-To Festival" ein Festival-Handbuch herausgegeben, das sowohl den Veranstalter*innen als auch die Behörden nützt.

Wie wird ein Festival finanziert, organisiert und durchgeführt? Wie können Behörden und Festivals gut zusammenarbeiten? Wie leisten Festivals einen gesellschaftlichen Beitrag? In dem gerade erschienenen Festival-Handburg "Ho-To Festival" gibt die LAG Soziokultur Brandenburg e.V. (zukünftig: ImPuls Brandenburg e.V.), der Landesverband für Soziokultur, Popularmusik und Festivals Antworten auf diese und weitere Fragen.

Ziel ist es, die Festival-Szene und zuständigen Genehmigungsbehörden in ihren Belangen und Bedürfnissen zu stärken sowie das Know-how zu bestimmten Fachthemen und Prozessabläufen zu erhöhen. Das Festival-Handbuch soll als Werkzeug dienen.

  • Wie sieht ein optimaler Ablauf und Zeitrahmen von Genehmigungsprozessen für beide Seiten aus?
  • Was muss ein Antrag alles beinhalten?
  • Wie wird ein Sicherheitskonzept erstellt?
  • Was bedeutet eigentlich GEMA und KSA?

Es werden Informationen zu Themen wie Nachhaltigkeit, Marketing, Location-Suche, Ticketing, Kosten und Finanzierung, Awareness u. v. m. bereitgestellt. Ergänzt wird das Handbuch durch eine Materialsammlung mit Musterverträgen und Checklisten, die auf der Webseite abrufbar ist.

Auch wenn die Welt der Festival-Szene sehr individuell ist und unterschiedlicher Herangehensweisen bedarf, so kann doch dieses Handbuch als Grundlage, Informationssammlung und Ratgeber für Festival-Macher*innen und Behörden gesehen werden, das einen strukturierten Überblick über alle wichtigen
Themen rund um die Festival-Arbeit gibt.

Das Handbuch kann kostenlos als digitale Version heruntergeladen werden und ist auch als Print-Version verfügbar.

Hier geht es zum Handbuch.

Hinweise und Tipps zum Thema Kurzarbeitergeld

Die folgenden Voraussetzungen und Angaben – mit Ausnahme der Bezugsdauer – gelten befristet bis 31. Dezember 2021, soweit Sie spätestens für März 2021 erstmalig Kurzarbeitergeld erhalten.

Eine schwierige wirtschaftliche Entwicklung oder auch ein unvorhersehbares Ereignis kann Kurzarbeit in Ihrem Betrieb notwendig machen. Mit Kurzarbeitergeld können die daraus folgenden Entgeltausfälle in Teilen ausgeglichen werden.

Betriebe können Kurzarbeitergeld unter bestimmten Voraussetzungen bis zu 24 Monate lang erhalten.

Erfahren Sie mehr über die Voraussetzungen für Kurzarbeitergeld und wie das Verfahren zur Anzeige und zur Beantragung abläuft in unseren beiden Videos auf der Seite So beantragen Sie Kurzarbeitergeld.

Voraussetzungen für Kurzarbeitergeld

Kurzarbeitergeld erfordert, dass Ihr Betrieb bestimmte Voraussetzungen erfüllt. So müssen zum Beispiel …

  • mindestens 10 Prozent Ihrer Beschäftigten einen Entgeltausfall von mehr als 10 Prozent haben.
  • Ihre Angestellten Überstunden und positive Zeitguthaben abgebaut haben (bis auf bestimmte Ausnahmen).

Höhe des Kurzarbeitergeldes

Ihre Beschäftigten erhalten 60 Prozent des Netto-Entgelts als Kurzarbeitergeld (Beschäftigte mit mindestens einem Kind: 67 Prozent).

Für Beschäftigte, deren Entgelt im jeweiligen Kalendermonat mindestens die Hälfte verringert ist, gilt:

  • Ab dem 4. Bezugsmonat beträgt das Kurzarbeitergeld 70 Prozent des Netto-Gehaltes (Beschäftigte mit mindestens einem Kind: 77 Prozent).
  • Ab dem 7. Bezugsmonat beträgt das Kurzarbeitergeld 80 Prozent des Netto-Gehaltes (Beschäftigte mit mindestens einem Kind: 87 Prozent).

Auf der Seite der Agentur für Arbeit finden sich außerdem Tabellen zur Berechnung für Kurzarbeitergeld.

Hier geht es zur Informationsseite über das Kurzarbeitergeld.

 

Quelle: Netzseite der Bundesagentur für Arbeit.

Herzlich willkommen: 5 Tipps für bessere Welcomes

Zu jeder Neuspenderkampagne gehört auch eine Neuspenderbegrüßung. Damit aus der Erstspende eine langjährige Spenderbeziehung erwachsen kann, heißt es von Anfang an, die Bindung an Ihre Organisation aufrechtzuhalten. Was können Sie also tun, um aus einem Erstspender einen treuen Unterstützer Ihrer Sache zu machen?

Der aktuelle Newsletter vom Fundraising Echo bietet 5 Tipps für bessere Neuspenderkampagnen.

Hier geht es zu den Tipps.

 

 

Quelle: Newsletter Fundraising Echo 1/2021

Corona-Pandemie: BMF verlängert Erleichterungsregelungen

Das Bundesfinanzministerium (BMF) hat die steuerlichen Maßnahmen für gemeinnützige Einrichtungen im Rahmen der Corona-Pandemie, die zunächst für das Jahr 2020 galten, bis Ende 2021 verlängert.

Dazu gehören insbesondere:

  • Gemeinnützige Organisationen dürfen ihren eigenen Beschäftigten, die sich in Kurzarbeit befinden, das Kurzarbeitergeld aus eigenen Mitteln bis zu einer Höhe von insgesamt 80 % des bisherigen Entgelts aufstocken.
  • Die Finanzverwaltung beanstandet es nicht, wenn die Ehrenamts- oder Übungsleiterpauschalen weitergezahlt werden, obwohl eine Ausübung der Tätigkeit aufgrund der Corona-Krise (zumindest zeitweise) nicht mehr möglich ist.
  • Einkaufsdienste oder vergleichbare Dienste für von der Corona-Krise Betroffene sind für die Steuerbegünstigung unschädlich.
  • Auch gemeinnützige Einrichtung ohne entsprechende Satzungszwecke dürfen Mittel, die sie im Rahmen einer Sonderaktion für die Hilfe für von der Corona-Krise Betroffene erhalten haben, ohne entsprechende Änderung ihrer Satzung für die Coronahilfe selbst verwenden.
  • Neben der Verwendung eigens dazu gesammelter Spenden ist es ausnahmsweise auch unschädlich für die Gemeinnützigkeit, wenn eine Einrichtung sonstige vorhandene Mittel, die nicht anderweitig gebunden sind zur Unterstützung für von der Corona-Krise Betroffene einsetzt. Das gilt auch für die Überlassung von Personal und von Räumlichkeiten.
  • Stellen gemeinnützige Einrichtungen entgeltlich Personal, Räumlichkeiten, Sachmittel oder andere Leistungen in Bereichen zur Verfügung, die für die Bewältigung von Auswirkungen der Corona-Krise notwendig sind (z. B. an Krankenhäuser, Alten- und Pflegeheime), dürfen diese Betätigungen sowohl ertragsteuerlich als auch umsatzsteuerlich dem Zweckbetrieb zugeordnet werden.
  • Der Ausgleich von Verlusten, die gemeinnützige Organisationen nachweislich aufgrund der Auswirkungen der Corona-Krise bis zum 31. Dezember 2021 im steuerpflichtigen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb oder in der Vermögensverwaltung entstehen, mit Mitteln des ideellen Bereichs, Überschüssen aus Zweckbetrieben, oder der Vermögensverwaltung ist unschädlich für die Gemeinnützigkeit.

BMF, Schreiben vom 18.12.2020, V C 4 - S 2223/19/10003 :006

Quelle: www.vereinsknowhow.de

Die NEUSTART KULTUR-ePublikation ist online

Die fortdauernde COVID-19-Pandemie und ihre Folgen sind für viele kulturelle Akteure und damit auch für die einzigartige Vielfalt der Kultur- und Medienlandschaft in Deutschland existenzbedrohend. Die coronabedingten Einschränkungen des gesellschaftlichen Lebens treffen Kulturinstitutionen und -akteure besonders hart, unmittelbar und für eine lange Zeit. Die Bundesregierung hat mit der Unterstützung des Deutschen Kulturrats auf diese Situation reagiert und mehrere aneinander anknüpfende Hilfspakete für Soloselbständige und kleine Unternehmen aufgelegt.

Hier geht es zur Online-Publikation der Bundesregierung rund um das NEUSTART-Programm.

 

 

Quelle: Newsletter der Deutschen Kulturrats.

Überbrückungshilfe III - Vereinfachung und Verbesserung der wirtschaftlichen Hilfen

Mit den Impfstoffen gibt es Grund zur Hoffnung. Dennoch sind die Zahlen der Neuinfektionen weiterhin zu hoch, so dass es nötig bleibt, das wirtschaftliche und soziale Leben
einzuschränken. Wir wollen, dass trotzdem möglichst alle gut durch diese Krise kommen. Deshalb haben wir die umfangreichen Wirtschaftshilfen stetig ausgebaut und auf neue
Entwicklungen reagiert. Angesichts der länger andauernden Einschränkungen haben Bundesfinanzminister Olaf Scholz und der Bundeswirtschaftsminister Verbesserungen der
Hilfe vereinbart. Durch die Anpassungen wird die Überbrückungshilfe III und deren Beantragung deutlich einfacher, die Förderung großzügiger und steht einem größeren Kreis an Unternehmen zur Verfügung. Außerdem wird die Neustarthilfe für Selbstständige verbessert und die besonderen Herausforderungen des Einzelhandels werden berücksichtigt.

Hier geht es zu der Übersicht der Vereinfachung des Bundesfinanzministeriums.

 

 

Aktualisierte Verhaltensregeln im Rahmen der COVID-19-Pandemie

Seit dem 11. Januar 2021 gelten in Niedersachsen verschärfte Verhaltensregeln im Zuge der COVID-19-Pandemie. Die Niedersächsische Lotto-Sport-Stiftung hat diese Regeln noch einmal zusammengestellt und sie zwecks schnellerer Verbreitung in mehreren Sprachen übersetzt.

In folgenden Sprachen kann man die neuen Verhaltensregeln lesen:

Deutsch, Englisch, Französisch, Türkisch, Russisch, Polnisch, Spanisch, Arabisch, Farsi

Hier geht es zu den übersetzten Verhaltensregeln vom 11. Januar.

 

 

Quelle: Niedersächsische Lotto-Sport-Stiftung

Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik: Leitfaden für virtuelle Events

Das BSI hat einen Leitfaden für virtuelle Events erstellt. Hierbei werden einige wichtige Tipps und Tricks rund um das Thema von virtuellen Veranstaltungen gegeben.

Mit diesem Leitfaden möchte das BSI einige Hinweise für die Durchführung eines digitalen Events geben. Für die meisten virtuellen Veranstaltungen bieten sich Videokonferenzlösungen an. Doch was sollten Sie bei der Auswahl eines geeigneten Anbieters, bei der Vorbereitung eines digitalen Events sowie bei der Durchführung beachten? Erfahren Sie, wie Sie die Technik sicher nutzen, einen guten Eindruck hinterlassen und mithilfe von Videokonferenzlösungen und Chat-Tools mit den TeilnehmerInnen ins Gespräch kommen können.

Hier geht es zum Leitfaden als PDF-Datei.

 

 

Quelle: Netzseite des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik.

FAQ des Bundesfinanzministeriums zum Thema Steuern in der Corona-Krise

Das Bundesfinanzministerium hat ein digitales Papier zu häufig gestellten Fragen zum Thema Steuern innerhalb der Corona-Krise veröffentlicht.

Dort kann man sich schnell über dringende Fragen zum Thema Steuern informieren. Hier geht es zum FAQ des Bundesfinanzministeriums.

 

Quelle: Netzseite des Bundesfinanzministeriums.

GEMA-Sofortmaßnahme

Für Lizenznehmer ruhen für den Zeitraum, in dem sie ihren Betrieb aufgrund behördlicher Anordnungen zur Eindämmung der Pandemie-Ausbreitung schließen müssen, alle Monats-, Quartals- und Jahresverträge. Es entfallen während dieses Zeitraums die GEMA-Vergütungen. Kein Lizenznehmer soll für den Zeitraum der Schließung mit GEMA-Gebühren belastet werden. Diese Maßnahme gilt rückwirkend ab dem 16. März 2020.

Bei Absagen von Veranstaltungen – ggf. auch aufgrund behördlicher Aufforderungen – wird die GEMA einfach und flexibel reagieren.

Sie bittet Veranstalter und Musiknutzer um rechtzeitige Mitteilung von Veranstaltungsausfällen sowie Terminverschiebungen von Konzerten und Veranstaltungen.  Jede Maßnahme wird wir in enger Absprache mit den Veranstaltern umgesetzet.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden eingehenden Mitteilungen bearbeiten und Ihnen alle Fragen zu diesem Thema beantworten. Bitte wenden Sie sich hierzu an:
E-Mail: absagecorona@gema.de (Betreff: Veranstaltungsausfall Corona)

Mehr Information auf den Seiten der GEMA

KSK - Aktuelle Hinweise

Aufgrund der Corona-Pandemie kommt es bei Versicherten und Abgabepflichtigen in der Künstlersozialversicherung zu Einnahmeausfällen u.a. durch abgesagte Veranstaltungen, zurückgegebene Tickets etc. Dies kann für die Betroffenen ganz erhebliche und bedrohliche Auswirkungen haben. Das Künstlersozialversicherungsgesetz bietet hierfür einige Maßnahmen, die auf der Seite der KSK nachzulesen sind.

Das entsprechende Formular finden Sie hier

FAQ zum Thema Corona für freischaffende Musiker*innen und Kultureinrichtungen

Das Musikland Niedersachsen hat ebenfalls eine Seite mit viele pratischen Informationen und Tipps zur Förderung eingerichtet.

Zusätzlich wird ab sofort eine Telefon-Beratungshotline eingerichtet, die von Montag-Donnerstag in der Zeit von 14-16 Uhr unter den Rufnummern 0176 - 471 57 276 und 0159- 070 43 203 erreichbar ist.

 

Corona-Home-Office-Guide - Den Umzug schaffen

Der neue Homeoffice -Guide des t3n Magazins unterstützt Arbeitgeber*innen und Arbeitnehmer*innen bei der Wahl der richtigen Tools für produktive Heimarbeit, gibt Tipps zum Einrichten des Arbeitsplatzes zuhause, gegen das Prokrastinieren und worauf man bei digitaler Team-Kommunikation achten muss. Er liefert aber auch Bewegungstipps für zwischendurch und nimmt das digitale Beschäftigungs-Angebot für den Nachwuchs unter die Lupe.

Quelle media.t3n und mehr Informationen

DGB - Corona und Arbeitsrecht

Auf der Seite des DGB finden sich Antworten zu arbeitsrechtlichen Fragen von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern

Verdi - Was Beschäftige wissen müssen

Auf der Seite von verdi finden sich Antworten dazu, was Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer rund um das Thema Corona wissen müssen

 

Antworten auf häufig gestellte Fragen des Nds Ministerium für Wirtschaft

Auf den Seiten des Niedersächsischen Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung zu Arbeitsrechtlichen Fragen, Fragen der Unterstützungsmöglichkeiten, Kreditaufnahme etc.

https://www.mw.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/coronavirus_informationen_fur_unternehmen/antworten-auf-haufig-gestellte-fragen-faqs-186294.html

 

Diese Seite des Ministeriums informiert Unternehmen in Sachen Coronavirus: https://www.mw.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/informationen-zu-den-auswirkungen-des-coronavirus-185950.html

Musikland Niedersachsen - FAQs rund um den Veranstaltungsbetrieb

Das Musikland Niedersachsen habt ein FAQ mit den drängendsten Fragen und Antworten erstellt.

Themen sind ua:

  • Welche Sofortmaßnahmen kann ich ergreifen, wenn ich durch Veranstaltungsabsagen etc. Einkommensausfälle haben?
  • Welche digitalen Tools gibt es, mit denen ich online unterrichten kann?
  • Ich bin Musiker*in / Veranstalter*in / Kulturvermittler*in und möchte meine Angebote online zur Verfügung stellen. Welche Plattformen kann ich für Livestreams und Videos nutzen?
  • Wo finde ich Tipps zur Umsetzung und Gestaltung digitaler Formate?
  • Ich betreibe eine Spielstätte oder veranstalte ein Festival und stehe vor Problemen. An wen kann ich mich wenden?

Quelle und weitere Informationen

 

Fragen zum Gaststättenrecht

Informationen für Unternehmen des Bund deutscher Arbeitgeber

Corona stellt alle vor gewaltige Herausforderungen. Betroffen ist in besonderer Weise das Arbeitsleben. Die BDA hat für den Umgang mit Corona schon im Januar einen Leitfaden entwickelt und stellt auf dieser Seite alle wichtige Informationen zur Verfügung.

https://www.arbeitgeber.de/www/arbeitgeber.nsf/id/DE_corona

 

Informationen des Niedersächsischen Minsteriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung

Hier wird unter anderem veröffentlicht welche Schließungen angeordnet werden, welche Veränderungen im Bereich Tourismus umgesetzt werden, welche Art von Veranstaltungen untersagt werden etc.

https://www.ms.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/presseinformationen/

Infos zu Livestream Regelungen

Durch die Corona-Pandemie nutzen viele Kultureinrichtungen vermehrt digitale Medien als alternative Möglichkeit ihre Formate anzubieten. Hierbei kann es aber zu medienrechtlichen Herausforderungen kommen, wie zum Beispiel der zahlungspflichtige Rundfunk. Diese Informationen und noch viele weitere hat die LAG Soziokultur in Thüringen auf ihrer Netzseite veröffentlicht. Ein Live-Angebot kann nämlich zum Beispiel zahlungspflichtig werden, wenn dieses theoretisch mehr als 500 User, eine redaktionell-journalistische Gestaltung und einen Sendeplan hat. Vor dem Hintergrund der besonderen Situation der Pandemie haben auch aus Praktikabilitätsgründen die Landesmedienanstalten in ganz Deutschland eine flexible Handhabung im Einzelfall abgestimmt. Bis einschließlich 31. August 2020 werden entsprechende Übertragungen daher nicht als zulassungspflichtiger Rundfunk gewertet. Dennoch sollte der Stream angezeigt werden. Ein entsprechendes Formular findet sich auf der Webseite der Thüringer Landesmedienanstalt.

Darüber hinaus sollten urheberrechtliche, datenschutzrechtliche und jugendschutzrechtliche Aspekte bedacht werden. Hierzu gibt es eine kompakte Zusammenstellung der RA Gulden Röttger. Zum gebührentechnischen Umgang mit Livestreams von abgesagten Konzerten hat die GEMA eine Info veröffentlicht.

Tipps für die Realisierung von Live-Streams (technische Voraussetzungen, Planung, Moderation, mögliche Plattformen etc.) gibt’s beim Webinar von Kulturmanagement Network: Kultur-Livestreaming leicht gemacht auf Youtube.

 

Quelle: Netzseite des LAG Soziokultur Thüringen

Welche Videokonferenzenz-Tools stehen Non-Profits zur Verfügung?

In der heutigen Zeit wird es immer wichtiger, mit anderen Menschen über Grenzen und Zeitzonen hinweg in Verbindung zu treten. Stifter-helfen bietet eine Vielzahl von Videokonferenz-Tools für Non-Profit-Organisationen und hilft bei der Wahl der richtigen Lösung für Ihre Bedürfnisse. Hier ist eine Übersicht über die Produkte, die Sie bei uns oder direkt bei unseren IT-Partnern erhalten können.

Quelle: /www.hausdesstiftens.org

 

Wege zur finanziellen Unterstützung

Sonderfonds des Bundes: Ausfallabsicherung für Veranstaltungen mit über 2.000 Teilnehmenden (bis 31.12.2022)

Größere Veranstaltungen erfordern eine intensive Planung und Logistik, haben deshalb eine lange Vorlaufzeit und benötigen entsprechende Planungssicherheit. In Zeiten der Pandemie ist diese langfristige Planung sehr schwierig. Gleichzeitig ist bei großen Veranstaltungen das finanzielle Risiko einer Absage oder Verschiebung für Veranstalterinnen und Veranstalter erheblich. Deshalb bietet der Sonderfonds des Bundes eine Ausfallabsicherung für Veranstaltungen ab möglichen 2.000 Teilnehmenden (unter Corona-Bedingungen) an.

Es handelt sich um eine Art Versicherung, mit der ab dem 1. September 2021 geplante Veranstaltungen mit mehr als 2.000 Teilnehmenden abgesichert werden können, die dann gegebenenfalls durch erneute Verschärfungen nicht stattfinden können. Die Absage muss im Zusammenhang mit Corona stehen (Vorschriften, Einreisebeschränkung, Infektionen etc.). Erstattet werden 80 % der tatsächlichen Verluste, max. 8 Mio. Euro. Erst bei tatsächlichem Erstattungsfall muss ein*e Steuerberater*in hinzugezogen werden. Die Ausfallhilfe kann nicht von Einrichtungen in öffentlicher Trägerschaft beantragt werden.

Die Veranstaltungen müssen für den Zeitraum zwischen dem 1. September 2021 und dem 31. Dezember 2022 geplant sein.

 

Hier gibt es mehr darüber zu lesen.

2. Runde: Förderprogramm "KULTUR.GEMEINSCHAFTEN"

Mit dem erweiterten Titel "KULTUR.GEMEINSCHAFTEN: Kompetenzen, Köpfe, Kooperationen" geht das Förderprogramm "KULTUR.GEMEINSCHAFTEN" in eine zweite Runde. Finanziert durch Mittel aus NEUSTART KULTUR sowie der Ländergemeinschaft unterstützt das Programm "Kultureinrichtungen und kulturelle Träger beim Aufbau eines digital gestützten Austauschs mit ihrem Publikum". Zwischen dem 16. August und dem 24. September können Anträge online gestellt werden.

Das Förderprogramm KULTUR.GEMEINSCHAFTEN – KOMPETENZEN, KÖPFE, KOOPERATIONEN setzt an den Erfahrungswerten aus "KULTUR.GEMEINSCHAFTEN 2020-2021" an und schafft über die Anregung der Kulturproduktion hinaus Fördermöglichkeiten für die Aus- und Weiterbildung von Mitarbeiter*innen in den geförderten Einrichtungen, fördert den Kompetenz- und Kapazitätsaufbau durch den Einsatz von Transformationsagent*innen und unterstützt den Aufbau von Kooperationen zwischen Einrichtungen auf lokaler oder regionaler Ebene, damit diese bei der Umsetzung der Transformationsprozesse voneinander lernen und ggf. Infrastrukturen sowie Ressourcen gemeinsam nutzen können.

Link: KULTUR.GEMEINSCHAFTEN: Förderprogramm für digitale Content-Produktion in Kultureinrichtungen (kulturgemeinschaften.de)

Vormerken! AUF!leben Zukunftsfonds der DKJS

Mit dem Programm AUF!leben – Zukunft ist jetzt unterstützt die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung bundesweit Kinder und Jugendliche dabei, die Folgen der Corona-Pandemie zu bewältigen und Alltagsstrukturen zurückzugewinnen. Dabei geht es um das Lernen und Erfahren außerhalb des Unterrichts.

Förderbare Projekte können verschiedene Ansätze aufgreifen und sich an Kinder und Jugendliche aller Altersgruppen richten.  Vorgesehen sind insgesamt 8 Förderkategorien. Details finden sich in folgender Präsentation / Beispiele für die verschiedenen Förderkategorien finden sich hier. Das Online-Antragsverfahren soll demnächst beginnen.

Link: AUF!leben | DKJS | Deutsche Kinder- und Jugendstiftung für Bildungserfolg und Teilhabe

Bund: Kinderfreizeitbonus beschlossen

Kinder und Jugendliche mussten in den vergangenen Monaten zurückstecken und haben viel verpasst – nicht nur in der Schule. Um Familien mit geringem Einkommen zu unterstützen, bekommen diese ab August einmalig einen Kinderfreizeitbonus für jedes Kind ausgezahlt. Der Bundesrat hat diesem Vorhaben der Bundesregierung nun abschließend zugestimmt.

Link: 100 Euro Kinderfreizeitbonus (bundesregierung.de)

Neues von NEUSTART KULTUR Stand 2020 und Ausblick 2021

Der Bundesverband Soziokultur schreibt zum Stand der Umsetzung der Programme aus 2020 und 2021:

„Programm 2 (2021)“

Gute Neuigkeiten dürfen wir hinsichtlich der neuen Ausschreibungsrunde der Fördermaßnahme NEUSTART KULTUR – Programm 2 verkünden:

Unser Aufstockungsantrag ist bewilligt worden, sodass in der Einzelmaßnahme 3.5d) „Programm“ des Programmteils „Erhaltung und Stärkung der Kulturinfrastruktur“ für die zweite Ausschreibung: „Programm 2“ weitere 15 Millionen € zur Förderung antragsberechtigter Einrichtungen und Initiativen für einen Umsetzungszeitraum in 2022 bereit stehen.

Das Team von NEUSTART KULTUR – „Programm 2“ hat Anfang August unter der Leitung von Kristina Sommerfeld seine Vorbereitungen aufgenommen und wird bis Januar 2022 sukzessive weiter aufgebaut.

Ab September veröffentlichen wir online weitere Informationen zur Förderung. Bis dahin findet Ihr allgemeine Informationen zu den Fördermöglichkeiten unter soziokultur.neustartkultur.de.

Weitere Informationen senden wir Euch zeitnah zu.

Das neue Team von NEUSTART KULTUR – „Programm 2“ erreicht ihr ab Beginn der Antragsberatung am 01.09.2021 unter programm2@neustartkultur.de oder 030 2359305 – 55.

Zentren 2 (2021)“

Auch die Aufstockung für NEUSTART KULTUR – „Zentren 2“ wurde bewilligt, so dass im Bereich 1d) „Zentren“ des Programmteils „Pandemiebedingte Investitionen in Kultureinrichtungen zur Erhaltung und Stärkung der bundesweit bedeutenden Kulturlandschaft“ ab November weitere 5 Millionen Euro für die Förderung von Kulturzentren, Literaturhäusern und soziokulturellen Zentren (inkl. dezentraler Träger) zur Verfügung stehen.

Aktuelle Informationen zur Antragstellung und Antragsberatung werden ab November 2021 auf der Website zu finden sein. Als Vorabinformation sicherlich gut zu wissen: Einrichtungen, die bereits eine Förderung im Programmteil „Pandemiebedingte Investitionen“ von NEUSTART KULTUR erhalten – und zwar unabhängig davon, bei welcher mittelausreichenden Stelle die Förderung in Anspruch genommen wird – sind gemäß der zugrunde liegenden Fördergrundsätze nicht noch einmal antragsberechtigt.

„Zentren (2020)“

Im Bereich „Zentren“ (Programmteil „Pandemiebedingte Investitionen“) laufen die letzten Fristen noch offener Anträge, für die keine Zuarbeiten mehr eingegangen waren, in Kürze ab. Währenddessen schließen immer mehr Projektakteur*innen ihre Vorhaben ab: Bislang sind 110 Verwendungsnachweise eingegangen, davon befinden sich derzeit 40 in Bearbeitung. Die ersten Prüfungen sind inzwischen abgeschlossen und die ersten Einrichtungen werden entsprechend in Kürze ihren Schlussbrief erhalten.

Nach wie vor ist die Prüfung der Verwendungsnachweise geprägt von formalen Unstimmigkeiten, die eine Überarbeitung erfordern. Der überwiegende Teil davon sind kleinere Fehler wie falsch übertragene Rechnungsdaten, fehlende Belegkennzeichnungen, fehlende Zahlungsdaten auf den Belegen usw., häufig fehlt aber auch eine erforderliche Vergabedokumentation.

Wir weisen daher noch einmal auf unser Video-Tutorial zur Einreichung der Verwendungsnachweise hin, welches auf unserer Website www.soziokultur.neustartkultur.de zu finden ist. Wichtig ist, dass die Daten der Belege und die zu den Ausgaben eingetragenen Daten übereinstimmen.

„Programm (2020)“

In der Fördermaßnahme „Programm“ (Programmteil „Erhaltung und Stärkung der Kulturinfrastruktur“) ist die Antragsprüfung der ersten Ausschreibungsrunde endgültig abgeschlossen. Von den 548 eingegangenen Anträgen konnten 457 bewilligt werden, 61 wurden zurückgezogen und 30 mussten abgelehnt werden. Die Förderquote beträgt damit 83,4%; bewilligt werden konnten Fördermittel in Höhe von 14,8 Millionen €.

Das Team befindet sich nach Abschluss der Antragsprüfungen zum einen im Rahmen der Projektbetreuung nach wie vor in engem Austausch mit den von ihnen betreuten Einrichtungen, um bei der ordnungsgemäßen und zweckentsprechenden Umsetzung der Vorhaben zu unterstützen, zum anderen werden nun auch im Bereich „Programm“ erste Verwendungsnachweise geprüft. Bislang sind hier sieben Verwendungsnachweise eingegangen. In Kürze wird auch für den Bereich „Programm“ ein Video-Tutorial zur Erstellung und Einreichung der Verwendungsnachweise veröffentlicht werden, die Letztempfänger*innen werden per Rundmail informiert, sobald dies geschehen ist.

„Profil: Soziokultur“ – Kulturelle Mitgestaltung verankern

Neues Förderprogramm im Rahmen von NEUSTART KULTUR (Frist: 01.08.-30.09.21).

Mit „Profil: Soziokultur“ legt der Fonds Soziokultur ein neues Förderprogramm im Rahmen des Rettungs- und Zukunftsprogramms NEUSTART KULTUR der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) von bis zu 20 Millionen Euro auf. Ziel ist es, freie Träger der Soziokultur, Kulturellen Bildung und Medienkulturarbeit bei Entwicklungsprozessen zu unterstützen, die ihrer Stabilisierung und Verankerung dienen. Von Anfang August bis Ende September 2021 kann eine Förderung für das Jahr 2022 beantragt werden.

Die Pandemie hat bei allen Kulturakteur*innen viele Fragen zu Angebot, Programm, Personal, Kooperationspartner*innen, Plattformen, Zielgruppen und der Finanzierung aufgeworfen. Viele befinden sich – gewollt oder ungewollt – in einer Transformation. Es gab bisher kaum Zeit, diese Entwicklung bewusster und mit Blick auf mehr Stabilität zu gestalten. Das neue Förderprogramm greift diese strukturellen, aber auch gesellschaftlichen Herausforderungen auf.

Prozesse statt Projekte

Im Mittelpunkt der Förderung von „Profil: Soziokultur“ stehen freie gemeinnützige Träger und Einrichtungen der partizipativen Kulturarbeit, ihre Profilschärfung und Verankerung. Entwicklungsprozesse auf Organisations-, Programm-, Personal-, Kommunikations- oder Finanzierungsebene sowie die nachhaltige Vernetzung mit Kooperationspartnern und der öffentlichen Verwaltung können selbstgestellte Themen sein. Welche Fragen bezüglich gesellschaftlicher Relevanz, notwendiger Organisationsentwicklung, Finanzierung und Zusammenarbeit mit lokalen und regionalen Partnern aus der öffentlichen Verwaltung und anderen Feldern sind zukünftig wichtig? Diesen Fragen können beantragte Vorhaben im Rahmen von „Profil: Soziokultur“ in einem 11-monatigen Prozess nachgehen. Freie und/oder feste Mitarbeiter*innen sollen dabei als Expert*innen in eigener Sache eingebunden werden.

Ziel dieses Prozesses ist es, mit den Erfahrungen aus der Pandemie und mit Blick auf unsichere Zeiten, das Potenzial gesellschaftlich relevanter Kulturarbeit für die je eigene Arbeit zu schärfen, organisatorisch zu entwickeln und strategisch zu verankern. Der Fonds Soziokultur legt erneut ein unterstützendes Begleitprogramm für geförderte Träger dazu auf.

Antragstellung allein oder im Verbund

Vom 01.08.2021 bis zum 30.09.2021 können für Aktivitäten, die zwischen Februar und Dezember 2022 laufen, Anträge gestellt werden. Beantragt werden können bis zu 30.000 Euro/maximal 80% der Gesamtsumme, bei Verbundvorhaben von drei Partnern bis zu 50.000 Euro/max. 80%. Antragsberechtigt sind freie gemeinnützige juristische Träger mit mindestens zweijähriger Existenz und aus den Feldern der Kulturarbeit, der Soziokultur, der Kulturellen Bildung sowie der Medienkulturarbeit aus Deutschland; antragsberechtigt sind auch Kooperationsverbünde aus bis zu drei Trägern, bei denen der Hauptantragstellende gemeinnütziger juristischer Träger (mind. 2 Jahre Existenz) ist, die Partner*innen können jüngere Träger oder freie Initiativen sein. Weitere Informationen zum Programm, zur Antragsstellung und -berechtigung finden sich auf der Webseite des Fonds Soziokultur.

„Profil: Soziokultur“ ist ein Sonderprogramm des Fonds Soziokultur gefördert im Rahmen von NEUSTART KULTUR durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM).

Online-Infoveranstaltungen für Antragstellung

Der Fonds Soziokultur wird ab Ende August regelmäßige Online-Infoveranstaltungen zur Beratung und Antragstellung anbieten. Die ersten Termine finden am 24.08.2021 und 31.08.2021 von 16 bis 17 Uhr statt. Die Anmeldung erfolgt ebenso online über unser neues Anmeldeportal.

Weitere Ausschreibungen für Fördermittel

Informationen zu den regulären Förderprogrammen „Allgemeine Projektförderung“, „Jonge Kunst“ und „U25 – Richtung: junge Kulturinitiativen“ sowie weitere aktuelle Mitteilungen sind auf der Webseite des Fonds Soziokultur zu finden.

 

Quelle: Fonds Soziokultur

Glosemeyer, Klein und Pantazis: Erfolgreicher Start des Sofortprogramms „Perspektive Innenstadt!“

Der Start des Sofortprogramms „Perspektive Innenstadt!“ ist ein voller Erfolg, wie Regionalministerin Birgit Honé heute in einer Pressekonferenz mitteilte. Über 200 Kommunen in Niedersachsen haben bereits Anträge eingereicht. Das Gesamtvolumen von 117 Millionen Euro aus EU-Coronahilfen wird damit voraussichtlich voll ausgeschöpft.

„Die gute Resonanz der Kommunen zeigt, dass das Sofortprogramm der richtige Schritt zur richtigen Zeit ist. Die Europäische Union hat schnell und solidarisch Gelder für den wirtschaftlichen Wiederaufbau bereitgestellt. Das Land sorgt dafür, dass sie zielgenau dort ankommen, wo sie die größte Wirkung entfalten. Das ist ein tolles Beispiel für gelungene Europapolitik“, freut sich Immacolata Glosemeyer, europapolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion.

„Unser gemeinsames Ziel ist es, die Innenstädte für die Menschen attraktiv zu halten. Das Sofortprogramm ermöglicht die Umsetzung individueller Projekte und lässt den Entscheiderinnen und Entscheidern vor Ort Raum für eigene Akzente“, sagt der baupolitische Sprecher der SPD-Fraktion Stefan Klein. „Von baulichen Maßnahmen für schönere Plätze und Parks bis zu Digitalisierungsprojekten ist bei den vielen Anträgen alles dabei. Diese Vielfalt macht den Erfolg des Programmstarts aus.“

Dr. Christos Pantazis, wirtschaftspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, betont die Wirkung des Sofortprogramms für den örtlichen Einzelhandel: „Die Läden und Restaurants in unseren Citys wurden von der Pandemie hart getroffen. Das Programm ‚Perspektive Innenstadt!‘ leistet für sie einen wertvollen Beitrag, wieder mehr Menschen in die Städte und Gemeinden zu locken. So kann sich die Wirtschaft in den Kommunen schneller erholen und neue Kraft sammeln.“

Hier gibt es weitere Infos.

 

Quelle: Niedersächsisches Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung

Update zu den vom Bundesverband durchgeführten NEUSTART KULTUR Maßnahmen

Das Team von NEUSTART KULTUR gibt ein Update zu den derzeitigen Maßnahmen des Konjunkturprogramms für den Kultur- und Medienbereich:

„Zentren (2020)“

Im Bereich „Zentren“ (Programmteil „Pandemiebedingte Investitionen“) sind die letzten der 52 im Mai neu gestellten Anträge der ersten Ausschreibungsrunde in Bearbeitung. Wann ihre Prüfung abgeschlossen werden kann, hängt von der Zuarbeit der Antragstellenden ab. Die letzten noch in Bearbeitung befindlichen Anträge aus dem Herbst 2020 sind mittlerweile alle mit einer finalen Frist belegt worden, da die Zuarbeit hier nur noch schleppend bis gar nicht mehr erfolgte. Die sowohl durch den hohen Ansturm auf die Fördermittel, als auch durch die unterstützende Handhabung, den Einrichtungen mehrere Monate zu gewähren, um ihre Anträge im Nachhinein zu vervollständigen, bedingte lange Phase der Antragsbearbeitung wird damit in absehbarer Zeit ein Ende finden. Es bleibt festzuhalten, dass die Zusammenarbeit mit den allermeisten Antragstellenden trotz der für zahlreiche Antragstellende neuen Erfahrung der vergleichsweise hohen Hürden bei der Beantragung von Bundesmitteln sehr gut funktionierte.

Im fließenden Übergang, begleitet von ständiger Projektbetreuung der laufenden Vorhaben, nimmt nun die Prüfung der Verwendungsnachweise der bereits abgeschlossenen Projekte langsam Fahrt auf. 90 Verwendungsnachweise wurden bislang eingereicht, ein Drittel davon befindet sich bereits in Bearbeitung. Leider weist der erste Schwung zu einem Großteil viele formale Unstimmigkeiten auf, die eine Überarbeitung erfordern. Der überwiegende Teil davon sind kleinere Fehler wie falsch übertragene Rechnungsdaten, fehlende Belegkennzeichnungen, fehlende Zahlungsdaten auf den Belegen usw.

Um bei der Erstellung der Verwendungsnachweise zu unterstützen, haben wir ein Video-Tutorial erstellt, welches auf unserer Website www.soziokultur.neustartkultur.de zu finden ist. Die Letztempfänger*innen wurden unmittelbar nach der Veröffentlichung per Rundmail informiert.

„Programm (2020)“

In der Fördermaßnahme „Programm“ (Programmteil „Erhaltung und Stärkung der Kulturinfrastruktur“) ist die Antragsprüfung der ersten Ausschreibungsrunde nun ebenfalls nahezu abgeschlossen. Es sind noch drei letzte Anträge in Bearbeitung. Auch hier hat sich die Prüfung der letzten Anträge lange hingezogen und erst auf die finalen Fristsetzungen hin wurden einige Einrichtungen noch einmal aktiv. Auch im Bereich „Programm“ sei jedoch betont, dass die Zusammenarbeit mit der deutlichen Mehrheit der Einrichtungen trotz der zum Teil langen Wartezeit bis zur Antragsbearbeitung und trotz des lang anhaltenden ungewissen Lockdown-Zustandes sehr gut funktionierte.

Die Förderreferent*innen befinden sich im Rahmen der Projektbetreuung nach wie vor in engem Austausch mit den von ihnen betreuten Einrichtungen, um bei der ordnungsgemäßen und zweckentsprechenden Umsetzung der Vorhaben zu unterstützen, die nun vielerorts endlich anlaufen kann.

Seit dem 05.07.2021 ist zudem das Online-Portal zur Einreichung der Verwendungsnachweise online gegangen, es ist über das Antragsportal antrag.soziokultur.de zu erreichen. Die ersten Einrichtungen, die ihr gefördertes Programm trotz Lockdown bereits umsetzen konnten, etwa weil sie komplett auf digitale Formate gesetzt haben, können ihr Vorhaben damit nun abrechnen. Die geförderten Einrichtungen wurden bereits per Rundmail darüber informiert.

„Zentren 2 (2021)“ & „Programm 2 (2021)“

Die Planungen für die Umsetzung der zweiten Ausschreibungsrunden zu beiden Fördermaßnahmen werden sich im Juli intensivieren. Allgemeine Informationen zu den Fördermöglichkeiten gibt es bereits unter www.soziokultur.neustartkultur.de, da sich – so viel ist bereits klar – die Rahmenbedingungen nicht wesentlich ändern werden. Dennoch sind alle Angaben aus der ersten Ausschreibungsrunde ohne Gewähr! Aktuelle Informationen zur Antragstellung und Antragsberatung werden dann ab September 2021 auf der Website zu finden sein.

 

Quelle: www.soziokultur.neustartkultur.de

Neustart Kultur: Sonderförderprogramm Kunstvereine

Kunstvereine mit Sitz in Deutschland können Zuschüsse für Ausstellungsvorhaben, die im Zeitraum vom 1. Oktober 2021 bis zum 30. September 2022 umgesetzt oder begonnen werden, in Höhe von 3.000 € bis 35.000 € beantragen. Ein Eigenanteil von 10% ist erforderlich. Antragsberechtigt sind Kunstvereine, die ein eingetragener gemeinnütziger Verein sind und zeitgenössische bildende Kunst zeigen, vermitteln und fördern. Dabei darf der Fokus nicht im Wesentlichen auf der Ausstellung und Vermittlung von Kunst der eigenen Vereinsmitglieder liegen. Der Kunstverein muss seit mindestens drei Jahren bestehen, regelmäßige Ausstellungs- und Vermittlungstätigkeit vorweisen sowie regelmäßige Öffnungszeiten haben. Der Juryentscheid erfolgt im September 2021.

Antragsfrist: 15.07.2021 // weitere Informationen

Überbrückungshilfe: Verlängerung und Erweiterung

Die Verlängerung der Überbrückungshilfe III wird mit dem neuen Programm Überbrückungshilfe III Plus umgesetzt, das inhaltlich weitgehend deckungsgleich mit der Überbrückungshilfe III ist. Auch in der Überbrückungshilfe III Plus sind nur Unternehmen mit einem Corona-bedingten Umsatzeinbruch von mindestens 30 % antragsberechtigt.

Neu im Programm der Überbrückungshilfe III Plus ist:

  • Unternehmen, die im Zuge der Wiedereröffnung Personal aus der Kurzarbeit zurückholen, neu einstellen oder anderweitig die Beschäftigung erhöhen, erhalten wahlweise zur bestehenden Personalkostenpauschale eine Personalkostenhilfe („Restart-Prämie“) als Zuschuss zu den dadurch steigenden Personalkosten. Sie erhalten auf die Differenz der tatsächlichen Personalkosten im Fördermonat Juli 2021 zu den Personalkosten im Mai 2021 einen Zuschuss von 60 %. Im August beträgt der Zuschuss noch 40 % und im September 20 %. Nach September 2021 wird kein Zuschuss mehr gewährt.
  • Ersetzt werden künftig Anwalts- und Gerichtskosten von bis zu 20.000 € pro Monat für die insolvenzabwendende Restrukturierung von Unternehmen in einer drohenden Zahlungsunfähigkeit.
  • Die Neustarthilfe für Soloselbstständige wird verlängert und erhöht sich auf bis zu 1.500 € pro Monat für den Zeitraum von Juli bis September 2021. Für den gesamten Förderzeitraum von Januar bis September 2021 können Soloselbstständige somit bis zu 12.000 € bekommen.

Antragsbearbeitung und Auszahlung erfolgen in der Verantwortung der Länder. Derzeit ist noch keine Antragstellung möglich. Weitere Informationen

Aktionsprogramm: "Startklar in die Zukunft"

In der Schule und außerhalb der Schule sollen Kinder und Jugendliche zusätzliche Angebote unter anderem zur Lernförderung, zur psycho-sozialen Stabilisierung, zur Freizeitgestaltung, Gesundheitsförderung und gesellschaftlichen Beteiligung erhalten. Das Land Niedersachen stockt das bundesweite Aktionsprogramm "Aufholen nach Corona" mit zusätzlichen 100 Millionen auf, sodass bis 2022 insgesamt 222 Millionen Euro aus Bundes- und Landesmitteln zur Verfügung stehen. Unter anderem stehen 25 Millionen für "Außerschulische Angebote und Unterstützung für Kinder, Jugendliche und Familien" zur Verfügung.

Das 11-Punkte-Programm umfasst:

  1. Förderung für Kinder- und Jugendfeste in Kommunen/Quartieren & Stadtteilen – Fördersumme: 600.000 Euro bis 2022
  2. Schaffung von Jugendplätzen in Quartieren und Kommunen – Fördersumme: Vier Millionen Euro bis 2022
  3. Sprach-Camps für Kinder & Jugendliche – Fördersumme: 2,2 Millionen Euro bis 2022
  4. Zuschuss zu Schwimmkursen für Kinder & Jugendliche – Fördersumme: Fünf Millionen Euro bis 2022
  5. Sport-& Bewegungs-Camps für Kinder & Jugendliche – Fördersumme: Fünf Millionen Euro bis 2022
  6. Kunst, Kultur & Kreativität für Kinder & Jugendliche – Fördersumme: Vier Millionen Euro bis 2022
  7. Digitalisierung der Kinder- & Jugendarbeit – Fördersumme: 2,5 Millionen Euro bis 2022
  8. Unterstützung des Ehrenamtes in der Kinder- und Jugendhilfe – Fördersumme: Eine Million Euro bis 2022
  9. Förderung der Internationalen Jugendarbeit – Fördersumme: 300.000 Euro bis 2022
  10. Unterstützung von Familien in konkreten Notlagen – Einrichtung eines Fonds in Höhe von 150.000 Euro

Das Sozialministerium will vor allem die etablierten und gut funktionierenden Strukturen der Kinder- und Jugendhilfe in Kommunen, Vereinen und Verbänden sowie das Ehrenamt unterstützen. Zur Pressemitteilung des Sozialministeriums.

Corona-Sonderprogramm für Kultureinrichtungen und Kulturvereine

Was wird gefördert: Mit dem Programm sollen finanzielle Schäden, die durch die coronabedingten Schließungen entstanden sind, abgemildert werden.

Bezuschusst werden Zahlungsverpflichtungen für laufende Ausgaben (z. B. Personal, Betriebskosten, Miete), aber auch Ausgaben, die durch kurzfristige Absagen von Veranstaltungen entstanden sind. Dabei wird der Zeitraum vom 1. November 2020 bis zum 30. Juni 2021 berücksichtigt. Der Zuschuss pro Einrichtung beträgt maximal 50.000 Euro. Antragsstichtag ist der 15. September 2021

Wer wird gefördert: Das Programm richtet sich an Kultureinrichtungen und Kulturvereine mit Sitz in Niedersachsen, die überwiegend Zwecke der Förderung von Kunst und Kultur verfolgen, ein regelmäßiges für die breite Öffentlichkeit zugängliches Kulturangebot vorhalten, nicht ausschließlich gewinnorientiert arbeiten und deren überwiegende Tätigkeit Bestandteil des Förderspektrums des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur ist. Dazu gehören z. B.: Heimatvereine, Amateurtheater, Freilichtbühnen, freie professionelle Theater, nichtstaatliche Museen, soziokulturelle Einrichtungen, Kunstvereine, Kunstschulen, Musikvereine, Musikschulen, Musikzentren.

Wo Anträge gestellt werden können: Das Programm wird vollständig über die Landschaften und Landschaftsverbände als Träger der regionalen Kulturförderung abgewickelt. Anträge können Sie beim jeweils zuständigen Träger der regionalen Kulturförderung http://www.allvin.de/allvin Hier die Pressemeldung des MWK.

Bund: NEUSTART KULTUR Mehr Geld für Stipendien

Die Auswirkungen der Corona-Krise treffen Künstlerinnen, Künstler und freiberufliche Krea-tive besonders hart. Für ein Stipendienprogramm der Verwertungsgesellschaften stellt die Bundesregierung jetzt weitere 90 Millionen Euro zur Verfügung. Damit werden die Hilfen aus dem Zukunfts- und Rettungsprogramm NEUSTART KULTUR auf bis zu 250 Millionen Euro für bestehende und neue Stipendienprogramme erhöht.

Die BKM stellt insgesamt rund 90 Millionen Euro für ein Stipendienprogramm der Verwer-tungsgesellschaften in NEUSTART KULTUR zur Verfügung. Damit können mehr als 16.000 professionell tätige und – von Ausnahmen abgesehen – solo-selbstständige Künstlerin-nen und Künstler, Journalistinnen und Journalisten sowie weitere Kreative bei offenen Ent-wicklungsvorhaben, Projekten, Recherchen oder der künstlerischen Aus- oder Fortbildung mit Stipendien in Höhe von 5.000 Euro unterstützt werden. Das Stipendienprogramm richtet sich konkret an die Berechtigten der GEMA, der GVL, der VG Wort und der VG Bild-Kunst. Die GEMA und die GVL erhalten jeweils 30 Millionen Euro, die VG Wort und die VG Bild-Kunst jeweils 15 Millionen Euro. Umgesetzt wird das Stipendienprogramm von der GEMA, GVL, VG Wort und VG Bild-Kunst. Das Programm startet bei den einzelnen Verwertungs-gesellschaften zu unterschiedlichen Zeitpunkten. Über die Vergabe der Stipendien entschei-den unabhängige Jurys.

Die Bewerbungsfristen und Fördergrundsätze erhalten Sie über die jeweilige Verwertungsge-sellschaft, dort erfahren Sie auch die aktuellen Antragsfristen. Den Anfang macht die VG Bild-Kunst mit dem Ausschreibungsbeginn am 12. Juli 2021.

GEMA – Ausschreibungsbeginn voraussichtlich im Juli/August

GVL – Ausschreibungsbeginn voraussichtlich im August

VG Wort – Ausschreibungsbeginn voraussichtlich im August

VG Bild-Kunst – Ausschreibungsbeginn 12. Juli 2021

Mehr und weitere Programme

MWK Niedersachsen: Stipendienprogramm

Das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) hat ein neues Stipendienprogramm aufgelegt, das soloselbständige Künstler*innen dabei unterstützen soll, ihre Arbeit in der Corona-Pandemie fortzuführen und weiterzuentwickeln. Hierzu stellt das MWK insgesamt zwei Millionen Euro aus dem Nachtragshaushalt des Covid-19-Sondervermögens des Landes zur Verfügung. Ziel ist es, die durch die Pandemie ausgelösten Notlagen einzudämmen und damit den Erhalt und die Zukunftsfähigkeit der vielfältigen Kulturlandschaft in Niedersachsen zu sichern. Bis zu 7.200 Euro können für die Entwicklung und Produktion künstlerischer Projekte beantragt werden, die in einem Zeitraum von einem bis zu sechs Monaten umgesetzt werden.

Gefördert werden innovative Projekte in den Sparten Bildende Kunst, Musik, Darstellende Künste und Literatur, einschließlich ihrer Vermittlung. Dabei kann es sich um neue, aber auch bereits begonnene Projekte handeln, die mit Hilfe unterschiedlichster, insbesondere auch digitaler Medien, verwirklicht werden. Auch Recherchearbeiten für künftige Projekte sind förderfähig. Zur Sicherstellung des Lebensunterhalts darf das Stipendium allerdings nicht verwendet wird.

Antragsberechtigt sind freischaffende, professionell arbeitende Künstler*innen, auch Berufsanfänger*innen, mit einem Erstwohnsitz in Niedersachsen als Einzelpersonen, deren künstlerische Arbeit, Ausstellungen, Kreativ- und Kulturangebote, Aufführungen und Lesungen aufgrund der Corona-Pandemie beeinträchtigt sind. Dazu zählen beispielsweise auch Kurator*innen und Kunstvermittler*innen.

Die Vergabe der Arbeitsstipendien erfolgt auf Grundlage der Empfehlung einer Kommission, die sich aus unabhängigen Expert*innen aus verschiedenen Sparten der Kultur zusammensetzt.

Anträge können bis zum 15. August 2021 gestellt werden.

Förderkriterien, weitere Hinweise und das Antragsformular zum Arbeitsstipendium auf der Website des MWK.

Sonderfonds des Bunds für Kultur und Veranstaltungen

Der Sonderfonds des Bunds für Kultur und Veranstaltungen ist eröffnet.

Wirtschaftlichkeitshilfe und/oder Ausfallabsicherung für Veranstaltungen können beantragt werden.

Die Fördergelder werden wieder nach dem Windhundverfahren vergeben, Schnelligkeit ist also gefragt!

 

Unter www.sonderfonds-kulturveranstaltungen.de  müssen die Veranstaltungen registrieren werden.

Dafür braucht es eine Anmeldung auf der Seite und ein Elsterzertifikat (wer es nicht hat, kann es hier beantragen: www.elster.de) und eine Aufstellung der voraussichtlichen Kosten und Einnahmen.

Wenn die Veranstaltung durchgeführt ist, wird der eigentliche Antrag gestellt. Dann wird die Veranstaltung abgerechnet (in den FAQs findet sich eine Liste der Kosten, die eingerechnet werden dürfen).

Laut dem Ministerium für Wissenschaft und Kultur stehen die Chancen, Wirtschaftlichkeitshilfe zu bekommen, gut, wenn die Veranstaltungen zeitnah registriert werden.

Auch bereits geplante Veranstaltungen sind förderfähig, wenn sie im Zeitraum des jeweiligen Moduls stattfinden.

Untergrenze der Förderung sind 1.000 Euro, allerdings können mehrere Kleinveranstaltungen zu einem Antrag zusammengefasst werden.

 

Quelle: Deutscher Kulturrat

Bund und Land verlängern und erweitern Hilfen für die Kulturbranche - Übersicht zu den Hilfsprogrammen

Die Bundesregierung verlängert die Corona-Wirtschaftshilfen für Kultureinrichtungen und Solo-Selbständige bis zum 30. September 2021 und führt neue Zuschüsse ein. Darüber hinaus können sich Kulturveranstalter ab sofort online registrieren, um Mittel aus dem Sonderfonds des Bundes für Kulturveranstaltungen zu erhalten. Auch die Landesregierung legt das Corona-Sonderprogramm für Solo-Selbständige und Kultureinrichtungen "Niedersachsen dreht auf" neu auf.

Die LKJ e.V. Niedersachsen hat die wesentlichen Corona-Wirtschaftshilfen durch Bund und Länder zusammengefasst:

 

Überbrückungshilfe III:

Was ist die Überbrückungshilfe?

Bei der Überbrückungshilfe handelt es sich um Fixkostenzuschüsse für die Monate November 2020 bis September 2021. Unternehmen, gemeinnützige Organisationen, Solo-Selbständige und Freiberufliche weisen nach, dass sie Corona-bedingte Umsatzeinbußen von mindestens 30 Prozent gegenüber dem Referenzmonat 2019 haben. Die Zuschüsse müssen nicht zurückgezahlt werden. Anträge stellen prüfende Dritte (z. B. Steuerberater*innen, Wirtschaftsprüfer*innen, Rechtsanwält*innen) bis zum 31. August 2021.

Hier gibt es alle weiteren Informationen.

Was ist hierbei neu ab Juni?

Mit der Überbrückungshilfe III Plus gibt es neue Zuschüsse von Juli bis September 2021. Zum Beispiel für Unternehmen, die bei der Wiedereröffnung Personal aus der Kurzarbeit zurückholen, neu einstellen oder anderweitig die Beschäftigung erhöhen. Sie erhalten zusätzlich zur bestehenden Personalkostenpauschale eine Personalkostenhilfe ("Restart-Prämie"). Der Zuschuss errechnet sich aus der Differenz der Personalkosten im Juli 2021 gegenüber dem Monat Mai. Die "Restart-Prämie" beträgt 60 Prozent der gegenüber Mai  2021 gestiegenen Personalkosten. Im August reduziert sich der Zuschuss auf 40 Prozent und im September auf 20 Prozent. Danach wird kein Zuschuss mehr gewährt.

Hier gibt es mehr Informationen.

 

Neustarthilfe

Was ist die Neustarthilfe?

Solo-Selbständige, deren Tätigkeit im Förderzeitraum von Januar bis September 2021 eingeschränkt ist und die nur geringe Fixkosten haben, können einen Vorschuss erhalten. Voraussetzung ist, dass sie 2019 mindestens 51 Prozent ihres Einkommens aus selbständiger Tätigkeit erwirtschaftet haben. Sie können alternativ zur Überbrückungshilfe die Neustarthilfe bis zum 31. August 2021 beantragen.

Was ist neu ab Juni?

Die Neustarthilfe erhöht sich auf bis zu 1.250 Euro pro Monat für die Monate Januar bis Juni auf bis zu 1.500 Euro pro Monat für Juli bis September. Für den Förderzeitraum Januar bis September können Solo-Selbständige nun bis zu 12.000 Euro erhalten (bisher: 7.500 Euro).

Hier gibt es alle weiteren Informationen.

Hier geht es direkt zum Antragsformular.

 

Sonderfonds des Bundes für Kulturveranstaltungen

Was ist der Sonderfonds?

Der Fonds soll sicherstellen, dass Theateraufführungen, Konzerte, Kinovorstellungen und andere kulturelle Veranstaltungen ab Juli wieder stattfinden können. Hierzu gibt es eine Wirtschaftlichkeitshilfe für Veranstaltungen mit bis zu 500 Teilnehmenden im Juli und bis zu 2.000 Teilnehmenden im August sowie eine Ausfallabsicherung für größere Kulturveranstaltungen ab September.

Mit der Abwicklung in Niedersachsen ist die NBank beauftragt. Veranstaltungen können ab sofort registriert werden.

Hier gibt es alle weiteren Informationen.

 

„Niedersachsen dreht auf“

Was ist „Niedersachsen dreht auf?“

Mit diesem Sonderprogramm unterstützt das Land Niedersachsen Solo-Selbständige und Kultureinrichtungen, die von der Corona-Pandemie betroffen sind, in vier Förderlinien: Kulturelle Veranstaltungen, Kulturelle Bildung, Innovative künstlerische Projekte und Solo-Selbständige im nichtöffentlichen Bereich.

Die Mittel werden abhängig von der Fördersumme über die Landschaften oder das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) vergeben.

Antragsfristen:

  • 31. Juli 2021 für "Förderlinie C: Innovative künstlerische Projekte" und "Förderlinie D: Solo-Selbständige im nichtöffentlichen Bereich
  • 31. Dezemeber 2021 für "Förderlinie A: Kulturelle Veranstaltungen" und "Förderlinie B: Kulturelle Bildung"

Hier gibt es weitere Informationen.

 

Quelle: Newsletter LKJ Niedersachsen e.V.

Klein, Pantazis und Glosemeyer: Sofortprogramm unterstützt Kommunen für lebenswerte Innenstädte

Die Niedersächsische Landesregierung hat heute das Sofortprogramm „Perspektive Innenstadt!“ auf den Weg gebracht. Insgesamt stehen den Kommunen 117 Millionen Euro zur Verfügung, um die Folgen der Corona-Krise aufzufangen und die Innenstädte wieder attraktiv zu gestalten. Die Gelder kommen aus EU-Coronahilfen.

„Das Programm ist eine schnelle Antwort auf die Herausforderungen der letzten Monate, die unsere Innenstädte vielerorts hart getroffen haben“, freut sich der baupolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Stefan Klein über das Sofortprogramm. „Unsere niedersächsischen Großstädte, Mittel- und Grundzentren können die Fördergelder nach ihren individuellen Bedürfnissen nutzen, um schnell attraktive Projekte umzusetzen. Darüber hinaus braucht es vor Ort aber auch breit angelegte Konzepte, um die Citys für die Zukunft fit zu machen. Dabei können die Kommunen sowohl Neues entwickeln als auch auf bestehende Konzepte zurückgreifen.“

Der wirtschaftspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Christos Pantazis hebt die Wirkung des Paktes für den Handel hervor: „Die Städte können die Mittel unter anderem zur Förderung des stationären Einzelhandels nutzen. Nach vielen coronabedingten Schließungen ist es besonders wichtig, den verbliebenen Geschäften durch eine Attraktivitätsoffensive unter die Arme zu greifen.“

Immacolata Glosemeyer, Sprecherin für Regionale Entwicklung der SPD-Fraktion, ergänzt, die Maßnahmen dürften nicht beim stationären Einzelhandel aufhören: „Die Städte von morgen müssen Orte sein, an denen die Menschen gerne einkaufen, arbeiten, wohnen und leben. Der wirtschaftliche Sektor ist dabei sehr wichtig. Die zukünftige Attraktivität des ‚Lebensraums City` braucht aber Ideen, die darüber hinaus gehen. Auch diesen langfristigen Prozess werden wir als Fraktion aktiv begleiten.“

Zur Zukunft der niedersächsischen Innenstädte hatte die SPD-Fraktion vergangene Woche eine Diskussionsrunde veranstaltet, die als Veranstaltungsreihe durch die SPD-Landtagsabgeordneten in ihren Wahlkreisen fortgesetzt wird. Die Erkenntnisse der Gespräche fließen schließlich in parlamentarischen Initiativen ein.

Hier gibt es alle weiteren Informationen.

 

Quelle: Pressestelle der SPD-Fraktion

Kulturveranstaltungen trotz Corona: Registrierung für Sonderfondsmittel startete am 15.06.2021

Der 2,5 Milliarden Euro schwere Sonderfonds des Bundes für Kulturveranstaltungen startet.
Die Registrierungsmöglichkeit für Mittel aus dem Sonderfonds des Bundes für Kulturveranstaltungen startet heute. Hier geht es zur Registrierungsplattform.

Mit dem Sonderfonds des Bundes für Kulturveranstaltungen sollen Kulturveranstalter ermutigt werden, Veranstaltungen zu planen und vertragliche Verpflichtungen einzugehen, auch wenn die Veranstaltungen aufgrund der Corona-Pandemie voraussichtlich nicht kostendeckend bzw. mit Gewinn durchgeführt werden können. Das gilt für öffentliche und öffentlich-geförderte Veranstaltungen, bei denen die öffentliche Förderung nur einen Teil der Kosten deckt und die Deckungslücke durch Eintrittsgelder erwirtschaftet werden muss. Das trifft auf privatwirtschaftliche Veranstalter zu, die die gesamten Kosten aus Eintrittsgeldern finanzieren und als Unternehmen einen Gewinn erwirtschaften müssen. Für den Fonds stehen bis zu 2,5 Milliarden Euro Fördermittel bereit.

Der Sonderfonds besteht aus zwei Bausteinen:

  1. Eine Wirtschaftlichkeitshilfe soll kleinere Veranstaltungen fördern, die ab dem 1. Juli 2021 durchgeführt werden und an denen unter Beachtung coronabedingter Hygienebestimmungen bis zu 500 Besucher teilnehmen. Ab dem 1. August 2021 werden Veranstaltungen mit bis zu 2.000 Besuchern gefördert. Durch eine Bezuschussung der Einnahmen aus Ticketverkäufen werden so die wirtschaftlichen Risiken reduziert und die Planbarkeit und Durchführbarkeit von Veranstaltungen verbessert.
  2. Daneben stellt der Sonderfonds ab dem 1. September 2021 eine Ausfallabsicherung bereit, die Kulturveranstaltungen ab 2.000 Besucherinnen und Besuchern dadurch Planungssicherheit verschafft, dass im Falle coronabedingter Absagen, Teilabsagen oder Verschiebungen von Veranstaltungen ein Teil der Ausfallkosten durch den Fonds übernommen werden.

Antragsberechtigt sind Veranstalter folgender – in Deutschland stattfindender – Kulturveranstaltungen, welche Einnahmen aus dem Verkauf von Tickets erzielen:

  • Aufführungen der darstellenden Kunst
    • Theater (Musiktheater, Schauspiel)
    • Musical
    • Tanz (einschließlich Volkstanz)
    • Puppen-, Figuren- und Objekttheater
    • Performing Arts
    • Varieté, Zirkus
    • Kleinkunst (Kabarett, Comedy, Artistik)
  • Konzerte einschließlich Livemusik-Konzerte mit einem kuratierten Musikprogramm
  • Vorführungen in den Bereichen Film und Medien, einschließlich Kinos und Freiluftfilmvorführungen
  • Sonderausstellungen zur Vermittlung künstlerischer oder kultureller Inhalte, einschließlich
    • Sonderausstellungen der Bildenden Kunst sowie Fotografie und Lichtkunst
    • Natur- und kulturhistorische Sonderausstellungen
    • Sonderausstellungen der Erinnerungskultur
  • Lesungen und sonstige Literaturveranstaltungen
  • Festivals aller Kunstsparten und spartenübergreifende Kulturveranstaltungen in den o.g. Sparten


Quelle: Deutscher Kulturrat

Sonderfonds des Bundes für Kulturveranstaltungen

Der Sonderfonds unterstützt die Wiederaufnahme und die Planbarkeit von Kulturveranstaltungen mit zwei zentralen Bausteinen:

  • Einer Wirtschaftlichkeitshilfe für kleinere Veranstaltungen, die unter Beachtung Corona-bedingter Hygienebestimmungen der Länder mit reduziertem Publikum stattfinden. Diese Hilfe steht für Veranstaltungen mit bis zu 500 Personen ab dem 1. Juli 2021 und für Veranstaltungen mit bis zu 2.000 Personen ab dem 1. August 2021 zur Verfügung. Die Registrierung von Veranstaltungen für die Wirtschaftlichkeitshilfe ist seit dem 15.06.2021 möglich ( hier).
  • Der zweite Baustein ist eine Ausfallabsicherung für größere Kulturveranstaltungen, die für die Zeit ab dem 1. September 2021 geplant werden. Dies betrifft Konzerte und Festivals mit über 2.000 Besucherinnen und Besuchern, die einen langen Planungsvorlauf benötigen.

Hier gibt es alle weiteren Informationen zum Sonderfonds.

 

Quelle: Website der Bundesregierung

Programm „Niedersachsen dreht auf“ wird verlängert

Kulturminister Björn Thümler: „Wir brauchen Kultur dringender denn je“

Das Programm „Niedersachsen dreht auf“ wird bis Ende 2022 verlängert. In allen vier Förderlinien können ab sofort wieder Anträge gestellt werden. „Wir brauchen Kultur dringender denn je“, so Niedersachsens Kulturminister Björn Thümler. „Niedersachsen dreht auf“ ist eine echte Erfolgsgeschichte. Gerade jetzt, wo es endlich wieder los geht mit vielfältigen kulturellen Aktivitäten, ist es wichtig, dass weitere Anträge bei „Niedersachsen dreht auf“ gestellt werden können. So stellen wir sicher, dass wir eine nachhaltige Vitalisierung der Kultur in ganz Niedersachsen erleben werden.“ Vier Millionen Euro stehen für die Neuauflage des Programms bereit.

„Die Landschaften und Landschaftsverbände als Träger der regionalisierten Kulturförderung freuen sich sehr, dass „Niedersachsen dreht auf“ fortgeführt werden kann“ erklärt Hermann Bröring, der Präsident der Emsländischen Landschaft und Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der Landschaften und Landschaftsverbände in Niedersachsen. „Das Programm trägt entscheidend dazu bei, auch die Kultur im ländlichen Raum erfolgreich an der aktuellen positiven Entwicklung teilhaben zu lassen.“

Alle Informationen zum Programm finden Sie hier:

https://www.mwk.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/ausschreibungen_programme_forderungen/corona-sonderprogramm-fur-solo-selbststandige-und-kultureinrichtungen-192816.html

In den Förderlinien C (ab 8.000 Euro) und D können Anträge bis zum 31.07.2021 direkt beim MWK gestellt werden.

Antragsformulare und -fristen zu den Förderlinien A, B und C (bis 7.999 Euro) finden Sie auf den Seiten der jeweiligen Landschaften.

Verlängerung und Erweiterung der Überbrückungshilfe III und Neustarthilfe bis 30. September

Kulturstaatsministerin Grütters: „Die Verlängerung und Erweiterung der Überbrückungshilfe III ist gerade für Künstlerinnen und Künstler eine gute Nachricht. Es freut mich vor allem, dass wir im Kabinett auch eine Aufstockung der Neustarthilfe beschlossen haben: Solo-Selbständige, unständig Beschäftigte und kurz befristet Beschäftigte in darstellenden Künsten können nun bis zu 12.000 Euro erhalten. Das ist eine Ermutigung für viele Kreative, die auch weiterhin stark unter den Auswirkungen der Pandemie zu leiden haben. Die Überbrückungshilfe III ist einer von drei wichtigen Schutzschirmen für die Kultur. Sie wird ergänzt durch die zwei Kulturmilliarden des Programms NEUSTART KULTUR, das fit macht für die Zeit nach der Pandemie. Dazu kommt der Sonderfonds des Bundes für Kulturveranstaltungen, der wirtschaftliche Risiken für Veranstalter abdeckt. Diese Hilfen sind Ausdruck der Wertschätzung der Bundesregierung für Kunst und Kultur.“

Weitere Informationen unter www.kulturstaatsministerin.de/corona-hilfen

Hier geht’s zur Seite der Überbrückungshilfe.

 

Quelle: Website der Bundesregierung

NPN-STEPPING OUT im Rahmen von NEUSTART KULTUR

Frist: Antragsfrist für die 4. Vergabe der Fördermittel ist der 1. Oktober 2021.

Was: Ziel des Programms „NEUSTART KULTUR“  der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien ist es, den Wiederbeginn des kulturellen Lebens in Deutschland unter den Bedingungen erheblicher Einschränkungen und finanzieller Belastungen zur Bewältigung der globalen COVID-19-Pandemie zu unterstützen.

Link: https://www.jointadventures.net/nationales-performance-netz/stepping-out/

GEMA - Beendigung der Kulanzregelung in Zeiten von Corona

Mit der zunehmenden Rückkehr zum öffentlichen Leben und den damit verbundenen Öffnungsmöglichkeiten beendet die GEMA nun die bisher geltende Kulanzregelung der Gutschriften für Dauernutzungen zum 31. Mai 2021 und die regulären Zahlungspflichten werden wieder ab dem 1. Juni 2021 beginnen.

Mit der zunehmenden Rückkehr zum öffentlichen Leben und den damit verbundenen Öffnungsmöglichkeiten beendet die GEMA nun die bisher geltende Kulanzregelung der Gutschriften für Dauernutzungen zum 31. Mai 2021. Die vertraglich vereinbarte Lizenzierung für Dauernutzungen in Form laufender Jahres-, Quartals- und Monatsverträge wird zum 1. Juni 2021 inklusive der damit verbunden Zahlungsverpflichtungen wieder regulär aufgenommen.

Anträge für Gutschriften, die den Zeitraum 01. Januar bis 31. Mai 2021 betreffen, sind bis spätestens 10. Juni 2021 im Onlineportal der GEMA unter www.gema.de/portal zu stellen. Danach endet die Möglichkeit, Gutschriften für das Jahr 2021 zu erhalten.

Betriebe, die aufgrund der behördlichen Anordnungen nach wie vor keine Öffnungsperspektive und keinen Anspruch auf die staatliche Überbrückungshilfe III haben, können sich weiter an die GEMA unter kontakt@gema.de wenden. Sofern die GEMA Vergütung existenzbedrohend ist, überprüft diese, ob weiterhin eine freiwillige Kulanzregelung gewährt werden kann.

Sämtliche weiterführenden Informationen sowie FAQs gibt es hier: https://www.gema.de/musiknutzer/coronavirus-kundenunterstuetzung/umgang-mit-lizenzvertraegen

 

Quelle: Newsletter der GEMA

Förderdatenbank der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt

Die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt hat eine Datenbank mit einer Auswahl an Fördermöglichkeiten zusammengestellt. Die Datenbank wird ständig erneuert und erweitert und ist nach Regionen sortiert.

 

Hier geht es zur Datenbank.

NEUSTART KULTUR

Ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur vollständigen Verwendung der bewilligten Fördermittel ist getan: Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat vor zwei Wochen der Überjährigkeit der Mittel von NEUSTART KULTUR im Bundeshaushalt 2021 zugestimmt.

Damit können Mittel aus der ersten Kulturmilliarde grundsätzlich auch im Jahr 2022 verwendet werden. Für den Bundesverband bedeutet dies, dass ihr Projekt verlängert werden kann und sie ausreichend Zeit zur Bearbeitung aller Vorhaben vom Antrag über die Projektbetreuung bis zur Verwendungsnachweisprüfung bekommen. Für die geförderten Einrichtungen bedeutet es, dass es zusätzlichen Spielraum gibt, um die Verzögerungen, die sich durch Lieferschwierigkeiten, Terminstaus u.ä. (Bereich „Zentren“) bzw. durch den Lockdown (Bereich „Programm“) ergeben, abzufedern. So konnte der Durchführungszeitraum in beiden Bereichen weiter nach hinten ausgedehnt werden: Die ursprünglichen Projektlaufzeiten sind für alle Vorhaben auf den 31.10.21 („Zentren) bzw. 31.12.21 („Programm“) verlängert - unbenommen der Möglichkeit, in Einzelfällen auch über diesen Zeitraum (im Rahmen der eigenen Fristen des Bundesverbandes) hinaus kostenneutral zu verlängern, wo es notwendig wird. Die Letztempfänger*innen wurden hierüber bereits informiert. Sollten es der weitere Verlauf der Pandemie bzw. die Infektionsschutzmaßnahmen erforderlich machen, besteht zudem die Möglichkeit, eine weitere Verlängerung der Projektlaufzeit beim Bundesverband zu beantragen, um diese Verlängerung dann erneut an die geförderten Vorhaben weiterzugeben.

Zudem kann der Bundesverband dank dieser zeitlichen Entlastung eine ihnen angebotene Mittelaufstockung in beiden Bereichen wahrnehmen, so dass sie im Bereich „Programm“ ca. 70 zusätzliche förderfähige Anträge bewilligen können. Die Anträge sind bereits alle in Bearbeitung. Außerdem können die Anträge derjenigen Einrichtungen im Bereich „Zentren“ berücksichtigt werden, welche im Anschluss an die Überzeichnung des Antragsportals im Herbst des letzten Jahres ihren Mehrbedarf beim Verband gemeldet hatten. Diese 90 Einrichtungen wurden  bereits über das weitere Prozedere informiert, die Ersten haben ihre Anträge bereits gestellt. Sie werden sofort bearbeitet.

Über diese Aufstockung hinaus stehen aktuell jedoch keine weiteren Mittel zur Verfügung, daher wird darum gebeten, von Anfragen bzgl. weiterer Fördermöglichkeiten abzusehen und Geduld bis zum Herbst 2021 zu zeigen. Dann werden die nächsten Ausschreibungsrunden beider Bereiche beginnen. Da diese neuen Ausschreibungen auch von neuen Teams betreut werden, kann das aktuelle Team NEUSTART KULTUR beim Bundesverband Soziokultur keine Auskunft hierzu geben. Infos werden aber an euch rausgehen, sobald es sie gibt.

 

Quelle: Bundesverband Soziokultur e.V.

Zusammenfassende Liste zur finanziellen Unterstützung

Wir haben eine zusammenfassende Liste zu Anlaufstellen und möglichen Förderungen in Zeiten von Corona zusammengestellt.

Die Liste gibt es hier als PDF-Datei abzurufen.

Niedersächsisches Investitionsprogramm für kleine Kultureinrichtungen

Das Niedersächsische Investitionsprogramm für kleine Kultureinrichtungen zielt darauf ab, notwendige Anschaffungen zu ermöglichen sowie die bauliche und technische Infrastruktur so weiterzuentwickeln, dass ein attraktives und zeitgemäßes Kulturangebot vorgehalten werden kann. Das Programm soll darüber hinaus zur Stärkung des ehrenamtlichen Engagements und privater Initiativen im Kulturbereich beitragen.

Das Programm richtet sich an kleine Kultureinrichtungen, die in der Regel über nicht mehr als drei Vollzeitstellen verfügen oder nicht mehr als fünf eigenproduzierte Neuproduktionen im Kalenderjahr durchführen.

Gefördert werden:

  • bauliche Maßnahmen inklusive Erhaltungsmaßnahmen,
  • digitale Infrastruktur
  • Veranstaltungstechnik
  • Maßnahmen zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität
  • Maßnahmen zur Verbesserung der inhaltlichen Qualität
  • Anschaffungen zur Gewährleistung des Kulturbetriebs

Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die im Rahmen der Ausschreibung beantragten Maßnahmen auch Bestandteil von Förderanträgen an weitere Zuwendungsgeber sein können.

Um den vielfältigen Bedürfnissen der verschiedenen Kultureinrichtungen in den niedersächsischen Regionen gerecht zu werden, wird das Programm durch zwei Förderlinien strukturiert.

In der Förderlinie 1 können Fördersummen von 1.000 Euro bis 25.000 Euro beantragt werden. Die Anträge sind direkt bei den jeweiligen Landschaften und Landschaftsverbänden als Träger der regionalen Kulturförderung zu stellen. Hier erfolgt auch die Antragsberatung. Informationen zum Antragsstichtag und Auswahlverfahren sind bei der jeweils zuständigen Landschaft/ beim jeweils zuständigen Landschaftsverband zu erfragen.

In der Förderlinie 2 können Fördersummen über 25.000 Euro bis zu 75.000 Euro beantragt werden. Die Anträge sind bis zum 30.06.2021 direkt beim MWK zu stellen.

Hier gibt es alle weiteren Informationen zur Förderung.

 

Quelle: Website des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur (MWK).

Landeshauptstadt Hannover "Stabilitätspaket 2.0"

Die Landeshauptstadt Hannover setzt mit dem Stabilitätspaket 2.0 die gezielte Unterstützung der kulturellen, sportlichen und wirtschaftlichen Bereiche fort. Danach profitieren Kulturschaffende, Sportvereine und die Gastronomie von der Verlängerung des Stabilitätspakets. (Antragsfrist ist der 07.05.21)

Das Kulturpaket des Stabilitätspaket 2.0 umfasst zwei Förderbereiche: eine Projektförderung und eine Konzeptionsförderung. Antragsberechtigt sind Kulturschaffende mit erstem Wohnsitz in der Landeshauptstadt Hannover und gemeinwohlorientierte Kultureinrichtungen mit Sitz in der Landeshauptstadt Hannover.

Digitale Arbeits- und Präsentationsformen sind förderfähig. Voraussetzung ist eine Umsetzung des Projektes bzw. eine Konzeptentwicklung im Jahr 2021.

Insgesamt stehen für das Kulturpaket des Stabilitätspaket 2.0 Fördermittel in Höhe von 200.000 Euro zur Verfügung. Antragsfrist ist der 7.5.2021.

Antragsstellung unter https://stabilitaetspaket.hannover-stadt.de/

Alle Informationen zur Antragsstellung finden Sie unter https://stabilitaetspaket.hannover-stadt.de/Infoblatt.cfm.

Beratungsanfragen und Fragen zum Verfahren per E-Mail an Stabilitaetspaket-Kulturbuero@Hannover-Stadt.de oder telefonisch an 0511-168 44411 (erreichbar von 9 - 13 Uhr).

 

Quelle: Newsletter Fachbereich Kultur der Stadt Hannover

Bundeswettbewerb „Rauskommen! Der Jugendkunstschuleffekt“

Ab sofort können sich Jugendkunstschulen und kulturpädagogische Einrichtungen bis 1. Juni 2021 am Bundeswettbewerb „Rauskommen! Der Jugendkunstschuleffekt“ des Bundesverbands der Jugendkunstschulen und Kulturpädagogischen Einrichtungen e. V. (bjke) beteiligen.

Gesucht werden laufende oder kürzlich abgeschlossene Projekte, die neue Wege ausprobieren, um kulturelle Bildung für möglichst alle Kinder und Jugendliche zugänglich zu machen. Dies kann z.B. durch Vernetzung, aktive Partizipation von Kindern und Jugendlichen oder spannende Anknüpfungspunkte an Jugendkulturen und digital-analoge Praktiken gelingen. Einrichtungen, die aufgrund der Corona-Krise kontaktfreie oder digitale kulturpädagogische Angebote entwickelt und neues ausprobiert haben, sind explizit aufgefordert, auch diese einzureichen. Denn die kleinen und großen Experimente können Kindern und Jugendliche Raum geben, um in schwierigen Zeiten ihre Gefühle, Sorgen und Standpunkte mit Kunst und Kultur auszudrücken, mit anderen zu teilen und sichtbar zu machen. »Rauskommen!« wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert. Die Schirmherrschaft hat die Bundesjugendministerin Dr. Franziska Giffey übernommen.

Ausschreibung und Bewerbung unter: Ausschreibung 2021 - BJKE

 

Quelle: bjke - Bundesverband der Jugendkunstschulen und Kulturpädagogischen Einrichtungen e.V.

Weiterentwicklung Demokratie leben! in 2021

Im Bundeshaushalt 2021 wurden für das Bundesprogramm "Demokratie leben!" die zur Verfügung stehenden Fördermittel auf insgesamt 150,5 Millionen Euro erhöht. Die – im Vergleich zum Haushaltsjahr 2020 – zusätzlichen 35 Millionen Euro sollen zur Stärkung des wichtigen zivilgesellschaftlichen Engagements im Bereich der Demokratieförderung, der Vielfaltgestaltung und der Extremismusprävention genutzt werden, um insbesondere auch besser auf gesellschaftliche Herausforderungen wie rechtsextreme Gewalt, Polarisierungen oder neue Verschwörungsmythen reagieren zu können. Hierbei sollen zur konkreten Umsetzung auch die Ergebnisse des Kabinettausschusses zur Bekämpfung von Rechtsextremismus und Rassismus berücksichtigt werden.

Die bisherigen Erfahrungen in der im Januar 2020 gestarteten zweiten Förderperiode des Bundesprogramms "Demokratie leben!" haben gezeigt, dass grundsätzlich in allen Handlungsbereichen und Handlungsfeldern des Bundesprogramms Verstärkungsbedarf besteht. Daher soll im Laufe des Jahres 2021 unter anderem das Engagement vor Ort ausgebaut, die Arbeit der Landes-Demokratiezentren intensiver unterstützt (insbesondere die Beratung für Betroffene rechtsextremer, rassistischer und antisemitischer Gewalt), die Arbeit der 14 Kompetenzzentren und Kompetenznetzwerke weiter gestärkt und ein inhaltlicher Schwerpunkt auf die Stärkung der Arbeit gegen Hass im Netz gelegt werden. Diese zusätzlichen Förderungen werden auf Basis der bestehenden Richtlinie zur Förderung von Projekten der Demokratieförderung, der Vielfaltgestaltung und zur Extremismusprävention (Förderrichtlinie "Demokratie leben!") vorgenommen. Aktuell geförderte Projekte werden entsprechend den jeweils festgelegten Rahmenbedingungen weitergeführt. Die derzeitige Programmstruktur wird fortgeführt.

Darüber hinausgehende Angaben zu den Planungen für 2021 sind derzeit noch nicht möglich, da noch intensiv an der Konzeption und Vorbereitung zusätzlicher Maßnahmen gearbeitet wird und auch der Kabinettausschuss seine Beratungen noch nicht abgeschlossen hat. Insgesamt kann aber festgehalten werden, dass die zusätzlichen Mittel in 2021 dazu dienen sollen, das gesamte Bundesprogramm "Demokratie leben!" weiterzuentwickeln sowie die bestehenden Strukturen breiter und besser aufzustellen.

Über weitere Details wird über den Newsletter und die Website regelmäßig informiert.

 

Quelle: Website Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Förderung durch die NBank

Förderungsmöglichkeiten der NBank zu Energieeinsparung und Energieeffizienz bei gemeinnützigen Organisationen.

Wenn Sie als gemeinnützige Organisation („Non Profit Organisation“), gemeinnützige soziale oder gesundheitliche Einrichtung bzw. gemeinnützige Kultureinrichtung, investive Maßnahmen im Bereich der energetischen Sanierung von Gebäuden planen, sind Sie mit dieser Förderung gut beraten.

Auf einen Blick:

  • Maßnahmen zur energetischen Sanierung von Gebäuden; ausgenommen Sakralgebäude
  • Zuschuss bis zu 70 % (Beihilfeintensitäten gemäß AGVO sind zu berücksichtigen)

Wer wird gefördert?

  • gemeinnützige Organisation („Non Profit Organisationen“ i. S. § 5 Abs. 1 Nr.9 KStG)
  • gemeinnützige soziale oder gesundheitliche Einrichtungen
  • gemeinnützige Kultureinrichtungen

Was wird gefördert?

  • Investitionen in Gebäude zur Verringerung des Energieverbrauchs, ausgenommen Sakralgebäude

Wie wird gefördert?

Bedingungen:

  • nicht rückzahlbarer Zuschuss
  • Zuschuss bis zu 70 % der förderfähigen Ausgaben (Beihilfeintensitäten gemäß AGVO sind zu berücksichtigen)
  • Förderhöhe bis zu 3.500 Euro pro eingesparte Tonne CO2-Äquivalent p.a.
  • Förderhöhe mindestens 5.000 Euro, maximal 1.000.000 Euro, bei Anwendung De-minimis-Beihilfen-Verordnung maximal 200.000 Euro
  • Förderfähig sind Bauausgaben inkl. Baunebenkosten, Anschaffungs- und Herstellungsausgaben, Kosten für die Expertise nach 4.1.1 der Richtlinie.
  • Nicht förderfähig sind Finanzierungskosten, Grunderwerbskosten, Aufwendungen für Betrieb und Unterhaltung, Personal- und Verwaltungsausgaben sowie Umsatzsteuer, die nach dem Umsatzsteuergesetz als Vorsteuer abziehbar ist
  • Nachweis der Bewilligten CO2-Einsparung nach Projektende
  • gleichzeitige Inanspruchnahme anderer öffentlicher Finanzierungshilfen aus EU- oder GRW-Mitteln für denselben Zweck ist ausgeschlossen
  • Eigentumsnachweis oder Erklärung des Eigentümers

Voraussetzungen:

  • Vorlage eines Nachweises nach Ziffer 4.1.1 der Richtlinie
    Bei Antragstellung ist die Expertise eines vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie autorisierten Beratungsunternehmens beizufügen, das die technische Durchführbarkeit und die erzielte jährliche Einsparung an Tonnen CO2-Äquivalenten bescheinigt.

Hier gibt es alle weiteren Informationen zur Förderung.

Zusätzliche Informationen:

Die Förderung ist leider nicht mit anderen Bundes-, Landes- oder Eu-Mitteln kombinierbar (damit auch nicht mit Neustart Kultur), aber vielleicht interessant für diejenigen Einrichtungen, die über unsere soziokulturellen Investitionsmittel nicht zum Zug kommen. Eine Kombination mit kommunalen Mitteln ist möglich.

 

Quelle: Website der NBank

Kinderhilfswerk: Corona-Nothilfe-Pakete für Kinder und Jugendliche (fortlaufend)

Gemeinnützige Organisationen können über des Deutsche Kinderhilfswerk Corona-Nothilfe-Pakete beantragen. Unterstützt werden Projekte von Vereinen, Flüchtlingseinrichtungen, Kinderhäusern. Folgende Schwerpunkte werden gefördert: Digitales Lernen (bspw. Leihgeräte), Gesunde Ernährung (bspw. Kochkurs), Lern- und Spielpakte, Nachhilfe und Homeschooling in Flüchtlingsunterkünften.

Mehr Informationen: www.dkhw.de

ASSITEJ: Förderung NEUSTART KULTUR – „Junges Publikum“ ab 1. Mai 2021 (bis 31.12.2021)

Ab 1. Mai soll die Antragstellung für die Förderung NEUSTART KULTUR – Junges Publikum für Kinder- und Jugendtheater möglich sein. Das Programm soll Maßnahmen fördern, die eine Wiederaufnahme des Spielbetriebes, Gastspiele und die Weiterentwicklung von künstlerischen Vermittlungsformaten ermöglichen.

Durch das Programm soll insbesondere der Kontakt zum Publikum und den Schulen wiederhergestellt werden. Die Umsetzung des Programms erfolgt durch die Internationale Vereinigung des Theaters für Kinder und Jugendliche (ASSITEJ). Neustart Kultur ist ein Rettungs- und Zukunftsprogramm der Bundesregierung für den Kultur- und Medienbereich in Reaktion auf die Corona-Krise. Dabei sollen Kultureinrichtungen, die überwiegend nicht öffentlich finanziert sind in die Lage versetzt werden ihre Häuser wieder zu öffnen und den Spielbetrieb wieder aufzunehmen.

Mehr Informationen: www.assitej.de/neustart/

November und Dezemberhilfe – Antragstellung bis 30. April möglich

Anträge auf Novemberhilfe sowie auf Dezemberhilfe können bis zum 30. April 2021 gestellt werden.

Soloselbständige, die im Rahmen der Überbrückungshilfen III keine Fixkosten geltend machen, aber dennoch stark von der Corona-Krise betroffen sind, können einmalig eine Neustarthilfe von bis zu 7.500 Euro erhalten. Anträge können ab sofort über ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de gestellt werden.

Anträge auf Neustarthilfe können bis zum 31. August 2021 gestellt werden.

Landesmittel zur Förderung der Soziokultur bis 30. April beantragen

Jetzt Anträge stellen zur Förderung soziokultureller Projekte. Der Landesverband Soziokultur Niedersachsen fördert soziokulturelle Projekte mit einem Zuschussbedarf von 10.000 Euro oder mehr mit Mitteln des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur (MWK). Neben der Förderung von Projekten gibt es Strukturförderung in zwei Formaten: Die große Strukturförderung unterstützt soziokulturelle Vereine, die sich klare Ziele der Veränderung gesetzt haben. Die kleine Strukturförderung dient der Unterstützung kleiner soziokultureller Vereine im ländlichen Raum. Für sie ist auch eine Antragstellung unter 10.000 Euro möglich. Im Merkblatt sind alle Bedingungen für die Beantragung von Landesmitteln aufgeführt. Bitte lest das Merkblatt aufmerksam. Es enthält unter anderem die für die Entscheidung des Beirats relevanten Fragen.

Antragsschluss ist der 30. April 2021.

Investitionsprogramm Nds für kleine Kultureinrichtungen

Gestern wurde das Niedersächsische Investitionsprogramm für kleine Kultureinrichtungen des MWK veröffentlicht, das darauf abzielt, notwendige Anschaffungen zu ermöglichen sowie die bauliche und technische Infrastruktur so weiterzuentwickeln, dass ein attraktives und zeitgemäßes Kulturangebot vorgehalten werden kann. Das Programm soll darüber hinaus zur Stärkung des ehrenamtlichen Engagements und privater Initiativen im Kulturbereich beitragen. Das Programm richtet sich an kleine Kultureinrichtungen, die in der Regel über nicht mehr als drei Vollzeitstellen verfügen oder nicht mehr als fünf eigenproduzierte Neuproduktionen im Kalenderjahr durchführen. Gefördert werden: - bauliche Maßnahmen inklusive Erhaltungsmaßnahmen, - digitale Infrastruktur, - Veranstaltungstechnik, - Maßnahmen zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität, - Maßnahmen zur Verbesserung der inhaltlichen Qualität, - Anschaffungen zur Gewährleistung des Kulturbetriebs.

Mittel über 25 Euro werden beim MWK beantragt, Mittel darunter über die Landschaften und Landschaftsverbände: http://www.allvin.de/

Die Mittelung des MWK ist im Anhang. Ihr findet es auch hier: https://www.mwk.niedersachsen.de/startseite/kultur/kulturforderung/antragsverfahren-zur-landeskulturfoerderung-127364.html

Hilfsmaßnahmen des Bundes und der Länder in der Corona-Krise für die Kultur

Die Bundesländer und der Bund haben Hilfsmaßnahmen für Unternehmen und Soloselbständige aus dem Kulturbereich aufgelegt. Ebenso haben verschiedene Bundesländer und der Bund Maßnahmen für öffentlich geförderte Kultureinrichtungen bzw. Projekte auf den Weg gebracht.  

Nachfolgend sind die Maßnahmen des Bundes aufgeführt. Die Aufzählung wird fortlaufend aktualisiert.


Nachfolgend sind die Maßnahmen der Länder aufgeführt. Die Aufzählung wird fortlaufend aktualisiert.

Thüringen 25. Februar 2021

 

Quelle: Newsletter des Deutschen Kulturrates.

Steuererklärung: Finanzämter starten im März mit der Bearbeitung

Bund der Steuerzahler: Wer Kurzarbeitergeld bekommen hat, muss jetzt tätig werden!
Hannover, den 2. März 2021 – Im März beginnen die Finanzämter mit der Bearbeitung der Steuererklärungen für das Jahr 2020. Aufgrund von Corona müssen in diesem Jahr mehr Steuerzahler als üblich eine Einkommensteuererklärung abgeben. Wen das betrifft und warum sich eine zügige Abgabe lohnen kann, erklärt der Bund der Steuerzahler.
Im März beginnen die Finanzämter mit der Bearbeitung der Einkommensteuererklärungen für den Veranlagungszeitraum 2020. Sollten Sie Ihre Erklärung schon eingereicht haben, dann können Sie ab sofort mit Rückfragen seitens des Finanzamtes oder gar dem Steuerbescheid rechnen. Falls Sie zur Abgabe einer Erklärung verpflichtet sind, diese aber bisher noch nicht eingereicht haben, bleibt Ihnen noch bis zum 2. August 2021 Zeit, dies zu tun! Werden Sie steuerlich beraten, endet Ihre Frist sogar erst am 28. Februar 2022, erklärt der Bund der Steuerzahler. Steuerzahler, die in 2020 Kurzarbeitergeld bzw. steuerfreie Zuschüsse des Arbeitgebers hierzu erhalten haben und diese mehr als 410 Euro betragen, müssen sich an die Fristen halten und eine Erklärung einreichen. Auch wer Entschädigungszahlungen nach dem Infektionsschutzgesetz erhalten hat, beispielsweise weil Schule oder Kindergarten geschlossen waren oder weil Quarantäne angeordnet wurde, muss in jedem Fall ran. Grund: diese PRESSEMITTEILUNG Nr. 5 /2021

Lohnersatzleistungen sind zwar grundsätzlich steuerfrei, fallen aber unter den sog. Progressionsvorbehalt – d.h. sie erhöhen den Steuersatz für das übrige Einkommen. Da dies beim Lohnsteuerabzug durch den Arbeitgeber noch nicht berücksichtigt wurde, muss es im Wege der Steuererklärung nachgeholt werden. Dadurch kann es zu Nachforderungen bei der Steuer kommen. Welche konkreten Auswirkungen sich dabei im Einzelfall ergeben, hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie etwa der Steuerklasse bzw. der Steuerklassenkombination bei Ehegatten oder weiteren Einkünften. Erwarten Sie eine Rückzahlung vom Fiskus, sollten sie die Steuererklärung möglichst frühzeitig einreichen, rät der Bund der Steuerzahler. Denn die Erklärungen werden in der Regel in der Reihenfolge ihres Eingangs bearbeitet, erklärt der Verband. Wer seine Einkommensteuererklärung früher abgibt, erhält im Regelfall auch seine Erstattung schneller. Im Durchschnitt erhalten Steuerzahler bei einer Steuererstattung übrigens mehr als 1.000 Euro Steuern vom Finanzamt zurück. Worauf Sie bei der Einkommensteuererklärung in diesem Jahr besonders achten sollten, erklärt der Bund der Steuerzahler im BdSt INFO-Service Nr. 2 Checkliste zur Einkommensteuererklärung 2020.

Die Checkliste kann telefonisch unter 0511 51518383 bestellt werden

Förderprogramm Kultursommer 2021

Die Corona-Pandemie hat den Kulturbereich schwer getroffen: Museen, Theater, Clubs und Konzerthäuser waren die ersten, die schließen mussten, Veranstaltungen wurden verschoben oder abgesagt. Viele Kunst- und Kulturschaffende verloren damit die Möglichkeit, ihre Arbeit vor einem Live-Publikum zu präsentieren.

Um Künstlerinnen und Künstlern wieder Auftrittsmöglichkeiten und der Kultur- und Veranstaltungsbranche eine Perspektive zu eröffnen, lobt die Kulturstiftung des Bundes kurzfristig das antragsoffene Förderprogramm Kultursommer 2021 aus. Der Bund stellt für die Fördermaßnahme insgesamt bis zu 30,5 Mio. Euro aus dem Rettungs- und Zukunftsprogramm NEUSTART KULTUR bereit. Der Kultursommer 2021 soll zu einer verantwortungsvollen kulturellen Wiederbelebung der Städte beitragen und bundesweit mehr als 100 kreisfreie Städte und Landkreise bei der Gestaltung eines vielfältigen Kulturprogramms vor Ort unterstützen.

Mit Open-Air-Konzerten, Theateraufführungen, Lesungen, Performances, Ausstellungen und anderen Formaten im öffentlichen Raum soll das kulturelle Leben wieder in die urbane Öffentlichkeit verlagert und die analoge Begegnung zwischen Kulturschaffenden und ihrem Publikum ermöglicht werden – stets unter Einhaltung der geltenden Hygiene- und Versammlungsbestimmungen. Die Förderung wird insbesondere freischaffenden Künstlerinnen und Künstlern, den Freien Szenen, lokalen Kulturakteuren und Bündnissen sowie der ansässigen Kultur- und Veranstaltungsbranche zugutekommen.

Ausführliche Informationen finden Sie zudem auf der Website der Kulturstiftung des Bundes.

 

Quelle: Infobrief der Kulturstiftung des Bundes.

APPLAUS - Spielstättenpreis 2021: Bewerbungsphase gestartet

APPLAUS steht für „Auszeichnung der Programmplanung unabhängiger Spielstätten“. Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) verleiht den APPLAUS für qualitativ anspruchsvolle, trendsetzende, kreative und herausragende Livemusikprogramme und Spielstätten. (Bewerbung bis 31. März)

Kulturstaatsministerin Prof. Monika Grütters ehrt Konzertprogramme unabhängiger Musikclubs sowie Veranstaltungsreihen aus allen Genres der Popularmusik wie Rock, Hip-Hop, elektronische Musik und Jazz.

Die Initiative Musik setzt die Auszeichnung in Absprache mit der Bundeskonferenz Jazz (BK Jazz) und der LiveMusikKommission – Verband der Musikspielstätten in Deutschland e.V. (LiveKomm) um.

Mehr als 500 Auszeichnungen seit 2013

Seit 2013 wurden mehr als 520 Musikclubs und Veranstaltungsreihen mit dem APPLAUS ausgezeichnet und insgesamt über 9 Millionen Euro Fördergelder vergeben. Damit ist APPLAUS einer der höchstdotierten Bundeskulturpreise. Die Preise werden einmal jährlich verliehen.

Ziele des APPLAUS

  • Finanzielle Stärkung für kleine und mittlere Clubs sowie Veranstalter*innen mit hochwertigen und trendsetzenden Livemusikprogrammen
  • Spitzenförderung, um Bedeutung der Livemusikspielstätten sowie regionaler Veranstalter*innen zu unterstreichen
  • Öffentliche Aufmerksamkeit erhöhen für die musikalischen Angebote und strukturellen Herausforderungen der unabhängigen Musikclubs und Veranstaltungsreihen

Auszeichnungen und Sonder-APPLAUS 2021

Die Hauptauszeichnungen gliedern sich in drei Preiskategorien (Programm, Spielstätte und Programmreihe) mit Prämien von bis zu 50.000 Euro. Insgesamt 2,6 Millionen Euro stehen für Preisgelder zur Verfügung. In jeder Kategorie werden mehrere Preisträger*innen ausgezeichnet. In jeder Kategorie gibt es zusätzlich einen undotierten Preis für eine/n Hauptpreisträger*in mit dem Titel “Spielstätte bzw. Programm bzw. Programmreihe des Jahres”. 2021 werden außerdem Preise für „Awareness” und „Nachhaltigkeit“ verliehen, die mit jeweils bis zu 5.000 Euro dotiert sind.

Im Jahr 2021 werden zusätzlich 16 Sonderpreise (Sonder-APPLAUS) für kreative Formate von oder zur Unterstützung von Spielstätten während der Corona-Pandemie verliehen. Einen Sonderpreis erhalten können Spielstätten, die innovative Konzepte, Projekte oder Maßnahmen während der Corona-Krise geplant und durchgeführt haben sowie Initiativen, die zur Unterstützung und Rettung von Spielstätten beigetragen haben.

Alle Informationen zu den Voraussetzungen für eine Bewerbung in den Hauptkategorien oder für einen Sonder-APPLAUS finden Sie in den Teilnahmebedingungen.

Hier gibt es alle weiteren Informationen und die Vorlagen zur Bewerbung.

 

Quelle: Website Initiative Musik gGmbH.

NEUSTART KULTUR: Themenausschreibung Digitalität+Soziokultur

Der Fonds Soziokultur e.V. fördert aus Mitteln des BKM-Programms NEUSTART KULTUR in den Jahren 2020/21 mit insgesamt 10 Millionen Euro partizipative Kulturprojekte. Im Rahmen des Sonderprogramms wird es mindestens vier Themenausschreibungen geben. (Bewerbung bis 31. März)

Der Fonds Soziokultur e.V. fördert aus Mitteln des BKM-Programms NEUSTART KULTUR in den Jahren 2020/21 mit insgesamt 10 Millionen Euro partizipative Kulturprojekte.

Im Rahmen des Sonderprogramms wird aktuell die Förderung von Projekten zum Thema "Digitalität und Soziokultur" ausgeschrieben: Was bedeutet Digitalisierung für Soziokulturelle Arbeit? Gesucht ist die sinnvolle Nutzung der Digitalität etwa für die Sichtbarkeit von Vielfalt, das Mitgestalten, des neuen Storytellings, der passenden Mischung aus real und digital mit neuen Formaten, Teilhabe anderer und ungewöhnlicher Ästhetik.

Die Einreichefrist ist der 31. März 2021.

Hier gibt es alle weiteren Informationen.

 

Quelle: Newsletter der LAKS Baden-Wuerttemberg.

Neustarthilfe & Einkünfte aus einer GbR

"Zu Beginn konnten nur natürliche Personen einen Antrag auf Neustarthilfe stellen, die ihre selbständigen Umsätze als freiberuflich Tätige oder als Gewerbetreibende für die Berechnung der Neustarthilfe zugrunde legen. Seit dem 15. März 2021 wurde das Antragsverfahren auch geöffnet für Soloselbständige, die anteilige Umsätze aus Personengesellschaften für die Berechnung der Neustarthilfe zugrunde legen wollen…" https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Redaktion/DE/Artikel/neustarthilfe.html

"Die Neustarthilfe kann beantragt werden durch

  • (…)
  • Soloselbständige, die sowohl ihre Umsätze als Freiberufler/in oder als Gewerbetreibende/r als auch (anteilig) Umsätze, die sie aus einer Personengesellschaft (z. B. GbR) erzielen, für die Berechnung der Neustarthilfe zugrunde legen möchten. Der Anteil der Umsätze, den Sie als Antragstellende/r berücksichtigen können, wird nach dem für die Personengesellschaft für die Verteilung von Gewinnen geltenden Schlüssel berechnet. Sind Sie Gesellschafter mehrerer Personengesellschaften, können Sie die (anteiligen) Umsätze aus allen Personengesellschaften geltend machen, deren Gesellschafter Sie sind.
  • Soloselbständige, die ihre gesamten Umsätze aus einer Personengesellschaft erzielen. Der Anteil der Umsätze, den Sie berücksichtigen können, wird nach dem für die Personengesellschaft für die Verteilung von Gewinnen geltenden Schlüssel berechnet. Sind Sie Gesellschafter mehrerer Personengesellschaften, können Sie die (anteiligen) Umsätze aus allen Personengesellschaften geltend machen, deren Gesellschafter Sie sind."

https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Redaktion/DE/FAQ/FAQ-Neustarthilfe/neustarthilfe.html

Weitere 100 Millionen Euro für Jugendherbergen und Familienferienstätten

Mit der Neuauflage des Sonderprogramms können finanzielle Notlagen bei gemeinnützigen Übernachtungsstätten im Bereich der Kinder- und Jugendbildung und Kinder- und Jugendarbeit im Zeitraum von Anfang Januar bis Ende Juni 2021 abgemildert werden. Antragsberechtigt sind Jugendherbergen, Schullandheime, Familienferienstätten, Kindererholungszentren, Naturfreundehäuser, Jugendbildungs- und begegnungsstätten der Jugendverbände sowie der politischen, kulturellen und sportlichen Kinder- und Jugendarbeit mit Übernachtungsangeboten. Die Beantragung der Mittel ist vergleichsweise einfach möglich. Die Einrichtungen müssen eine durch die Corona-Pandemie bedingte finanzielle Notlage nachweisen. Vorhandene Liquiditätsengpässe beziehungsweise nicht gedeckte Fixkosten können bis zu einem Anteil von 90 Prozent durch einen Zuschuss aus dem Sonderprogramm ausgeglichen werden. Die maximale Zuschusshöhe pro Bett wurde von 400 Euro im Jahr 2020 auf bis zu 800 Euro angehoben.

Für die Sicherung des ersten Halbjahres 2021 können bis zum 28. März Zuschüsse beantragt werden. Weitere Informationen zur Antragstellung erhalten Sie unter https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/themen/corona-pandemie/hilfen-fuer-soziale-einrichtungen/sonderprogramm-kinder-jugend-bildung-arbeit.

Förderung durch das Land – Kofinanzierung Neustart Kultur

Das MWK hat noch Mittel, um Neustart Kultur-Projekte finanziell zu ergänzen.

Achtung: Das tun sie nur, wenn die Höchstsumme beim Bundesprogramm bewilligt wurde und maximal mit 10 oder 20 %.

Laut Aussage des Fonds Soziokultur haben die mit dem MWK vereinbart, dass der Fonds 80 % der Gesamtkosten fördert und das Land bis zu 20 % fördert.

Hier gibt es mehr Informationen.

Bund: Neustarthilfe für Soloselbständige

Mit der Neustarthilfe werden Soloselbständige unterstützt, deren wirtschaftliche Tätigkeit im Förderzeitraum 1. Januar bis 30. Juni 2021 Corona-bedingt eingeschränkt ist. Sie ergänzt die bestehenden Sicherungssysteme, wie z.B. die Grundsicherung. Die Neustarthilfe wird nicht auf die Leistungen der Grundsicherung angerechnet.

Wer kann die Förderung beantragen?

Soloselbständige aller Branchen, die

  • ihre selbstständige Tätigkeit als freiberuflich Tätige oder Gewerbetreibende im Haupterwerb ausüben,
  • weniger als eine Vollzeit-Angestellte oder einen Vollzeit-Angestellten beschäftigen,
  • bei einem deutschen Finanzamt für steuerliche Zwecke erfasst sind,
  • keine Fixkosten in der Überbrückungshilfe III geltend gemacht haben oder geltend machen und
  • ihre selbständige Geschäftstätigkeit vor dem 1. Mai 2020 aufgenommen haben.

Zu Beginn konnten nur natürliche Personen einen Antrag auf Neustarthilfe stellen, die ihre selbständigen Umsätze als freiberuflich Tätige oder als Gewerbetreibende für die Berechnung der Neustarthilfe zugrunde legen. Seit dem 15. März 2021 wurde das Antragsverfahren auch geöffnet für Soloselbständige, die anteilige Umsätze aus Personengesellschaften für die Berechnung der Neustarthilfe zugrunde legen wollen oder die alleinige Gesellschafterinnen oder alleinige Gesellschafter einer Kapitalgesellschaft (d.h. Antragstellung durch juristische Personen) sind und deren Antrag für diese Gesellschaft stellen wollen.

Hier gibt es alle weiteren Informationen zur Antragstellung.

 

Bund: Initiative Musik: NEUSTART KULTUR - Hilfsprogramm für Musiker für Popularmusik und Jazz

Am 28. Januar 2021 startet die dritte Runde des Hilfsprogramms für Musiker. Das Hilfsprogramm dient der Unterstützung professioneller Künstler aller Genres der Popularmusik und Jazz, die aufgrund der Corona-Pandemie und damit einhergehender Konzertausfälle in eine finanzielle Notlage geraten sind. In der dritten Runde erweitern wir die Zuschussberechtigten um Tourmusiker sowie pro Antrag ein Mitglied der Crew. Die Initiative Musik gGmbH ist die zentrale Fördereinrichtung der Bundesregierung und der Musikbranche für die deutsche Musikwirtschaft.

Antragsfrist: 03.02.2021 // weitere Informationen

Bundesfinanzministerium: Corona-Regelungen verlängert

Das Bundesministerium der Finanzen hat am 18. Dezember 2020 die „steuerlichen Maßnahmen zur Förderung der Hilfe für von der Corona-Krise Betroffene“ bis zum 31. Dezember 2021 verlängert. Dabei geht es unter anderem um die Möglichkeit von Spendenaktionen für Betroffene, auch wenn die entsprechenden Zwecke nicht in der Satzung enthalten sind, Arbeitslohnspenden, Zuwendungen an Geschäftspartner und anderes weitere Informationen

Bund: November- und Dezemberhilfen

Von den „November- und Dezemberhilfen“ können alle Unternehmen, Solo-Selbstständige, Vereine und Einrichtungen profitieren, die auf Grundlage der Corona-Schutzverordnungen vom 02.11., 25.11. und 02.12.2020 ihren Betrieb einstellen mussten. Dabei sollen Zuschüsse des Staates in Höhe von 75 % des anteiligen monatlichen Umsatzes von November sowie Dezember 2019 gewährt werden. Solo-Selbstständige können als Vergleichsumsatz alternativ den durchschnittlichen Monatsumsatz im Jahre 2019 zugrunde legen. Diese erfolgt durch Steuerberater und Wirtschaftsprüfer. Solo-Selbständige können bis zu einem Förderhöchstsatz von 5.000 € Anträge direkt stellen, ohne einen prüfenden Dritten einschalten zu müssen. Als Identitätsnachweis benötigen sie zur Antragstellung die Elster-ID aus der elektronischen Steuererklärung. Wichtig hier: alle Unternehmen, Solo-Selbstständige, Vereine und Einrichtungen, die ab der Corona-Schutzverordnung vom 16.12.2020 direkt oder indirekt betroffen sind, können dann die Überbrückungshilfe III beantragen. Antragsfrist November- und Dezemberhilfe, jeweils: 30.04.2021 weitere Informationen

Bund: Kinderkrankengeld und Corona

Mit der neuen Regelung gelten rückwirkend vom 5. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 neue Unterstützungsmaßnahmen für Eltern, die von Schließungen und Einschränkungen von Kitas und Schulen betroffen sind. Das Recht auf Freistellung von der Arbeit und auf Zahlung des Kinderkrankengeldes in diesem Zeitraum wird zeitlich erweitert und auf neue Fallkonstellationen erstreckt. Eltern, die wegen Kita-Schließungen oder Schulschließungen aufgrund der Corona-Pandemie ihre Kinder betreuen müssen, können dafür jetzt Kinderkrankengeld beziehen. Pro Elternteil gibt es 20 Tage für jedes Kind im Jahr 2021, für Alleinerziehende 40. weitere Informationen

 

Bund: Kulturstiftung des Bundes: Allgemeine Projektförderung

Im Bereich Allgemeine Projektförderung können Kulturschaffende zweimal im Jahr Fördergelder für Projekte aus allen künstlerischen Sparten beantragen, für Bildende und Darstellende Kunst, Literatur, Musik, Tanz, Film, Fotografie, Architektur oder Neue Medien. Die Allgemeine Projektförderung der Kulturstiftung des Bundes zeichnet sich dadurch aus, dass sie nicht auf die Förderung einer bestimmten Sparte oder eines bestimmten Themas festgelegt ist. Es sind große, innovative Projekte im internationalen Kontext, die hier berücksichtigt werden können.

Bewerbungs-/Einreichungsfrist: 31.07.2021 // weitere Informationen

Bund: Gelder für kleine Musikfestivals

Mit insgesamt 6 Mio. EUR aus dem Programm NEUSTART KULTUR unterstützt der Bund künftig auch kleine Musikfestivals aller Genres. Der Zuschuss beträgt bis zu 75.000 EUR. Nachlesen unter: https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/bund-erweitert-hilfe-fuer-kleine-musikfestivals-kulturstaatsministerin-gruetters-umsonst-draussen-konzerte-sind-sprungbretter-fuer-noch-unbekannte-talente--1841488

 

EU Kulturförderung: Spezielles Förderprogramm für Soziokulturelle Zentren

Sind Sie ein soziokulturelles Zentrum, das ein Projekt oder eine Initiative zum Thema Nachhaltigkeit betreibt? Das European Network of Cultural Centres stellt UPgrants vor, ein Mikrozuschussprogramm, das allen soziokulturellen Zentren in ganz Europa offensteht. Das Programm zielt darauf ab, bereits bestehende Nachhaltigkeitsinitiativen zu unterstützen, sie zu fördern sowie ihnen Sichtbarkeit zu verleihen. Bewerben können sich alle ENCC-Mitglieder, Mitglieder von ENCC-Netzwerken sowie alle gemeinnützigen soziokulturellen Zentren in Europa. Bewerbungs-/Einreichungsfrist: 10.02.2021 // weitere Informationen

Bund erweitert Hilfe für kleine Musikfestivals - Kulturstaatsministerin Grütters: "Umsonst & Draußen-Konzerte sind Sprungbretter für noch unbekannte Talente"

Mit insgesamt sechs Millionen Euro aus dem Zukunftsprogramm NEUSTART KULTUR unterstützt der Bund künftig auch kleine und sogenannte „Umsonst & Draußen“-Musikfestivals aller Genres. Der Zuschuss beträgt bis zu 75.000 Euro.

Kulturstaatsministerin Monika Grütters: „Gerade für noch unbekannte Talente sind die ‚Umsonst & Draußen‘- sowie die Kleinstfestivals in Deutschland ein wichtiges Sprungbrett für ihre Musikkarriere. Viele dieser Festivals planen bereits für die Saison 2021, in der Livemusik-Veranstaltungen hoffentlich wieder vor Publikum möglich sein werden. Damit die Festivalmacherinnen und -macher die schwierige Zeit bis dahin überstehen, erweitern wir unsere bisherigen Hilfen für den Musikbereich und greifen auch ihnen nach Kräften unter die Arme. So sichern wir Arbeits- und Einkommensmöglichkeiten für Musikerinnen, Musiker und viele Gewerke der Veranstaltungsbranche.“

Mit den erweiterten Hilfen sollen die Wiederaufnahme des Spielbetriebs im Festivalsommer 2021 gewährleistet und auch bereits die Planungen für das Jahr 2022 unterstützt werden. Das Förderprogramm richtet sich an Festivals mit überregionaler Ausstrahlung oder mit einem besonderen Engagement für den musikalischen Nachwuchs beziehungsweise für Belange der kulturellen Integration.

Das Programm wird umgesetzt von der Initiative Musik, die als zentrale Fördereinrichtung des Bundes und der Musikbranche im Rahmen von NEUSTART KULTUR bereits die Teilprogramme für die Musikclubs und für Livemusik-Veranstaltungen realisiert. Allein aus diesen beiden Programmen wurden bereits mehr als 61 Millionen Euro für über 650 Projekte bewilligt.

Die Fördergrundsätze für das neue Musikfestival-Programm stehen vom 22. Januar 2021 an unter www.initiative-musik.de/neustart-kultur bereit. Ab dem 25. Januar 2021 bietet die Initiative Musik zudem eine telefonische Beratung sowie Online-Workshops zur Antragsstellung an.

Weitere Informationen zum Rettungs- und Zukunftsprogramm NEUSTART KULTUR finden Sie unter: www.kulturstaatsministerin.de/neustartkultur

 

Quelle: Netzseite der Bundesregierung.

Überbrückungshilfe III mit Neustarthilfe für Soloselbständige ab Januar 2021

Die bisherige Überbrückungshilfe wird über das Jahresende hinaus bis Juni 2021 verlängert und ausgeweitet. Neu ist die sogenannte "Neustarthilfe für Soloselbständige", die der besonderen Situation von Künstler*innen und Kulturschaffenden Rechnung tragen soll.

Bundesfinanzminister Olaf Scholz und Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier haben sich darauf verständigt, weitere Konkretisierungen und Verbesserungen bei der Novemberhilfe vorzunehmen. So soll während der schwierigen Zeit der befristeten Schließungen im November betroffenen Unternehmen umfassend geholfen werden.

Sie haben sich außerdem darauf geeinigt, die bisherige Überbrückungshilfe über das Jahresende hinaus zu verlängern und auszuweiten: Diese Überbrückungshilfe III hat eine Laufzeitvon Januar 2021 bis Juni 2021. Dazu gehört auch die sogenannte „Neustarthilfe für Soloselbständige“. Damit soll der besonderen Situation von Soloselbständigen, insbesondere Künstlerinnen und Künstlern und Kulturschaffenden Rechnung getragen werden. Zu den zu berücksichtigenden Kosten soll für diese Gruppe künftig eine einmalige Betriebskostenpauschale von 25 Prozent des Umsatzes im Vergleichszeitraum zählen. Die Neustarthilfe beträgt einmalig bis zu 5.000 Euro und deckt den Zeitraum bis Juni 2021 ab.

Hier geht es zur Pressemitteilung des Bundesfinanzministeriums.

 

Quelle: Netzseite des Bundesfinanzministeriums.

Vielfalt vor und hinter den Kulissen

Fonds Soziokultur fördert diverse und inklusive Kulturprojekte

Der Fonds Soziokultur schreibt mit Ta3: Diversität + Inklusion + Vielfalt eine weitere Projektförderung im Rahmen des Sonderprogramms NEUSTART KULTUR aus. Es ist die vierte von insgesamt fünf Ausschreibungen. Bislang sind rund 300 Projekte im Volumen von rund 6,1 Mio Euro für die „Kultur mittendrin“ an den den Start gegangen, die aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Zuge der Corona-Pandemie gefördert werden. Anträge für die neue Ausschreibung  können vom 04.01. bis 31.01.2021 über das Antrags-Portal des Fonds Soziokultur eingereicht werden. Frühster Projektstart ist Mitte März 2021.

Soziokultur als Spiegel und Motor für eine diverse und inklusive Gesellschaft

Soziokultur stärkt das Miteinander der Gesellschaft und ermöglicht darüber hinaus, diese mit kreativen Mitteln widerzuspiegeln oder Sichtweisen marginalisierter Gruppen zu repräsentieren. Damit setzt sie Impulse für langfristige strukturelle Veränderungen im Sinne einer diversitätsorientierten Öffnung von Kultur. Weiterhin und gerade jetzt sind handlungsleitende und diskriminierungskritische Formate und Ansätze für eine „Kultur von und mit Allen“ gefragt: Was braucht eine inklusive Kultureinrichtung der Zukunft? Wo werden Zugänge zum Kulturbereich erschwert und wer kann beim Abbau von Barrieren unterstützen? Werden Menschen mit diversen Lebenswirklichkeiten erreicht, abgebildet oder zusammengebracht? Wie steht es um das kollaborative Zusammenarbeiten? Die Themenausschreibung Ta3: Diversität + Inklusion + Vielfalt richtet sich an soziokulturelle Projekte, die Fragen gesellschaftlicher Vielfalt aus Perspektiven sowohl ihrer Akteur*innen als auch ihres Publikums Rechnung tragen und damit Öffnungsprozesse anstoßen und weiterdenken möchten.

Re:Vision und weitere Ausschreibung im Rahmen von NEUSTART KULTUR

Mit dem Online-Begleitprogramm Re:Vision richtet sich der Fonds Soziokultur an die geförderten Projektträger*innen im Sonderprogramm und verfolgt das Ziel, die starke und außergewöhnliche Expertise des soziokulturellen Felds zu vernetzten und dabei seine besonderen Qualitäten über die Phase der Krise hinaus zu stärken. Mit der Ausschreibung Ta3: Diversität + Inklusion + Vielfalt geht das neue Online-Format des Fonds Soziokultur bereits in die dritte Runde. Gemeinsam mit internationalen Expert*innen und Vertreter*innen geförderter Projekte wird es wieder interaktiv, vielseitig und international.

Mit der Themenausschreibung Ta4: Digitalität + Soziokultur wird die Projektförderung im Rahmen des Sonderprogramms NEUSTART KULTUR abgeschlossen. Antragszeitraum ist vom 01.03. bis 31.03.2021. Weitere Informationen zum Sonderprogramm finden Sie auf der Webseite des Fonds Soziokultur. Die Mitarbeiterinnen in der Geschäftsstelle beraten Sie gerne telefonisch oder per E-Mail. Eine Onlineberatung findet am 14.01.2021 von 16-17 Uhr statt. Die nächsten Termine werden auf der Webseite des Fonds Soziokultur bekanntgegeben.

Hier geht es zur Website des Fonds Soziokultur.

Übersicht aller NEUSTART KULTUR Programme, bei denen eine Bewerbung möglich ist

Der Deutsche Kulturrat hat eine Übersicht aller Neustart Programme erstellt, bei denen noch Bewerbungen zur Unterstützung möglich sind.

Hier geht es zu der Übersicht als PDF.

Corona-Hilfen vom Bund werden verlängert und erweitert

Bundesfinanzminister Olaf Scholz und Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier haben sich darauf verständigt, die Überbrückungshilfe bis Juni 2021 zu verlängern und zu erweitern.
Soloselbständige können zusätzlich zur Fixkostenerstattung einen Betriebskostenzuschuss von 25 Prozent des Vergleichsumsatzes im Jahr 2019 (maximal 5.000 Euro) beantragen. Der Zuschuss wird nicht auf die Grundsicherung angerechnet und muss - wenn die Antragsvoraussetzungen vorliegen - nicht zurückgezahlt werden. Voraussetzung ist, dass das Einkommen im Referenzzeitraum zu mindestens 51 Prozent aus selbständiger Arbeit erzielt wurde. Die Neustarthilfe soll ab 1. Januar 2021 gelten. Die Höhe der maximalen Betriebskostenerstattung wurde von 50.000 Euro auf 200.000 Euro angehoben.
Außerdem wurden weitere Konkretisierungen der Novemberhilfe vereinbart. Im Rahmen der Novemberhilfe können folgende Antragsberechtigte 75 Prozent ihres Umsatzes aus November 2019 erhalten, Soloselbständige alternativ den durchschnittlichen Monatsumsatz im Jahr 2019 zugrunde legen:

  • Direkt betroffene Betriebe sind von behördlichen Schließungen betroffen, z. B. Theater oder Konzerthäuser.
  • Als indirekt Betroffene gelten Betriebe und Selbständige, die nachweislich und regelmäßig 80 Prozent ihres Umsatzes in Zusammenarbeit mit den direkt betroffenen Betrieben erwirtschaften. Dazu zählen z. B. Veranstaltungsfirmen, die mit Veranstaltungsorten zusammenarbeiten.
  • Zu den mittelbar indirekt Betroffenen zählen jene Betriebe und Selbständige, die 80 Prozent ihres Umsatzes mit indirekt betroffenen Betrieben erzielen, z. B. Tontechniker*innen, Bühnentechniker*innen oder Beleuchter*innen, die für indirekt betroffene Veranstaltungsfirmen arbeiten.

Hier geht es zur Pressemitteilung des Bundeswirtschaftsministeriums.

 

Quelle: Newsletter des LAG Rock in Niedersachsen e.V.

Update zu den Hilfsmaßnahmen von Bund und Ländern für die Kultur

AKTUELL: Update zu den Hilfsmaßnahmen von Bund und Ländern für die Kultur

Der Deutsche Kulturrat gibt ein kleines Update zu den Corona-Hilfen für die Kulturszene und wie es mit diesen Programmen weitergehen soll:

Überbrückungshilfen III

Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) und Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) planen, so ist zu hören, die bereits geltenden Überbrückungshilfen III nachzubessern. Dabei soll wohl der Kreis der Berechtigten erweitert werden, das soll offensichtlich auch dem Kulturbereich zugutekommen. Wir sind gespannt auf die konkreten Vorschläge.

November- und Dezemberhilfen

Außerdem ist zu hören, dass die Abschläge für die November- und Dezemberhilfen von 50 000 auf 100 000 Euro verdoppelt werden sollen. Besser wäre es natürlich, statt die Abschläge zu erhöhen, endlich die regulären Hilfen vollständig auszuzahlen.

Neustarthilfe für Soloselbständige

Auch die Neustarthilfe für Soloselbständige soll wohl deutlich verbessert werden. Es ist zu hören, dass künftig die Hälfte der finanziellen Einbußen geltend gemacht werden können, bisher waren es nur 25 Prozent. Genau dies haben wir in unserer Stellungnahme "Kultur- und Kreativwirtschaft jetzt stützen und Perspektiven geben" Anfang Dezember 2020 gefordert. Die Gesamtfördersumme soll von Januar bis Juni von insgesamt 5.000 auf 7.500 Euro angehoben. Antragsberechtigt sollen, auch das ist zu hören, auch "unständige Beschäftigte" sein, das sind zum Beispiel Schauspielerinnen und Schauspieler, die für Film und Fernsehen arbeiten.

Sollten sich diese Informationen bewahrheiten, wäre das eine guter Schritt in die richtige Richtung. Insgesamt ist der Ansatz, Betriebskostenpauschalen zu zahlen, der richtige Weg. Er sollte, so unsere Forderung, konsequent zu einer angemessenen erweiterten Betriebskostenpauschale für Solo-Selbständige entwickelt werden.

Informationen zur Überbrückungshilfen III, den November- und Dezemberhilfen und der Neustarthilfe für Soloselbständige, die bislang gelten, finden Sie hier.

Arbeitslosenversicherung für Selbständige

Aus dem Arbeitsministerium ist zu hören, dass die strukturellen Verbesserungen für soloselbständige Kulturschaffende diskutiert werden sollen. Unsere Vorschläge zur Arbeitslosenversicherung für Selbständige werden wahrgenommen.

NEUSTART KULTUR

Erfreulich ist auch, dass die von uns angestoßene Debatte für eine zweite Finanzierungsrunde für das Bundesprogramm NEUSTART KULTUR langsam Fahrt aufnimmt. Es ist gut, dass Kulturstaatsministerin Monika Grütters den Verbänden, Fonds und Institutionen den Vertrauensvorschuss gegeben hat, die richtigen Einzelprogramme für das Bundesprogramm NEUSTART KULTUR zu entwickeln. Es zeigt sich, dass sie die Bedarfe der jeweiligen Szene, Gruppe oder auch künstlerischen Sparte kennen. Sie agieren flexibel und verantwortungsvoll mit den zur Verfügung stehenden Mitteln. NEUSTART KULTUR wird von der Kulturszene angenommen. Es werden viel mehr Anträge gestellt, als positiv beschieden werden können. Die Mittel für NEUSTART KULTUR müssen daher dringend aufgestockt werden. NEUSTART KULTUR ist eine Erfolgsgeschichte in schweren Zeiten.

Förderungen durch die Länder

Die Bundesländer haben ebenfalls wichtige Hilfsmaßnahmen für Unternehmen und Soloselbständige aus dem Kulturbereich aufgelegt. Ebenso haben verschiedene Bundesländer Maßnahmen für öffentlich geförderte Kultureinrichtungen bzw. Projekte auf den Weg gebracht. Wir haben jetzt alle Informationen aktualisiert. Hier finden Sie alles Wichtige aus 16 Bundesländern AKTUELL, von Baden-Württemberg bis Thüringen.

Quelle: Newsletter des Deutschen Kulturrats.

Bewerbung für den Niedersächsischen Integrationspreis 2021 - Integration in Zeiten von Corona

Die Niedersächsische Staatskanzlei ruft zur Bewerbung für den Niedersächsischen Integrationspreis 2021 auf.

Weil und Schröder-Köpf starten Wettbewerb zum Niedersächsischen Integrationspreis 2021: Integration in Zeiten von Corona

Die Niedersächsische Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe, Doris Schröder-Köpf, startet am (heutigen) Dienstag gemeinsam mit Ministerpräsident Stephan Weil den Wettbewerb um den Niedersächsischen Integrationspreis 2021. Der Preis ist mit insgesamt 24.000 Euro dotiert. Es werden vier Preise zu jeweils 6.000 Euro vergeben.

Zusätzlich vergeben das Bündnis „Niedersachsen packt an“ sowie das Bündnis „Niedersachsen hält zusammen“ jeweils einen Sonderpreis in Höhe von 6.000 Euro. Die Verleihung des Integrationspreises erfolgt bereits zum zwölften Mal. Das Motto lautet in diesem Jahr „Integration in Zeiten von Corona“.

Der Wettbewerb richtet sich an Vereine, Verbände, Institutionen, Initiativen, Stiftungen, Kindergärten und Schulen, die sich in besonderer Weise mit neuen Ideen und Umsetzungen dafür engagieren, dass Integration in Zeiten der Corona-Pandemie gelebt und dadurch ein entscheidender Beitrag zur interkulturellen Teilhabe am Gemeinwesen geleistet wird. Ziel ist es, gute Projekte und Ansätze öffentlich zu machen und gleichzeitig dazu zu ermuntern, derartigen Beispielen zu folgen und neue Ideen in Zeiten der Pandemie zu entwickeln.

Mit der Wahl des Mottos knüpfen Weil und Schröder-Köpf an die bisherige Arbeit der Bündnisse „Niedersachsen packt an“ und „Niedersachsen hält zusammen“ an. Die Botschaft lautet: Niemand wird vergessen!

Integration hat gerade in diesen Zeiten einen besonders hohen Stellenwert, gesellschaftliche Teilhabe ist wichtiger als je zuvor – unabhängig von Herkunft, Kultur, Alter, Geschlecht, Religion oder finanzieller Situation.

Daher ist es für die Niedersächsische Landesregierung ein wichtiges politisches Anliegen, die vielfältigen Potentiale verschiedener Institutionen, Vereine, Verbände, Initiativen, Kindergärten und Schulen zu aktivieren und besonders innovative Ideen mit dem Niedersächsischen Integrationspreis 2021 auszuzeichnen.

Bewerbungen oder Vorschläge sind vorzugsweise per E-Mail an integrationspreis@stk.niedersachsen.de oder ansonsten per Post an

Niedersächsische Staatskanzlei Stichwort „Niedersächsischer Integrationspreis 2021“ Planckstr. 2

30169 Hannover

zu richten. Bewerbungsschluss ist Montag, 15.02.2021. Das Formular „Bewerbung zum Niedersächsischen Integrationspreis 2021“ finden Sie unter: www.migrationsbeauftragte-niedersachsen.de

Bewerben können sich Vereine, Verbände, Institutionen, Initiativen, Stiftungen, Kindergärten und Schulen können sich selbst für den Preis bewerben oder vorgeschlagen werden.

Gesucht werden Ideen und Projekte, die zeigen, wie Integration auch in Zeiten von Corona gelebt und umgesetzt wird und bei denen folgende Elemente besondere Berücksichtigung finden: - Förderung der Teilnahme von Menschen mit Migrationshintergrund - Förderung von sozialer und interkultureller Kompetenz - Nachhaltigkeit hinsichtlich Vielfalt und Integration - Stärkung des „Miteinanders“ unterschiedlicher Herkunft und ggf. unterschiedlicher Generationen - Umsetzung besonders innovativer Ideen

 

Quelle: Pressemitteilung der Niedersächsischen Staatskanzlei.

Hilfsmaßnahmen von Bund und Ländern für die Kultur

Der Deutsche Kulturrat hat aktuelle Maßnahmen des Bundes für Solo-Selbstständige sowie kleine und große Unternehmen der Kultur- und Kreativwirtschaft im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie gebündelt zusammengestellt. (Stand 06.01.21)

·         Für Solo-Selbständige und Unternehmen der Kultur- und Kreativwirtschaft

·         NEUSTART KULTUR – Kulturinfrastrukturförderung

 

Die Bundesländer haben ebenfalls umfangreiche Hilfsmaßnahmen für Unternehmen und Soloselbständige aus dem Kulturbereich aufgelegt. Ebenso haben verschiedene Bundesländer Maßnahmen für öffentlich geförderte Kultureinrichtungen bzw. Projekte auf den Weg gebracht.  

Nachfolgend sind die Vorschriften und Maßnahmen der Länder aufgeführt. Die Aufzählung wird fortlaufend aktualisiert. Stand 15.01.2021.

·         Baden-Württemberg

·         Bayern

·         Berlin

·         Brandenburg

·         Bremen

·         Hamburg

·         Hessen

·         Mecklenburg-Vorpommern

·         Niedersachsen

·         Nordrhein-Westfalen

·         Rheinland-Pfalz

·         Saarland

·         Sachsen

·         Sachsen-Anhalt

·         Schleswig-Holstein

·         Thüringen

Quelle: Deutscher Kulturrat

1,1 Millionen für eine lebenswerte Zukunft: Fonds Soziokultur fördert junge Themen

Die Auswahlkommission des Fonds Soziokultur hat in der Vergabesitzung am 11. und 12. Januar 2021 aus 179 eingereichten Anträgen zur Themenausschreibung Ta2 „Young Experts + Ko-Produktion“ 66 Projekte zur Förderung vorgeschlagen.

Mit der dritten von insgesamt fünf Förderausschreibungen im Rahmen des Sonderprogramms NEUSTART KULTUR gehen 1.124.578 Millionen Euro an bundesweite Projekte von und mit Kindern und Jugendlichen.

Kinder und Jugendliche sind Expert*innen in eigener Sache

In den nun geförderten Projekten, machen junge Menschen als Expert*innen auf ihre Themen aufmerksam oder setzen ihre Ideen in die Tat um: Sie schaffen Spielräume, in denen sie sich in künstlerischen und digitalen Produktionen mit den Auswirkungen der Pandemie auf sich selbst, die Gesellschaft und Umwelt beschäftigen; sie setzen sich mit Chancengleichheit oder Zukunftsängsten auf Plakaten im öffentlichen Raum auseinander oder formulieren mit der Produktion von Wahlspots ihre Forderungen an die Politik im Superwahljahr und mit einem eigenen nachhaltigen Modelabel hinterfragen Kinder und Jugendliche die Folgen der Fast-Fashion Industrie. Dies ist nur ein kleiner Ausschnitt aus 66 Projekten, die mutige Initiativen, Kulturgruppen und soziokulturelle Einrichtungen mit einem Vielfachen an beteiligten Künstler*innen nun mit den jungen Expert*innen durchführen.

Informationen zum Sonderprogramm NEUSTART KULTUR

Der Fonds Soziokultur schreibt im Rahmen des Programms NEUSTART KULTUR der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien seit September 2020 fünf zeitlich versetzte Projektförderungen mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten im Umfang von 10 Millionen Euro aus. Bisher wurden Anträge im Volumen von 15,6 Mio Euro gestellt, 7,1 Mio Euro konnten bereits bewilligt werden. Anträge zur vierten Ausschreibung zum Thema „Diversität + Inklusion + Vielfalt“ können bis 31.01.21 im Online-Portal auf der Webseite des Fonds Soziokultur gestellt werden. Mit der Themen-Ausschreibung Ta4 „Digitalität + Soziokultur“ vom 01.- 31.03.21 geht das Sonderprogramm in die letzte Runde. Die nächste Online-Antragsberatung findet am 22.01.21 von 14-15 Uhr statt. Die Anmeldung erfolgt per Mail an: beratung@fonds-soziokultur.de

Weitere Informationen zum Sonderprogramm sowie zu den weiteren Förderprogrammen des Fonds Soziokultur finden Sie auf der Webseite.

 

Quelle: Pressemitteilung des Fonds Soziokultur e.V.

Hilfen in der Corona-Krise durch den Landesverband Freier Theater (LaFT)

In Kooperation mit der Braunschweiger Zeitung konnten der LaFT von Juli bis Dezember 2020 das Soforthilfeprogramm „Das Goldene Herz“ für Mitglieder in den Städten Braunschweig, Wolfsburg, Salzgitter und in den Landkreisen Wolfenbüttel, Peine, Gifhorn und Helmstedt realisieren: Insgesamt 14.000 Euro für 14 Vorstellungen von Theatern, Gruppen, Soloselbständigen in Höhe von je 1.000 Euro Gage gingen an die Künstler*innen.

Bei dieser Spendenaktion haben die Freien Theater besonders Kinder und Jugendliche in Kindergärten oder Schulen oder Menschen in Seniorenheimen oder anderen sozialen Einrichtungen als ihr Publikum erreicht.

Die Geschäftsstelle des LaFT informiert laufend aktualisiert über die Wirtschaftshilfen, die Grundsicherung, die Kulturhilfen sowie die Solidaritätsfonds – auf allen Ebenen – und ihre Fristen auf ihrer Webseite.

Aktuell sind noch die NEUSTART-KULTUR-Hilfen über die Vergabestellen ASSITEJ ("Neustart Junges Publikum"), Deutscher Bühnenverein ("Privattheater"), Fonds Darstellende Künste ("#takecare), National Performance Netz ("Stepping Out"), Fonds Soziokultur ("ta3: Diversität + Inklusion + Vielfalt") sowie Hilfen über das Bundespräsidialamt, das ensemble-netzwerk, den STERN zu beantragen : https://www.laft.de/laft-aktuell/213-hilfen-fuer-die-freien-theater-und-kultulturschaffenden-in-niedersachsen.html

 

Quelle: Newsletter des LaFTs.

Vielfalt vor und hinter den Kulissen - Fonds Soziokultur fördert diverse und inklusive Kulturprojekte

Der Fonds Soziokultur schreibt mit Ta3: Diversität + Inklusion + Vielfalt eine weitere Projektförderung im Rahmen des Sonderprogramms NEUSTART KULTUR aus. Es ist die vierte von insgesamt fünf Ausschreibungen. Bislang sind rund 300 Projekte im Volumen von rund 6,1 Mio Euro für die „Kultur mittendrin“ an den den Start gegangen, die aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Zuge der Corona-Pandemie gefördert werden. Anträge für die neue Ausschreibung  können vom 04.01. bis 31.01.2021 über das Antrags-Portal des Fonds Soziokultur eingereicht werden. Frühster Projektstart ist Mitte März 2021.

Soziokultur als Spiegel und Motor für eine diverse und inklusive Gesellschaft

Soziokultur stärkt das Miteinander der Gesellschaft und ermöglicht darüber hinaus, diese mit kreativen Mitteln widerzuspiegeln oder Sichtweisen marginalisierter Gruppen zu repräsentieren. Damit setzt sie Impulse für langfristige strukturelle Veränderungen im Sinne einer diversitätsorientierten Öffnung von Kultur. Weiterhin und gerade jetzt sind handlungsleitende und diskriminierungskritische Formate und Ansätze für eine „Kultur von und mit Allen“ gefragt: Was braucht eine inklusive Kultureinrichtung der Zukunft? Wo werden Zugänge zum Kulturbereich erschwert und wer kann beim Abbau von Barrieren unterstützen? Werden Menschen mit diversen Lebenswirklichkeiten erreicht, abgebildet oder zusammengebracht? Wie steht es um das kollaborative Zusammenarbeiten? Die Themenausschreibung Ta3: Diversität + Inklusion + Vielfalt richtet sich an soziokulturelle Projekte, die Fragen gesellschaftlicher Vielfalt aus Perspektiven sowohl ihrer Akteur*innen als auch ihres Publikums Rechnung tragen und damit Öffnungsprozesse anstoßen und weiterdenken möchten.

Re:Vision und weitere Ausschreibung im Rahmen von NEUSTART KULTUR

Mit dem Online-Begleitprogramm Re:Vision richtet sich der Fonds Soziokultur an die geförderten Projektträger*innen im Sonderprogramm und verfolgt das Ziel, die starke und außergewöhnliche Expertise des soziokulturellen Felds zu vernetzten und dabei seine besonderen Qualitäten über die Phase der Krise hinaus zu stärken. Mit der Ausschreibung Ta3: Diversität + Inklusion + Vielfalt geht das neue Online-Format des Fonds Soziokultur bereits in die dritte Runde. Gemeinsam mit internationalen Expert*innen und Vertreter*innen geförderter Projekte wird es wieder interaktiv, vielseitig und international.

Mit der Themenausschreibung Ta4: Digitalität + Soziokultur wird die Projektförderung im Rahmen des Sonderprogramms NEUSTART KULTUR abgeschlossen. Antragszeitraum ist vom 01.03. bis 31.03.2021. Weitere Informationen zum Sonderprogramm finden Sie auf der Webseite des Fonds Soziokultur. Die Mitarbeiterinnen in der Geschäftsstelle beraten Sie gerne telefonisch oder per E-Mail. Eine Onlineberatung findet am 14.01.2021 von 16-17 Uhr statt. Die nächsten Termine werden auf der Webseite des Fonds Soziokultur bekanntgegeben.

Quelle: Fonds Soziokultur

Vielfalt vor und hinter den Kulissen - Fonds Soziokultur fördert diverse und inklusive Kulturprojekte

Der Fonds Soziokultur schreibt mit Ta3: Diversität + Inklusion + Vielfalt eine weitere Projektförderung im Rahmen des Sonderprogramms NEUSTART KULTUR aus. Es ist die vierte von insgesamt fünf Ausschreibungen. Bislang sind rund 300 Projekte im Volumen von rund 6,1 Mio Euro für die „Kultur mittendrin“ an den den Start gegangen, die aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Zuge der Corona-Pandemie gefördert werden. Anträge für die neue Ausschreibung  können vom 04.01. bis 31.01.2021 über das Antrags-Portal des Fonds Soziokultur eingereicht werden. Frühster Projektstart ist Mitte März 2021.

Soziokultur als Spiegel und Motor für eine diverse und inklusive Gesellschaft

Soziokultur stärkt das Miteinander der Gesellschaft und ermöglicht darüber hinaus, diese mit kreativen Mitteln widerzuspiegeln oder Sichtweisen marginalisierter Gruppen zu repräsentieren. Damit setzt sie Impulse für langfristige strukturelle Veränderungen im Sinne einer diversitätsorientierten Öffnung von Kultur. Weiterhin und gerade jetzt sind handlungsleitende und diskriminierungskritische Formate und Ansätze für eine „Kultur von und mit Allen“ gefragt: Was braucht eine inklusive Kultureinrichtung der Zukunft? Wo werden Zugänge zum Kulturbereich erschwert und wer kann beim Abbau von Barrieren unterstützen? Werden Menschen mit diversen Lebenswirklichkeiten erreicht, abgebildet oder zusammengebracht? Wie steht es um das kollaborative Zusammenarbeiten? Die Themenausschreibung Ta3: Diversität + Inklusion + Vielfalt richtet sich an soziokulturelle Projekte, die Fragen gesellschaftlicher Vielfalt aus Perspektiven sowohl ihrer Akteur*innen als auch ihres Publikums Rechnung tragen und damit Öffnungsprozesse anstoßen und weiterdenken möchten.

Re:Vision und weitere Ausschreibung im Rahmen von NEUSTART KULTUR

Mit dem Online-Begleitprogramm Re:Vision richtet sich der Fonds Soziokultur an die geförderten Projektträger*innen im Sonderprogramm und verfolgt das Ziel, die starke und außergewöhnliche Expertise des soziokulturellen Felds zu vernetzten und dabei seine besonderen Qualitäten über die Phase der Krise hinaus zu stärken. Mit der Ausschreibung Ta3: Diversität + Inklusion + Vielfalt geht das neue Online-Format des Fonds Soziokultur bereits in die dritte Runde. Gemeinsam mit internationalen Expert*innen und Vertreter*innen geförderter Projekte wird es wieder interaktiv, vielseitig und international.

Mit der Themenausschreibung Ta4: Digitalität + Soziokultur wird die Projektförderung im Rahmen des Sonderprogramms NEUSTART KULTUR abgeschlossen. Antragszeitraum ist vom 01.03. bis 31.03.2021. Weitere Informationen zum Sonderprogramm finden Sie auf der Webseite des Fonds Soziokultur. Die Mitarbeiterinnen in der Geschäftsstelle beraten Sie gerne telefonisch oder per E-Mail. Eine Onlineberatung findet am 14.01.2021 von 16-17 Uhr statt. Die nächsten Termine werden auf der Webseite des Fonds Soziokultur bekanntgegeben.

Quelle: Fonds Soziokultur

 

Vereinfachter Zugang zur Grundsicherung weiterhin möglich

Wer pandemiebedingt in Not gerät, hat auch im kommenden Jahr Anspruch auf vereinfachten Zugang zur Grundsicherung. Die Regelung wurde bis 31. März 2021 verlängert.

Die Bundesregierung will damit insbesondere Kleinunternehmer und Solo-Selbstständige unterstützen, die vorübergehend von erheblichen Einkommenseinbußen betroffen sind. Aufgrund der anhaltenden wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie hat die Bundesregierung beschlossen, den vereinfachten Zugang zu den Grundsicherungssystemen bis 31. März 2021 zu verlängern. Der Bundesrat hat der Regelung zugestimmt. Für die Antragstellerinnen und Antragsteller heißt das:

Auch im kommenden Jahr werden unter anderem:

  • die Vermögensprüfungen nur eingeschränkt durchgeführt,
  • die tatsächlichen Aufwendungen für Unterkunft und Heizung übernommen und
  • vorläufige Leistungen vereinfacht bewilligt.

Die Bundesregierung hatte bereits im Frühjahr mit dem Sozialschutz-Paket I den Zugang zur Grundsicherung für Arbeitsuchende sowie zur Sozialhilfe wesentlich vereinfacht. Sie bietet damit Menschen eine Absicherung, die pandemiebedingt in Not geraten – insbesondere Selbstständigen, Beschäftigten mit kleinen Einkommen und vormals prekär Beschäftigten.

Regelungen zur Mittagsverpflegung gelten weiterhin.

Darüber hinaus werden die besonderen Regelungen zur Mittagsverpflegung von Schülerinnen und Schülern sowie Kita-Kindern, die Anspruch auf Leistungen aus dem Bildungspaket haben, aus dem Sozialschutz-Paket II verlängert. Das Mittagessen wird zur Abholung oder Lieferung bereitgestellt, wenn die Kinder und Jugendlichen es wegen der Corona-Pandemie nicht gemeinschaftlich einnehmen können. Das Jobcenter übernimmt die Kosten.

Die Regelungen zur Mittagsverpflegung von Leistungsberechtigten in Werkstätten für behinderte Menschen und vergleichbaren Einrichtungen werden laut Beschluss ebenfalls verlängert.

Hier geht es zu allen weiteren Informationen.

Außerordentliche Wirtschaftshilfe - Novemberhilfe

Das Förderprogramm durch den Bund richtet sich an all diejenigen Unternehmen, Betriebe, Selbständige, Vereine und Einrichtungen, die durch den erneuten Beschluss der Schließung vom 28. Oktober eine enorme wirtschaftliche Belastung erleben und unter anderem von temporären Schließungen betroffen sind.

  • Wer ist antragsberechtigt?

Die Novemberhilfe des Bundes richtet sich an Unternehmen, Betriebe, Selbstständige, Vereine und Einrichtungen, die von den temporären Schließungen erfasst sind (im Folgenden „Unternehmen“ genannt). Antragsberechtigt sind solche Unternehmen, die aufgrund des Beschlusses des Bundes und der Länder vom 28. Oktober 2020 den Geschäftsbetrieb einstellen mussten. Hotels sind ebenfalls antragsberechtigt. Ebenfalls antragsberechtigt sind Unternehmen, die indirekt stark betroffen sind (siehe Antwort auf folgende Frage).

Hier geht es zu allen Einzelheiten des Förderprogramms.

 

Quelle: Netzseite des Bundesfinanzministeriums.

Förderrichtlinie des Programms "Ausbildungsplätze sichern" ist veröffentlicht

Die 2. Förderrichtlinie „Ausbildungsplätze sichern“ wurde nun veröffentlicht. Ab Anfang November 2020 können nun bei der beauftragten Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See (KBS) Anträge gestellt werden.

Geregelt wird hier die Förderung von Interimsausbildungen im Ausbildungsjahr 2020/2021,

wenn KMU-Betriebe Corona bedingt die Ausbildung nicht fortsetzen oder noch nicht aufnehmen können.

Gefördert werden vorrangig Ersatz-Betriebe, die die betriebliche Ausbildung anstelle des eigentlichen Ausbildungsbetriebes im Rahmen einer Verbund- oder Auftragsausbildung fortsetzen oder aufnehmen. Alternativ können auch überbetriebliche Bildungsstätten (ÜBS) und andere Träger Berufsbildungsstätten (Ausbildungsdienstleister) gefördert werden.

Die Förderung beträgt einmalig pro Auszubildenden 4.000,-€ -– unabhängig von der Förderdauer. // Mindestförderdauer beträgt 6 Monate//

Anträge zu Vereinbarungen von sogenannten Auftrags- und Verbundausbildungen, die zwischen dem 24.06.2020 und dem 30.06.2021 geschlossen werden, können bis zum 30.09.2021 gestellt werden.

Die Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See (KBS) setzt die Förderung im Namen des Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) um.

Weitere Informationen:   www.kbs.de/bpa

 

Quelle:  Verein Niedersächsischer Bildungsinitiativen e.V. (VNB)

Corona-Sonderprogramm für Solo-Selbstständige und Kultureinrichtungen

Das Land Niedersachsen unterstützt Solo-Selbstständige und Kultureinrichtungen, die von der Corona-Pandemie betroffen sind mit einem Sonderprogramm.

Basis hierfür sind Förderkriterien, die vier Förderlinien enthalten:

Förderlinie A: Kulturelle Veranstaltungen

Gefördert werden Ausgaben, die unmittelbar durch Vertragsabschlüsse mit Solo-Selbstständigen oder Zusammenschlüssen von Solo-Selbstständigen für ihre Beteiligung an kulturellen Veranstaltungen entstehen. (2.1.1 der Förderkriterien)

Antragsberechtigt sind Einrichtungen mit einem regelmäßigen Kultur- oder Bildungsangebot mit Sitz in Niedersachsen. Dies können juristische Personen des privaten Rechts oder natürliche Personen sein.

Anträge sind beim jeweils zuständigen Träger der regionalen Kulturförderung (Landschaften, Landschaftsverbände, Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz, Region Hannover, Regionalverband Harz) zu stellen, der die Förderung nach den Zuwendungsvoraussetzungen dieser Förderkriterien in eigener Zuständigkeit durchführt. Die Kontaktdaten finden Sie in den zum Download bereitgestellten FAQ und unter dem folgenden Link: www.allvin.de.

Anträge können bis zum 28.02.2021 gestellt werden.

Die Förderhöchstsumme beträgt 30.000 Euro.

 

Förderlinie B: Kulturelle Bildung

Gefördert werden außerdem Ausgaben, die durch Vertragsabschlüsse mit Solo-Selbstständigen oder Zusammenschlüssen von Solo-Selbstständigen im Bereich der kulturellen Bildung entstehen. (2.1.2 der Förderkriterien)

Antragsberechtigt sind Einrichtungen mit einem regelmäßigen Kultur- oder Bildungsangebot mit Sitz in Niedersachsen. Dies können juristische Personen des privaten Rechts oder natürliche Personen sein.

Anträge sind beim jeweils zuständigen Träger der regionalen Kulturförderung (Landschaften, Landschaftsverbände, Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz, Region Hannover, Regionalverband Harz) zu stellen, der die Förderung nach den Zuwendungsvoraussetzungen dieser Förderkriterien in eigener Zuständigkeit durchführt. Die Kontaktdaten finden Sie in den zum Download bereitgestellten FAQ und unter dem folgenden Link: www.allvin.de

Für Anträge aus dem Bereich Erwachsenenbildung wenden Sie sich bitte an die Agentur für Erwachsenen- und Weiterbildung (AEWB): www.aewb-nds.de

Anträge können bis zum 28.02.2021 gestellt werden.

Die Förderhöchstsumme beträgt 30.000 Euro

Förderlinie C: Innovative künstlerische Projekte

Gefördert werden innovative Projekte, die die inhaltliche künstlerische Auseinandersetzung mit aktuellen gesamtgesellschaftlichen Entwicklungen zum Gegenstand haben und die sich durch eine hohe künstlerische Qualität auszeichnen. Es werden ausschließlich Neuproduktionen gefördert. (2.2.1 der Förderkriterien)

Antragsberechtigt sind Einrichtungen mit einem regelmäßigen Kulturangebot und Zusammenschlüsse von Kulturakteuren mit Sitz in Niedersachsen. Dies können juristische Personen des privaten Rechts oder natürliche Personen sein.

Anträge bis max. 7.999 Euro werden beim jeweils zuständigen Träger der regionalen Kulturförderung (Landschaften, Landschaftsverbände, Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz, Region Hannover, Regionalverband Harz) gestellt, der die Förderung nach den Zuwendungsvoraussetzungen dieser Förderkriterien in eigener Zuständigkeit durchführt. Die Kontaktdaten finden Sie in den zum Download bereitgestellten FAQ und unter dem folgenden Link: www.allvin.de. Informationen zu Antragsstichtagen erhalten Sie auf den Internetseiten der Träger der regionalen Kulturförderung.

Anträge über 8.000 Euro werden beim Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur (Stichwort: Solo-Selbstständige) gestellt. Antragsstichtage beim MWK sind der 31.10.2020 und der 15.12.2020. Zur Fristwahrung gilt das Datum des Poststempels.

Die Förderhöchstsumme beträgt 30.000 Euro.

 

Förderlinie D: Solo-Selbständige im nichtöffentlichen Bereich

Im Zuge der Projektförderung können auch Solo-Selbstständige gefördert werden, die wiederholt bei Veranstaltungen im nichtöffentlichen Bereich kulturell aktiv werden. (2.2.2 der Förderkriterien)

Antragsberechtigt sind einzelne Solo-Selbstständige, wenn sie ihren Sitz in Niedersachsen haben und darlegen, dass ihre kulturellen Aktivitäten in Niedersachsen erfolgen.

Anträge sind ausschließlich beim Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur (Stichwort: Solo-Selbstständige – Förderlinie D) zu stellen. Antragsstichtage beim MWK sind der 31.10.2020 und der 15.12.2020. Zur Fristwahrung gilt das Datum des Poststempels.

Die Förderhöchstsumme beträgt 30.000 Euro.

 

Eine Förderung ist ausgeschlossen

  • wenn die beantragte Fördersumme geringer als 1.500,01 Euro ist,
  •  
  • wenn ausschließlich die Produktion und Aufführung von Film- oder Zirkusaufführungen oder das Abspielen von Ton- bzw. Bild-/Tonträgern beantragt wird,
  •  
  • für Körperschaften, Anstalten und Stiftungen des öffentlichen Rechts sowie Einrichtungen in Trägerschaft des Bundes, des Landes oder der Kommunen.

 

Für die Anträge beim Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur gilt:
Das ausgefüllte Antragsformular muss dem MWK ausgedruckt, unterzeichnet und mit allen notwendigen Anlagen per Post gesendet werden. Adressat: MWK, Referat 33, Leibnizufer 9, 30169 Hannover. Zur Fristwahrung gilt das Datum des Poststempels.

Ein Anspruch auf Gewährung einer Zuwendung besteht nicht. Die jeweilige Bewilligungsstelle entscheidet aufgrund pflichtgemäßen Ermessens im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel über die Verteilung der Mittel.

Die vollständigen Förderkriterien zur Unterstützung von durch die COVID-19-Pandemie betroffenen Solo-Selbstständigen in der Kultur (Corona-Sonderprogramm für Solo-Selbstständige) sowie die Antragsformulare für die Förderlinien C und D, die Erklärung des Solo-Selbstständigen (Förderlinie D), umfassende FAQ, die ANBest-P, die NRKVO sowie Kurzinformationen zur Abrechnung von Landeszuwendungen stehen zum Download bereit.

 

Quelle: Netzseite des MWK.

Förderprogramm: Mitten drin! Jung und aktiv in Niedersachsen

Worum geht es?

Der Deutsche Kinderschutzbund Landesverband Niedersachsen e.V. möchte Chancen für Kinder und Jugendliche in Niedersachsen verbessern:

  • für eine Teilhabe am gesellschaftlichen Leben
  • Angebote für positive Stärkung eigener Kräfte, Kompetenzen und Fähigkeiten


Denn Kompetenzlücken, die entstehen, weil Kindern schon früh Förderung und Bildung fehlen, verstärken sich im Lebenslauf und sind später nur mit größerem Mitteleinsatz zu schließen.

Was wird gefördert?

Ziel des landesweiten Programms ist es, Kinder und Jugendliche in benachteiligten Lebenssituationen in die Lage zu versetzen, besser am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. Die Angebote sollen sich in erster Linie richten an Kinder und Jugendliche

  • aus prekären Familienverhältnissen
  • aus Ein-Eltern-Familien / mit allein erziehenden Müttern und Vätern
  • mit Gewalterfahrungen innerhalb der Familie
  • im Lebensumfeld ohne festen Wohnsitz

Hier gibt es alles rund um das Programm zu erfahren.

Quelle: Deutscher Kinderschutzbund Landesverband Niedersachsen e.V.

NEUSTART Kultur: #TakeThat – Förderprogramm für die Freien Darstellenden Künste

Der Fonds Darstellende Künste legt im Rahmen von NEUSTART KULTUR – das von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) finanzierte Konjunkturpaket zu Erhalt und Stabilisierung der vielgestaltigen Freien Darstellenden Künste – das umfassende Maßnahmenpaket #TakeThat auf.

#TakeThat umfasst insgesamt 11 Programme, die sich an frei produzierende Künstler*innen/-gruppen aller Sparten sowie Produktionsorte und Festivals der Freien Szene in Deutschland richten. Darüber hinaus ergänzen die Programme AUTONOM und GLOBAL VILLAGES PROJECTS sowie die Konzeptionsförderung die Förderangebote des Fonds Darstellende Künste. Anträge für die ersten #TakeThat-Programme können ab dem 01. Oktober 2020 gestellt werden.

Hier geht es zu allen weiteren Information rund um das Förderprogramm.

Land stellt 10 Mio. Euro zur Kofinanzierung von Corona-Bundesprogrammen bereit Thümler: „Viele Kultureinrichtungen können profitieren“

Das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) unterstützt Kultureinrichtungen sowie Künstlerinnen und Künstler, die Mittel aus den Sofortprogrammen des Bundes zur Bewältigung der Folgen der Corona-Pandemie beantragen. Insgesamt 10 Millionen Euro aus dem Landeshaushalt stehen für die Kofinanzierung der Bundesprogramme bereit.

„Unser Ziel ist, dass insbesondere kleine und mittelgroße Kultureinrichtungen sowie Künstlerinnen und Künstler den Weg zurück ins kulturelle Leben finden“, so Niedersachsens Kulturminister Björn Thümler.“ Die Kultur muss eine langfristige Perspektive haben. Deshalb  stellen wir Finanzmittel zur Verfügung, mit denen beispielsweise Investitionen in Umbau- und Schutzmaßnahmen sowie die Installation moderner Lüftungsanlagen gefördert werden.“

Hilfe gibt es für Projekte, für die die Bundesregierung Förderprogramme im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie auf den Weg gebracht hat. Hierzu zählt insbesondere das umfangreiche Programm NEUSTART KULTUR, aber auch das für Mitte Oktober angekündigte Förderprogramm des Bundeswirtschaftsministeriums für Corona-gerechte Um- und Aufrüstung von Lüftungsanlagen. „Ich möchte unsere niedersächsischen Kulturakteurinnen und -akteure mit Nachdruck ermutigen, sich auf die Förderprogramme zu bewerben. Vom Staatstheater bis zum Museum – zahlreiche Sparten können profitieren“, so Thümler.

Kultureinrichtungen und Künstlerinnen und Künstler, denen eine Förderung vom Bund bewilligt worden ist, können beim MWK eine Kofinanzierung beantragen. Voraussetzung ist, dass sie ihren Sitz in Niedersachsen haben, sie zum Zuständigkeitsbereich des MWK gehören und der überwiegende Teil der geplanten Projekte in Niedersachsen durchgeführt wird.

Neben der Kofinanzierung der Bundesprogramme hat das MWK zwei weitere Corona-Sonderprogramme für die Kultur auf den Weg gebracht, für die weiterhin Förderanträge gestellt werden können. Mit dem Corona-Sonderprogramm für gemeinnützige Kultureinrichtungen und Kulturvereine werden Einrichtungen unterstützt, die im Zuge der Pandemie in Liquiditätsengpässe geraten sind. Kulturveranstalter und soloselbstständige Künstlerinnen und Künstler können Hilfen aus dem „Corona-Sonderprogramm für Soloselbstständige und Kultureinrichtungen“ beantragen.

Weitere Informationen:

Kofinanzierung von Bundesprogrammen:
https://www.mwk.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/ausschreibungen_programme_forderungen/kofinanzierung-von-bundesprogrammen-im-zusammenhang-mit-der-covid-19-pandemie-193550.html

Corona-Sonderprogramm für gemeinnützige Kultureinrichtungen und Kulturvereine:
https://www.mwk.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/ausschreibungen_programme_forderungen/corona-sonderprogramm-fur-gemeinnutzige-kultureinrichtungen-und-kulturvereine-188405.html

Corona-Sonderprogramm für Soloselbstständige und Kultureinrichtungen:
https://www.mwk.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/ausschreibungen_programme_forderungen/corona-sonderprogramm-fur-solo-selbststandige-und-kultureinrichtungen-192816.html

 

 

Quelle: Netzseite des MWK

NEUSTART KULTUR – #TakeCare-Initiative zur Stärkung frei produzierender Künstler*innen (ab 1.10.)

Ermöglicht durch NEUSTART KULTUR – das von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) finanzierte Konjunkturpaket zu Erhalt und Stabilisierung der vielgestaltigen Freien Darstellenden Künste – führt der Fonds Darstellende Künste die erfolgreiche #TakeCare-Initiative zur Stärkung der von bundesweiten Ausfällen betroffenen frei produzierenden Künstler*innen aktualisiert und in breitenwirksamer Form weiter.

Die stipendienartige Förderung richtet sich an frei produzierende darstellende Künstler*innen und hat die künstlerische Weiterentwicklung in der gegenwärtigen Situation zum Ziel. Der Fonds fördert die vielgestaltige Arbeit freischaffender Künstler*innen in der frei produzierenden bundesdeutschen Theater- und Tanzlandschaft und trägt damit zur Sicherung bundesweit honorierten und kontinuierlichen künstlerischen Schaffens in den Freien Darstellenden Künsten bedeutender Einzelkünstler*innen und Kollektive bei – auch unter den derzeitig geltenden Rahmenbedingungen.

  • Was wird gefördert?

Für die in #TakeCare geförderten Vorhaben stehen die künstlerische Idee sowie ergebnisoffene und produktionsunabhängige Beschäftigungen im Mittelpunkt. Hervorgehoben werden inhaltlich-explorative Vorhaben, wie Recherchen zur Generierung von Inhalten und zukünftigen Konzeptentwicklungen sowie alle Tätigkeiten, die auf die Stabilisierung der künstlerischen Aktivitäten ausgerichtet sind.

  • Wer kann sich bewerben?

Antragsberechtig sind Künstler*innen, die in den letzten drei Jahren nachweislich in maßgeblichen künstlerischen Positionen in mit öffentlichen Mitteln geförderten Projekten der Darstellenden Künste mitgewirkt haben oder alternativ ihre bundesländerübergreifende bzw. internationale Gastspiel- oder Produktionstätigkeit im selbstbeauftragten künstlerischen Schaffen belegen.
Langjährig kollektiv arbeitende Künstler*innengruppen können ihre Anträge für bis zu 5 antragstellende Personen zum selben Vorhaben gebündelt einreichen.

  • Wieviel kann beantragt werden?

Die stipendienartige Förderung in Höhe von bis zu 5.000 € wird in mehreren Antragsrunden an Einzelkünstler*innen vergeben.
Langjährig kollektiv arbeitende Künstler*innengruppen können ihre Anträge für bis zu 5 antragstellende Personen zum selben Vorhaben gebündelt einreichen. Das maximale Antragsvolumen erhöht sich damit je Person um bis zu weitere 5.000 €.

  • Antragstellung und Förderfristen

Die Antragstellung beim Fonds erfolgt ausschließlich online und ist ab dem 01. Oktober 2020 möglich. Die nächste Antragsfrist in diesem Programm ist der 01. November 2020.

Der Projektzeitraum für Projekte der Antragsfrist am 01. November 2020 endet am 31. März 2021 und für die voraussichtliche Antragsfrist am 01. Februar 2021 am 30. Juni 2021.

Für alle weiteren Informationen lesen Sie bitte die Regularien.

 

Hier geht es zu allen weiteren Informationen.

Corona-Nothilfe-Programm für GEMA-Mitglieder

Die Ausbreitung der Corona-Pandemie hat massive unmittelbare Auswirkungen auf die Musik- und Kulturbranche: Die flächendeckende Absage von Musikveranstaltungen und die Schließungen kultureller Einrichtungen sind für viele Musikschaffende existenzgefährdend. Um die verheerenden wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie bestmöglich abzufedern, haben Vorstand und Aufsichtsrat der GEMA ein Nothilfe-Programm für GEMA Mitglieder beschlossen, innerhalb dessen Komponisten, Textdichter und Musikverleger finanzielle Unterstützung bei der GEMA beantragen können.

Das Nothilfe-Programm besteht aus zwei Säulen:

  • „Schutzschirm LIVE“: Vorauszahlungen auf künftige Ausschüttungen in den Live- und Wiedergabesparten
  • „Corona-Hilfsfonds“: Einmalige Übergangshilfe für existenziell gefährdete GEMA-Mitglieder

Hier geht es zu den genauen Informationen über die Corona-Nothilfe-Programme der GEMA.

Bundesverband Soziokultur: NEUSTART KULTUR ab 1. September 2020

Mit NEUSTART KULTUR hat die Bundesregierung ein milliardeschweres Rettungs- und Zukunftsprogramm für den Kultur- und Medienbereich aufgelegt. Gefördert werden von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) unter anderem pandemiebedingte Investitionen und Projekte verschiedener Kultursparten.

Ziel des Programms NEUSTART KULTUR ist es, einen Neustart des kulturellen Lebens in Deutschland in Zeiten von Corona und danach zu ermöglichen, indem Kultureinrichtungen und -akteure*innen zur Wiedereröffnung ihrer Häuser, Programme und Aktivitäten ertüchtigt werden. Der Bundesverband Soziokultur e.V. wird den ersten Programmteil von NEUSTART KULTUR „Pandemiebedingte Investitionen in Kultureinrichtungen zur Erhaltung und Stärkung der bundesweit bedeutenden Kulturlandschaft“ für den Bereich „Zentren“ durchführen, welcher die Förderung von Kulturzentren, Literaturhäuser und soziokulturellen Zentren umfasst.

Im vom Bundesverband Soziokultur e.V. durchgeführten Programmteil „Zentren“ grundsätzlich antragsberechtigt sind Kulturzentren, Literaturhäuser und soziokulturelle Zentren – ortsfeste und auch Träger, die ihre Veranstaltungen dezentral durchführen. Die Gelder kommen Kulturzentren und Literaturhäusern zugute, deren regelmäßiger Betrieb nicht überwiegend von der öffentlichen Hand finanziert wird, sowie soziokulturellen Zentren. Hierbei wird auf die kontinuierliche Grundfinanzierung der Einrichtungen abgestellt; nicht dauerhafte öffentliche Projektförderungen bleiben unberücksichtigt.

Gefördert werden investive Umbau-, Modernisierungs- und Ausstattungsmaßnahmen von Kultureinrichtungen sowie im Rahmen von Festivals und anderen kulturellen Veranstaltungen, die zur nachhaltigen Reduktion von Ansteckungsgefahren (insbesondere mit dem SARS-CoV-2-Virus) in deren öffentlichen und nicht-öffentlichen Bereichen erforderlich sind, sowie projektbezogene, das heißt auf die förderfähigen Maßnahmen bezogene, Personal- und Sachausgaben.

Gefördert werden 5.000 Euro bis 100.000 Euro pro Kultureinrichtung bzw. -akteur. 10% des Gesamtfinanzierungsplans müssen aus Eigenmitteln oder Drittmitteln eingebracht werden.

Ab dem 1. September 2020 wird voraussichtlich die Antragstellung (online) möglich sein.

 

Hier finden Sie die Antworten auf die meist gestellen Fragen als pdf-Dokument.

Hier gibt es weitere Informationen.

BMF ergänzt Regelung zur Aufstockung des Kurzarbeitergeldes

Das BMF hat in einem weiteren Schreiben seine Vorgaben für die Aufstockung des Kurarbeitergeldes in gemeinnützigen Einrichtungen ergänzt.

Eine Aufstockung des Kurzarbeitergeldes auf 80 Prozent des bisherigen Entgelts auf ist nach dem BMF zulässig, wenn die Aufstockung einheitlich für alle Arbeitnehmer erfolgt.

Hatte das bisherige Gehalt monatlich nicht die gleiche Höhe, gilt: Das "bisherige Entgelt" ist dabei das in den drei Monaten vor Einführung der Kurzarbeit durchschnittlich ausgezahlte Nettomonatsgehalt.

Das BMF hält jetzt sogar eine Aufstockung auf über 80 Prozent des bisherigen Nettos für zulässig, wenn das in Hinsicht auf die Marktüblichkeit und Angemessenheit entsprechend begründet ist.

Hier gilt:

  • Gibt es für die gemeinnützige Einrichtung einen Tarifvertrag, der eine Aufstockung des Kurzarbeitergeldes vorsieht, reicht als Nachweis die Vorlage dieser Tarifvereinbarung.
  • Teilweise übernehmen tarifvertraglich nicht gebundene Unternehmen in individuellen Verträgen mit allen Mitarbeitern einheitlich die kollektivrechtlichen Vereinbarungen der Branche zur Aufstockung des Kurzarbeitergeldes. Hier genügt als Nachweis der Marktüblichkeit und Angemessenheit ein Mustervertrag.

Hier geht es zu dem ergänzenden BMF-Schreiben vom 26. Mai 2020.

Information zur veränderten steuerrechtlichen Situation (neu)

Wie im „Vereinsrundbrief“ zu entnehmen ist, gibt es einige Erleichterungen.

Wichtig hierbei ist, das Verluste aus den wirtschaftlichen Geschäftsbetrieben bis zum 31.12.2020 durch Mittel bzw. Überschüsse aus dem Ideellen Bereich(Zuschüsse) sowie dem Zweckbetrieb ausgeglichen werden dürfen, ohne dass dies steuerschädlich ist.

Übersicht zur Anzeige von Kurzarbeitergeld der Bundevereinigung Soziokulturelle Zentren

Übersicht zur Anzeige von Kurzarbeit und die Beantragung von flexiblen Kurzarbeitergeld

Eine Handreichung für Soziokulturelle Zentren

MUSTER für eine individuelle arbeitsvertragliche Regelung zur Einführung von Kurzarbeit

Anleitung zur Berechnung des Kurzarbeitergelds

Hier ein Link mit dem man das Kug nachvollziehbar berechnen kann und dabei noch erfährt, wieviel man ausgezahlt bekommt

https://www.smart-rechner.de/kurzarbeit/rechner.php

 

Arbeitgeber können den Leistungssatz von 60% (bzw. 67% bei Kindern) freiwillig auf 80% erhöhen.

Dann zahlt man den Differenzbetrag als freiwillige Leistung oben drauf. Das ist beitragsfrei!

(Nettodifferenz x 80%, Differenz zu 60% errechnen, fertig ist der freiwillige Beitrag)

 

Kinderzuschlag: Anspruch, Höhe, Dauer

Falls Sie Kindergeld bekommen und nur über ein geringes Einkommen verfügen, können Sie Kinderzuschlag erhalten. Informieren Sie sich über die wichtigsten Punkte zu dieser Leistung.

Quelle und mehr Informationen: https://www.arbeitsagentur.de/familie-und-kinder/kinderzuschlag-verstehen

 

Minijobs und Corona

Minijobs: Was Arbeitgeber im Zusammenhang mit dem Coronavirus wissen sollten

Bei Minijobbern, die im Zusammenhang mit dem Coronavirus von ihren Arbeitgebern mit Entgeltfortzahlung von der Arbeit freigestellt werden, bleibt das sozialversicherungsrechtliche Beschäftigungsverhältnis bestehen. Die sozialversicherungsrechtliche Beurteilung der Beschäftigung bleibt unverändert, so dass vom Arbeitgeber auch keine Meldungen zur Sozialversicherung zu erstellen sind.

In den Fällen, in denen das Infektionsschutzgesetz (IfSG) greift, werden Entschädigungen von der zuständigen Gesundheitsbehörde des jeweiligen Bundeslandes geleistet. Die betroffenen Arbeitnehmer erhalten sechs Wochen lang weiterhin ihren Verdienst vom Arbeitgeber, dem diese Kosten anschließend erstattet werden.

Hierzu haben die Spitzenorganisationen der Sozialversicherung bereits im Jahr 2009 die versicherungs-, beitrags- und melderechtlichen Folgen des Bezugs einer Entschädigung nach dem IfSG in einem Besprechungsergebnis festgehalten. Dieses ist auch heute noch gültig.

Links zum Thema:
Infektionsschutzgesetz
FAQ des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zum Coronavirus

 

Quelle: www.minijob-zentrale.de

 

Beitragsstundungen des GVK

Ergänzend zu den umfassenden Unterstützungen für Unternehmen und Selbstständige, die derzeit von Bundesregierung, Bundestag und Bundesrat beschlossen werden, ist es unter bestimmten Bedingungen möglich, dass die Beitragszahlungen für die Sozialversicherungen von den gesetzlichen Krankenkassen vorübergehend gestundet werden.

Hier die Pressemitteilung des GVK

Quelle: https://gkv-spitzenverband.de/

 

Aktuelles vom Fördermittelmarkt für gemeinnützige Organisationen angesichts von COVID 19 (neu)

Hinweise auf den Umgang unterschiedlicher Mittelgeber von Aktion Mensch bis Volkswagenstiftung

Quelle: www.fundraising-forum-niedersachsen.de

 

Solidaritätsfonds für freie Bühnen- und Tontechniker:innen, Beleuchter:innen, Stage Hands und Veranstaltungshelfer:innen (neu)

Wegen der Corona-Pandemie wurden bislang über 80.000 Veranstaltungen* in ganz Deutschland abgesagt. Demzufolge haben Künstler:innen, Solo-Selbstständige und Kleinstunternehmen im Kulturbetrieb massive Umsatzausfälle zu verkraften. Um die existenziellen Folgen abzufedern, haben Bund, Länder und Kommunen Soforthilfeprogramme in Milliardenhöhe aufgelegt.

Quelle und mehr https://www.handforahand.de/

Eckpunkte „Corona-Soforthilfe für Kleinstunternehmen und Soloselbständige“

Sachverhalt:

Es gibt erheblichen Bedarf für unbürokratische Soforthilfe zugunsten von Kleinstunternehmen aus allen Wirtschaftsbereichen sowie Soloselbständigen und Angehörigen der Freien Berufe, die in der Regel keine Kredite erhalten und über keine Sicherheiten oder weitere Einnahmen verfügen.

Eckpunkte des Soforthilfe-Programms:

  • Finanzielle Soforthilfe (steuerbare Zuschüsse) für Kleinstunternehmen aus allen Wirtschaftsbereichen sowie Soloselbständige und Angehörige der Freien Berufe bis zu 10 Beschäftigten.
    • Bis 9.000Einmalzahlung für 3 Monate bei bis zu 5 Beschäftigten (Vollzeitäquivalente)
    • Bis 15.000Einmalzahlung für 3 Monate bei bis zu 10 Beschäftigten (Vollzeitäquivalente)
  • Sofern der Vermieter die Miete um mindestens 20 % reduziert, kann der ggf. nicht ausgeschöpfte Zuschuss auch für zwei weitere Monate eingesetzt werden.
  • Ziel: Zuschuss zur Sicherung der wirtschaftlichen Existenz der Antragsteller und zur Überbrückung von akuten Liquiditätsengpässen, u.a. durch laufende Betriebskosten wie Mieten, Kredite für Betriebsräume, Leasingraten u.ä (auch komplementär zu den Länderprogrammen)
  • Voraussetzung: wirtschaftliche Schwierigkeiten in Folge von Corona. Unternehmen darf vor März 2020 nicht in wirtschaftlichen Schwierigkeiten gewesen sein. Schadenseintritt nach dem 11. März 2020.
  • Antragstellung: möglichst elektronisch; Existenzbedrohung bzw. Liquiditätsengpass bedingt durch Corona sind zu versichern.
  • Technische Daten: Mittelbereitsstellung durch den Bund (Einzelplan 60); Bewirtschaftung durch BMWi, Bewilligung (Bearbeitung der Anträge, Auszahlung und ggfs. Rückforderung der Mittel durch Länder/Kommunen; Rechtsgrundlage: Bundesregelung Kleinbeihilfen 2020. Kumulierung mit anderen Beihilfen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie, aber auch mit bestehenden deminimis-Beihilfen grundsätzlich möglich. Eine Überkompensation ist zurückzuzahlen. Bei der Steuerveranlagung für die Einkommens - oder Körper-schaftsteuer im kommenden Jahr wird dieser Zuschuss gewinnwirksam berück-sichtigt.
  • Programmvolumen: bis zu 50 Mrd.€ bei maximaler Ausschöpfung von 3 Mio. Selbständigen und Kleinstunternehmen über 3+2 Monate. Nicht verwendete Haushaltsmittel fließen in den Haushalt zurück.

https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/hilfen-fuer-kuenstler-und-kreative-1732438

Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Bundesministerium für Finanzen

Hilfen für Künstler:innen und Kreative

Hier finden Sie einen Überblick über neu aufgelegte und bereits bestehende Hilfsangebote und Fördermaßnahmen, die sich an Unternehmen, Angestellte und Solo-Selbständige auch der Kultur- und Kreativwirtschaft richten. Der Überblick wird kontinuierlich aktualisiert.

Quelle: Die Bundesregierung

Bundesregierung beschließt Soforthilfe – Grütters: „Rettungsschirm für den Kulturbereich“

Kulturstaatsministerin Monika Grütters hat die heute von der Bundesregierung beschlossenen Hilfspakete zur Bewältigung der Corona-Pandemie als „Rettungsschirm für den Kultur-, Kreativ- und Medienbereich“ bewertet.

Die Bundeshilfen ruhen auf drei großen Säulen, die geeignet sind, gerade auf die spezifischen Lebens- und Arbeitsbedingungen der Kreativen zu reagieren:

1) Kleinen Unternehmen wird bei der Betriebssicherung geholfen.

2) Persönliche Lebensumstände werden abgesichert.

3) Mit vielen rechtlichen Einzelmaßnahmen sollen Härten abgemildert werden.

 

„Wir kennen die Nöte, wir wissen um die Verzweiflung“, sagte Grütters. „Gerade der Kulturbereich ist durch einen hohen Anteil Selbstständiger gekennzeichnet, die jetzt existenzielle Probleme haben. Deshalb freue ich mich, sagen zu können: Die Hilfe kommt – so schnell und so unbürokratisch wie möglich! Ich danke dem Wirtschafts-, dem Finanz- und dem Arbeitsminister sehr herzlich dafür, dass sie die von uns eingebrachten Anliegen und Interessen der Künstlerinnen und Künstler, der Kreativ- und Medienlandschaft mit in den Blick genommen haben. Das zeigt: Die Bundesregierung insgesamt ist sich des einzigartigen Stellenwerts unserer Kultur-, Kreativ- und Medienlandschaft bewusst.“

Zu 1):

Mit einer Corona-Soforthilfe für Soloselbständige und kleine Unternehmen in Höhe von insgesamt bis zu 50 Milliarden Euro wird die Bundesregierung finanzielle Soforthilfe in Form von Zuschüssen leisten, mit der laufende Betriebskosten wie Mieten von Kinos, Musikclubs oder Künstlerateliers, aber auch Kredite für Betriebsräume oder Leasingraten bezahlt oder finanzielle Engpässe überbrückt werden können.

Zu 2):

Soweit es um die persönliche Existenzsicherung jedes einzelnen Betroffenen geht, erleichtert die Bundesregierung zusätzlich für Soloselbständige den Zugang zur sozialen Grundsicherung. So werden für die Dauer von sechs Monaten Vermögen im Wesentlichen nicht berücksichtigt, der Zugang zu Kinderzuschlägen erleichtert und die Aufwendungen für Wohnung und Heizung anerkannt; das heißt, jeder kann in seiner Wohnung bleiben. Für diese Maßnahme stellen Bund und Kommunen weitere bis zu 10 Milliarden Euro bereit.

Zu 3):

Grütters verwies darauf, dass über die Corona-Soforthilfe und die soziale Grundsicherung für Soloselbständige hinaus weitere Schutzmechanismen beschlossen worden seien. So werden beispielsweise Mieterinnen und Mieter vor Kündigungen bewahrt, wenn sie aktuell Schwierigkeiten haben, ihre Miete vollständig zu bezahlen, die Stundungsregeln für Darlehen im Sinne der Schuldner verbessert. Die Kulturstaatsministerin verwies auch darauf, dass Betroffene im Falle von Einkommenseinbußen bei der Künstlersozialkasse und bei den Finanzämtern die Senkung ihrer Beiträge oder Steuervorauszahlungen beantragen können; außerdem sind Stundungen möglich.

„Die heute vereinbarten mehrstufigen Schutzmaßnahmen zeigen: Die Bundesregierung ist zu allem entschlossen, um den verheerenden Folgen der Covid-19-Pandemie auch im Kultur- und Kreativbereich zu begegnen“, sagte Grütters. „Wir lassen niemanden im Stich. Diese Versprechen lösen wir jetzt als Bundesregierung mit milliardenschweren Hilfspaketen ein.“

Bereits zuvor hatte die Bundesregierung Hilfen beschlossen, die ebenfalls der Kultur- und Kreativwirtschaft zugutekommen sollen. Dazu zählt, neben dem Kurzarbeitergeld und steuerlichen Liquiditätshilfen, ein massives Kreditprogramm. Ab heute können betroffene Unternehmen bis hin zu Kleinstselbständigen die neuen Sonderkredite bei der KfW in Anspruch nehmen. Anträge hierzu können bereits jetzt über die Hausbank eingereicht werden. Privatbanken, Sparkassen und Volksbanken arbeiten dazu gemeinsam mit der KfW an beschleunigten Kreditgenehmigungsprozessen.

Die Staatsministerin für Kultur und Medien flankiert die Maßnahmen der Bundesregierung mit speziell auf die Kulturbelange zugeschnittenen Unterstützungen in ihrem Zuständigkeitsbereich. So soll beispielsweise auf Rückforderungen von Fördermitteln so weit wie möglich verzichtet werden, wenn Veranstaltungen oder Projekte aufgrund der Pandemie nicht umgesetzt werden können. Die Instrumente des Kulturetats, insbesondere die bestehenden Förderprogramme, sollen mit Blick auf die aktuellen Bedürfnisse angepasst und geschärft werden.

Um die informationelle Grundversorgung der Bevölkerung weiterhin sicherzustellen, setzt sich Staatsministerin Grütters innerhalb der Bundesregierung und gegenüber den Ländern mit Nachdruck dafür ein, Geschäftsstellen von Medienunternehmen als anerkannte sicherheitsrelevante Infrastrukturen von zwingenden Betriebsschließungen auszunehmen. Die für den journalistischen Betrieb notwendigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen außerdem zum unabkömmlichen Personal der kritischen Infrastrukturen gezählt werden.

Kulturstaatsministerin Monika Grütters: „Unsere demokratische Gesellschaft braucht in dieser bis vor kurzem unvorstellbaren historischen Situation ihre einzigartige und vielfältige Kultur- und Medienlandschaft. Der schöpferische Mut der Kreativen kann helfen, die Krise zu bewältigen. Wir sollten jede Chance ergreifen, Gutes für die Zukunft daraus entstehen zu lassen. Deshalb gilt: Künstlerinnen und Künstler sind gerade jetzt nicht nur unverzichtbar, sondern geradezu lebenswichtig.“

Eine Übersicht zu Unterstützungsmaßnahmen der Bundesregierung für Unternehmen und Selbständige aus dem Kultur-, Medien- und Kreativbereich finden Sie unter BLOCKEDkulturstaatsministerin[.]deBLOCKED

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Pressestelle BKM

Finanzielle Schäden dokumentieren

Es ist wichtig, für die geplanten Nothilfeprogramme die finanziellen Schäden zu dokumentieren. Hilfreich kann es sein für Veranstaltungsausfälle die Veranstaltungsabsagen zu speichern und zu drucken, etwaige Schadensrechnungen zu kopieren und diese den Veranstaltungen zu zuzuordnen (Notiz auf Rechnung: Veranstaltungsausfall am xx.xx.2020). Die Monatsprogramme sollten gesammelt und es sollte markiert werden, welche Veranstaltungen wegen Corona ausgefallen sind. Es sollten Tabellen geführt und die Schadenshöhen nach Verursachungs- und Veranstaltungsdatum quantifiziert werden. Dabei ist darauf zu achten, dass nicht in die Gefahr der Insolvenzverschleppung entsteht.

Beispiel Vorlage:

  • Künstlerin/Künstler:
  • Sparte/ Genre:
  • Ort, Datum und Veranstalterin/Veranstalter:
  • Art der Veranstaltung / des Projekts:
  • Öffentlicher oder privatwirtschaftlicher Veranstalter:
  • Vereinbartes Honorar:
  • Ausfallhonorar:
  • Auf eigene Veranlassung abgesagt:
  • Wegen Reisebeschränkungen:
  • Veranstalterin/Veranstalter hat abgesagt | wie kurzfristig | wann:
  • Bereits getätigte Ausgaben, die nicht rückvergütet wurden/werden – welche:
  • Höhe:
  • Verlorener Honorar-Anteil am Gesamtumsatz in %:
  • Wird der Termin wiederholt

Hier ein Vorschag einer Tabelle zur Dokumentation von Verdienstausfällen. Hier eine interaktive Tabelle zum Erfassen von Ausfällen von Gagen und Honoraren

Verdi hat eine Seite eingerichtet die zu diesem Thema Unterstützung bietet: https://vs.verdi.de/themen/nachrichten/++co++4e085142-660f-11ea-9bec-001a4a160100

MWK Nds.: Was passiert mit meinen Förderanträgen und Projekten im Kulturbereich?

Bei den vom Land geförderten Projekten und Veranstaltungen, die wegen des Coronavirus abgesagt oder verschoben werden müssen, werden wir unsere rechtlichen Möglichkeiten im Sinne der Kulturschaffenden voll ausschöpfen. In vielen Fällen ist bereits viel Engagement und Geld in die nun ausfallenden oder verschobenen Aktivitäten geflossen. Pauschale Lösungen sind dabei bei der Vielzahl unterschiedlicher Förderungen nicht angebracht. Eine Lösung kann nur für den jeweiligen Einzelfall erfolgen.
 

Grundsicherung (neu)

Definition: Grundsicherung ist die Bezeichnung für eine staatliche Sozialleistung, die die wirtschaftliche Existenz von Arbeitsuchenden absichern soll.

Auch: Arbeitslosengeld II, Mindestsicherung, Hartz IV

Mit dem Begriff Grundsicherung wird eine staatliche Sozialleistung für arbeitsuchende Menschen bezeichnet. Sie soll ihnen dabei helfen, ihren Lebensunterhalt zu decken, wenn die eigenen Mittel dafür nicht ausreichen.

Wer Grundsicherung bekommt, wird in eine Regelbedarfsstufe eingruppiert. Diese Einteilung berücksichtigt die persönliche Situation – zum Beispiel, ob eine Person alleinstehend ist oder mit ihrer Familie zusammenlebt und deshalb mehr Unterstützung braucht.

Menschen, die nicht erwerbsfähig sind, also beispielsweise wegen Krankheit oder Behinderung nicht arbeiten können, erhalten Sozialgeld, wenn sie die Voraussetzungen dafür erfüllen.

Grundsicherung (beziehungsweise Arbeitslosengeld II) und Sozialgeld werden aus Steuermitteln finanziert. Diese Leistungen können beim zuständigen Jobcenter beantragt werden.

Das Vorhaben „Jugend-Budgets“ fördert die besten Modellprojekte von und für Jugendliche mit jeweils bis zu 100.000 Euro (neu)

Die Herausforderungen der Pandemie sind für junge Menschen enorm. Welche Maßnahmen ihnen in diesen schwierigen Zeiten den Alltag erleichtern würden und wo konkret Handlungsbedarf besteht, wissen die Jugendlichen meist selbst am besten.

Wie kann digitale Bildung besser gelingen? Wie soll die Kommunikation zwischen Jugend und Politik verbessert werden? Oder wie können Jugendliche auf dem Land schneller von Ort zu Ort kommen? Es sind Fragen wie diese, auf die es Antworten braucht.

Mit dem neuen Vorhaben „Jugend-Budgets“ sollen junge Menschen an der Problemlösung beteiligt werden. Das Bundesjugendministerium legt die Entscheidung darüber, für welche Projekte Geld ausgegeben wird, in ihre Hände. Damit wird das Leitprinzip der Jugendstrategie der Bundesregierung „Politik für, mit und von Jugend“ in die Tat umgesetzt. Jugendliche werden auf Bundesebene als aktive Gestalterinnen und Gestalter von Jugendpolitik einbezogen.

Bundesjugendministerin Franziska Giffey: „Die Pandemie schränkt junge Leute in ihrer persönlichen Entwicklung, in ihren Vorhaben und Plänen stark ein. Jugendliche sind nicht nur Schülerinnen und Schüler, sondern eigenständige Persönlichkeiten in einer einmaligen Lebensphase. Es ist deshalb wichtig, dass wir die spezifischen Bedürfnisse dieser Altersgruppe ernst nehmen. Dazu gehört nicht nur, dass wir die Jugendlichen nach Kräften unterstützen. Sie sollen auch daran beteiligt werden, die für sie besten Lösungen zu finden. Bei den Jugend-Budgets können sie ihre Ideen einbringen und aktiv Projekte mitgestalten.“

Zum Auftakt veranstaltet das Bundesjugendministerium am 19. und 20. Februar 2021 einen digitalen Ideen-Hackathon. Bis zu 500 junge Menschen können mitmachen und gemeinsam innovative Lösungen für die Handlungsbedarfe der Jugendstrategie entwickeln.

Zwei Tage lang haben Jugendliche und junge Erwachsene die Möglichkeit, gemeinsam an neuen Lösungen zu arbeiten und ihre Projektideen zu entwickeln. Den Rahmen dafür bilden die neun Handlungsfelder der Jugendstrategie:

  • Zukunft, Generationendialog & Jugendbilder
  • Beteiligung, Engagement & Demokratie
  • Stadt & Land, Wohnen & Kultur
  • Vielfalt & Teilhabe
  • Bildung, Arbeit & Freiräume
  • Mobilität & Digitales
  • Umwelt
  • Gesundheit
  • Europa & die Welt

Das Querschnittsthema „Jugendgerechte Kommunikation“ soll dabei ebenso berücksichtigt werden.

Welche Ideen die besten sind und anschließend umgesetzt werden, entscheiden junge Menschen in einer bundesweiten Online-Abstimmung. Gefördert werden die zehn besten Projektideen mit jeweils bis zu 100.000 Euro. Die Projekte werden bei der Umsetzung von einer zehnköpfigen Jugend-Jury begleitet und unterstützt.

Die Anmeldung zum Ideen-Hackathon ist ab sofort möglich: Bis zum 15. Februar können sich Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 12 und 27 Jahren anmelden: www.jugendbudget.de

Mit ihrer Jugendstrategie will die Bundesregierung die Lebensbedingungen der 14 Millionen jungen Menschen zwischen 12 und 27 Jahren in Deutschland spürbar verbessern.

Kinderkrankengeld und Corona

Mit der neuen Regelung gelten rückwirkend vom 5. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 neue Unterstützungsmaßnahmen für Eltern, die von Schließungen und Einschränkungen von Kitas und Schulen betroffen sind. Das Recht auf Freistellung von der Arbeit und auf Zahlung des Kinderkrankengeldes in diesem Zeitraum wird zeitlich erweitert und auf neue Fallkonstellationen erstreckt. Eltern, die wegen Kita-Schließungen oder Schulschließungen aufgrund der Corona-Pandemie ihre Kinder betreuen müssen, können dafür jetzt Kinderkrankengeld beziehen. Pro Elternteil gibt es 20 Tage für jedes Kind im Jahr 2021, für Alleinerziehende 40.

Hier gibt es alle weiteren Informationen.

Initiative Musik: NEUSTART KULTUR – Förderung von Kleinstfestivals

Mit insgesamt 6 Mio. € aus dem Zukunftsprogramm NEUSTART KULTUR unterstützt der Bund künftig auch kleine und sogenannte „Umsonst & Draußen“-Musikfestivals aller Genres. Der Zuschuss beträgt bis zu 75.000 €. Das Programm wird umgesetzt von der Initiative Musik, die als zentrale Fördereinrichtung des Bundes und der Musikbranche im Rahmen von NEUSTART KULTUR bereits die Teilprogramme für die Musikclubs und für Livemusik-Veranstaltungen realisiert. Mit den erweiterten Hilfen sollen die Wiederaufnahme des Spielbetriebs im Festivalsommer 2021 gewährleistet und auch bereits die Planungen für das Jahr 2022 unterstützt werden. Das Förderprogramm richtet sich an Festivals mit überregionaler Ausstrahlung oder mit einem besonderen Engagement für den musikalischen Nachwuchs beziehungsweise für Belange der kulturellen Integration.

Programmstart: 01. Februar 2021

Hier gibt es alle Informationen zu dem Förderprogramm.

Initiative Musik: NEUSTART KULTUR - Hilfsprogramm für Musiker für Popularmusik und Jazz

Am 28. Januar 2021 startet die dritte Runde des Hilfsprogramms für Musiker. Das Hilfsprogramm dient der Unterstützung professioneller Künstler aller Genres der Popularmusik und Jazz, die aufgrund der Corona-Pandemie und damit einhergehender Konzertausfälle in eine finanzielle Notlage geraten sind. In der dritten Runde erweitern wir die Zuschussberechtigten um Tourmusiker sowie pro Antrag ein Mitglied der Crew. Die Initiative Musik gGmbH ist die zentrale Fördereinrichtung der Bundesregierung und der Musikbranche für die deutsche Musikwirtschaft.

Antragsfrist: 03.02.2021 // weitere Informationen

Nothilfefonds: Deutsche Orchester-Stiftung unterstützt freiberufliche Musiker:innen

Mit einem Nothilfefonds unterstützt die Deutsche Orchester-Stiftung sozial betroffenen Musikerinnen und Musiker https://orchesterstiftung.de/nothilfefonds/

Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten mbH (GVL)

Finanzielle Nothilfe erteilt auch die Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten mbH (GVL)

Wahrnehmungsberechtigte, die ausschließlich freiberuflich tätig sind und Covid-19-bedingte Veranstaltungs- oder Produktionsabsagen Honorarausfälle erlitten haben, können eine einmalige Hilfe in Höhe von 250 Euro im Rahmen der sozialen Zuwendungen der GVL erhalten.

Voraussetzung ist, dass die Antragsteller mindestens an einer regulären Verteilung der GVL teilgenommen haben. Darüber hinaus benötigen wir Nachweise über den Ausfall der Veranstaltung bzw. Produktion (Bestätigung/Absage vom Veranstalter oder der Produktion, Nachweis über Verdienstausfall).

Quelle und mehr Information https://gvl.de/coronahilfe

 

Liquiditätshilfen für Unternehmen und Freiberufler

Dafür, Unternehmen und Freiberufler mit der notwendigen Liquidität zu versorgen, wenn sie aufgrund der Auswirkungen des Corona-Virus in Liquiditätsschwierigkeiten geraten, gibt es bestehende Kreditinstrumente bei der KfW. Dazu gehören Betriebsmittelkredite und auch das Bürgschaftsprogramm. Diese Mittel stehen aktuell zur Verfügung und können – je nach Bedarf – hochgefahren werden.

Unternehmen, Selbständigen und Freiberufler, die eine Finanzierung aus den nachfolgenden Programmen nutzen möchten, wenden sich bitte an ihre Hausbank bzw. an Finanzierungspartner, die KfW-Kredite durchleiten. Informationen zu den Programmen finden Sie auch auf der Webseite der KfW.

Die Hotline der KfW für gewerbliche Kredite lautet: 0800 539 9001.

Hotlines für Unternehmen und Freiberufler

Infotelefon des Bundesgesundheitsministeriums zum Coronavirus
(Quarantänemaßnahmen, Umgang mit Verdachtsfällen, etc.):
Telefon: 030 34646 5100
Montag – Donnerstag
8:00 bis 18:00 Uhr
Freitag
8:00 bis 12:00 Uhr

Hotline des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie für allgemeine wirtschaftsbezogene Fragen zum Coronavirus:
Telefon: 030 18615 1515
Montag – Freitag
9:00 Uhr bis 17:00 Uhr

Hotline des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie zu Fördermaßnahmen:
Förderhotline: 030 18615 8000
Montag - Donnerstag
9:00 Uhr bis 16:00 Uhr
Website der Förderdatenbank

Beantragung von Kurzarbeitergeld:
Zuständig ist die örtliche Arbeitsagentur.
Unternehmerhotline der Bundesagentur:
Telefon: 0800 45555 20

Hotline für Fragen zu Ausnahmegenehmigungen:
BAFA-Hotline: 06196 908 1444
E-Mail: schutzausruestung@bafa.bund.de

FAQ zur Steuererleichterung des Niedersächsischen Finanzministeriums

Um die Steuerpflichtigen zu entlasten, die durch die Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus unmittelbar und erheblich betroffenen sind, hat das Niedersächsische Finanzministerium in Abstimmung mit dem Bundesministerium der Finanzen steuerliche Erleichterungen eingeräumt. Auf der Seite des Niedersächsischen Finazministeriums finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen dazu.

Mi­ni­jobs: Was Ar­beit­ge­ber im Zu­sam­men­hang mit dem Co­ro­na­vi­rus wis­sen soll­ten

Bei Minijobbern, die im Zusammenhang mit dem Coronavirus von ihren Arbeitgebern mit Entgeltfortzahlung von der Arbeit freigestellt werden, bleibt das sozialversicherungsrechtliche Beschäftigungsverhältnis bestehen. Die sozialversicherungsrechtliche Beurteilung der Beschäftigung bleibt unverändert, so dass vom Arbeitgeber auch keine Meldungen zur Sozialversicherung zu erstellen sind.

In den Fällen, in denen das Infektionsschutzgesetz (IfSG) greift, werden Entschädigungen von der zuständigen Gesundheitsbehörde des jeweiligen Bundeslandes geleistet. Die betroffenen Arbeitnehmer erhalten sechs Wochen lang weiterhin ihren Verdienst vom Arbeitgeber, dem diese Kosten anschließend erstattet werden.

Hierzu haben die Spitzenorganisationen der Sozialversicherung bereits im Jahr 2009 die versicherungs-, beitrags- und melderechtlichen Folgen des Bezugs einer Entschädigung nach dem IfSG in einem Besprechungsergebnis festgehalten. Dieses ist auch heute noch gültig.

Links zum Thema:
Infektionsschutzgesetz
FAQ des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zum Coronavirus

Quelle: https://www.minijob-zentrale.de

Informationen für Selbstständige und Solo-Selbstständige

Verdi informiert auf seinen Seiten Selbstständige und Solo-Selbstständige darüber was zu tun ist, wenn die Aufträge wegbrechen. Die Seiten werden ständig überarbeitet.

Neue Meldungen aus Verbänden, Politik und Gesellschaft

Neue Corona-Verordnung

Richtig klar ist sie noch nicht, die neue Corona-Verordnung. open-air-Veranstaltungen mit weniger als 1.000 Besuchern bleiben unzureichend erklärt. Unklar auch ob der Mindestabstand in geschlossenen Räumen wichtiger ist als das Publikum im Schachbrettmuster. Es sollen weitere Informationen folgen. Im Anhang ein Schreiben des Ministers Björn Thümler. Hier lässt sich lesen, dass:

  • unter Beachtung des Gesundheitsschutzes und der 3G-Regelung bestmögliche Bedingungen für Kulturveranstalter*innen geschaffen werden sollen.
  • es keine strenge Abstandspflicht mehr gibt,
  • der Mindestabstand ist „nach Möglichkeit“ einzuhalten ist
  • einander unbekannte Gruppen sich durch Tragen der medizinischen Maske schützen können,
  • freiwillig gebildete Gruppen per gemeinsamer Anmeldung ohne Abstand und Maske sitzen können.
  • ein Abstand von 1 m zu anderen Gruppen (Schachbrett oder freier Sitz zwischen den Gruppen) einzuhalten ist.
  • Oder: dass wenn alle Besucher*innen auch während der Vorstellung eine medizinische Maske tragen, eine bis zu 100 % Auslastung möglich ist.

Es gibt weiterhin die Möglichkeit, die Zuschauer*innen auf die Gruppe 3G zu begrenzen. Daraus ergeben sich keine weiteren Erleichterungen. Ansprechpartner für das Hygienekonzept bleibt die Gesundheitsbehörde vor Ort.

Studie: Musik hilft in der Corona-Krise

Die Folgen des Lockdowns lassen sich mit Musik besser bewältigen. Das belegt eine Studie des Max-Planck-Instituts. Menschen mit pandemiebedingt negativen Emotionen setzten Musik in erster Linie zur Regulierung von Depressionen, Angst und Stress ein.  Menschen mit einer vorwiegend positiven Grundstimmung nutzten Musik vor allem als Ersatz für soziale Interaktionen. Eine besondere Bedeutung kam dem neuartigen Genre der „Coronamusik“ zu. Dabei handelt es sich um musikalische Reaktionen auf die Corona-Krise – neu komponierte Stücke sowie bereits existierende Songs, deren Texte mit Bezug auf die Pandemie überarbeitet wurden. Die Forschenden sehen darin einen wesentlichen Aspekt, auch hinsichtlich der gesellschaftlichen Debatte über die „Systemrelevanz“ von Musik und Kultur.

Hier gibt es alles nachzulesen.

"Markante Leuchtzeichen in einer ausdifferenzierten Theaterlandschaft - Strukturen, Potentiale und Bedarfe der freien darstellenden Künste"

In der Veröffentlichung zur aktuellen Situation der bundesweiten freien Theaterszene wird aufschlussreich ein Einblick in die Vielfalt, Stärken und Herausforderungen der Freien Theater in 16 Bundesländern gewährt - hier zum kostenlosen Download. Der Kulturwissenschaftler Thomas Kaestle hat im Auftrag des Bundesverbands Freie Darstellende Künste die Gutachten aus jedem Bundesland redigiert und ihnen jeweils Zusammenfassungen vorangestellt: Eine allgemeine als Einführung und vier spezifische, unter dem Titel Zoom nach Schwerpunktfragen gegliedert.

Die Autor*innen des niedersächsischen Gutachtens - das Geschäftsführungsteam Martina von Bargen und Hannah Jacob, Vorstandsmitglied Michael Kranixfeld, Geschäftsführungsassistenz Nina Reimann und die freie Journalistin Karen Roske - haben in gemeinsamer Arbeit - und wie alle Gutachter*innen in recht kurzer Zeit Ende des Jahres 2020 - das "Lichternetz im Flächenland" sowie die Handlungsbedarfe für die hiesige freie darstellende Kunst beschrieben. Gespräche mit neun Expert*innen aus den freien darstellenden Künsten in Niedersachsen sowie Stellungnahmen von vier niedersächsischen Kulturverbänden sind in das Gutachten mit eingeflossen.  

 

Quelle: Newsletter des Landesverbandes der Freien Theater in Niedersachsen

Bundeswirtschaftsminister will Überbrückungshilfe III plus bis zum Ende des Jahres verlängern

Am 15. Juli fand ein Spitzengespräch zwischen Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier und dem Vorstand des Deutschen Kulturrates, Prof. Dr. Susanne Keuchel, Prof. Dr. Ulrike Liedtke, Boris Kochan, sowie dem Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, statt.

In dem Gespräch wurde von beiden Seiten die große Bedeutung der Kultur- und Kreativwirtschaft für das Kulturleben und für die gesamte Wirtschaft unterstrichen. Es bestand Einvernehmen, dass aus der Kultur- und Kreativwirtschaft wichtige Impulse für mehr Nachhaltigkeit ausgehen und dass hier gute Beispiele für nachhaltigen Umgang mit Ressourcen entwickelt werden.

Angesprochen wurden im Gespräch auch die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Kultur- und Kreativwirtschaft. Übereinstimmend wurde festgestellt, dass die Überbrückungshilfen des BMWi wichtig waren und sind, um Unternehmen zu erhalten. Bisher sind aus den Programmen des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie zur Überbrückungshilfe, Neustarthilfe sowie November- und Dezemberhilfe über zwei Milliarden Euro an Zuschüssen an die besonders hart getroffene Kultur- und Kreativwirtschaft geflossen. Bewährt hat sich die kontinuierliche Anpassung dieses Instruments. Gleichfalls bestand Übereinstimmung, dass trotz sinkenden Inzidenzen die Kultur- und Kreativwirtschaft noch nicht über den Berg ist und daher die Überbrückungshilfe III plus bis zum Ende des Jahres verlängert werden muss.

Hier geht es zur Seite vom Deutschen Kulturrat.

 

Quelle: Wochenreport des Deutschen Kulturrats

Neuerscheinung: Die Corona-Chroniken Teil 1 - Corona vs. Kultur in Deutschland

Der Kulturbereich wurde tief von der Corona-Pandemie getroffen. Er leidet unter extremen Einschränkungen durch die Schutzmaßnahmen. Viele Kultureinrichtungen waren und sind vollständig oder teilweise geschlossen. Besonders die freiberuflich arbeitenden Künstlerinnen und Künstler sind in Existenznot geraten.  

Doch wie hat sich die Lage in den verschiedenen Kulturbereichen seit Beginn der Pandemie entwickelt? Welche kurz- und mittelfristigen Auswirkungen gibt es? Welche Hilfsmaßnahmen wurden bereits umgesetzt, um den Kultursektor zu unterstützen? Welche politischen und gesellschaftlichen Forderungen bestehen?  

In acht Kapiteln blicken über 120 Autorinnen und Autoren aus Kultur, Medien und Politik auf die letzten anderthalb Jahre Corona vs. Kultur zurück.  

Werfen Sie hier einen Blick ins Buch!

Die Corona-Chroniken Teil 1 - Corona vs. Kultur in Deutschland
Hg. v. Olaf Zimmermann und Theo Geißler
978-3-947308-32-3,
483 Seiten, 20,80 Euro

Das Buch ist natürlich auch über jede Buchhandlung vor Ort lieferbar!

Hier geht es zur Seite vom Deutschen Kulturrat.

Zum Musikleben vor und in der Corona Zeit

Der Deutsche Musikrat veröffentlicht die umfassende Studie „Eiszeit? Studie zum Musikleben vor und in der Corona-Zeit.“ Im Rahmen der Studie wurde unter Anderem untersucht, wie sich der erste und zweite Shutdown auf das Einkommen von Musikerinnen und Musikern auswirkten, wie die finanziellen Corona-Hilfen wahrgenommen und bewertet wurden und mit welchen mittel- und langfristigen Auswirkungen der Corona-Zeit zu rechnen ist. Als Folgen aus der aktuellen Situation wurde u. a. angeführt: Erschwerte Einkommenssituation für Soloselbstständige, Schließung von Veranstaltungsorten, Verlagerung von analogen Musikangeboten in den digitalen Bereich, Abwanderung aus Musikberufen, Nachwuchsprobleme.

Hier gibt es alles Weitere nachzulesen.

 

 

Quelle: Newsletter LV Soziokultur Sachsen

Neuerscheinung: Corona vs. Kultur. Erste umfassende Übersicht

120 Autorinnen und Autoren aus Kultur, Medien und Politik blicken auf 15 Krisenmonate zurück, der Sammelband des Deutschen Kulturrates erscheint am 23. Juli.

Der Kulturbereich in Deutschland wurde tief von der Corona-Pandemie getroffen. Er leidet unter extremen Einschränkungen durch die Schutzmaßnahmen. Viele Kultureinrichtungen waren viele Monate vollständig geschlossen. Besonders die freiberuflich arbeitenden Künstlerinnen und Künstler sind in Existenznot geraten.

  • Doch wie hat sich die Lage in den verschiedenen Kulturbereichen seit Beginn der Pandemie entwickelt?
  • Welche kurz- und mittelfristigen Auswirkungen gibt es?
  • Welche Hilfsmaßnahmen wurden bereits umgesetzt, um den Kultursektor zu unterstützen?
  • Welche politischen und gesellschaftlichen Forderungen bestehen?

In acht Kapiteln blicken über 120 Autorinnen und Autoren aus Kultur, Medien und Politik auf die letzten anderthalb Jahre Corona vs. Kultur zurück.

Werfen Sie hier ein Blick ins Buch!

Der Herausgeber des Sammelbandes und Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, sagte: "Nicht wenige im Kulturbereich können seit mehr als einem Jahr ihren Beruf, der sehr oft eine Berufung ist, gar nicht oder nur äußerst eingeschränkt ausüben. Und auch das Kulturpublikum spürt das Fehlen der Veranstaltungen deutlich. Es ist mit den Händen zu greifen, die Gesellschaft verkümmert, weil wichtige kulturelle Anregungen, kulturelle Debattenräume und auch Orte der Unterhaltung und Entspannung seit mehr als einem Jahr fast vollständig fehlen. In acht Kapiteln lassen wir die letzten 15 Monate Corona vs. Kultur Revue passieren. In den Beiträgen kommen die verschiedenen Phasen der Pandemie, angefangen vom ersten Lockdown bis zu den Öffnungsstrategien im Sommer 2021, zum Ausdruck."

Alle weiteren Infos gibt es hier.

 

Quelle: Newsletter des Deutschen Kulturrats.

Corona-Förderprogramme – Die zweite Kulturmilliarde wird konkreter

Nach und nach werden von den Verbänden und Dachorganisationen die Konzepte für die zweite Kulturmilliarde in 2021 entwickelt. In den letzten Wochen kamen neu hinzu:

„Pandemiebedingte Investitionen“:

- Deutscher Verband für Archäologie e.V. - Pandemiebedingte Investitionen für Heimatmuseen, private Museen, Ausstellungshäuser; Antragsschluss 30.06.2021
- Deutsche Theatertechnische Gesellschaft - Pandemiebedingte Investitionen für Kultureinrichtungen und Festivals; Antragsschluss: 30.11.2021

„Programm“-Förderung

- Akademie der Künste (AdK): spartenübergreifendes „INITIAL-Stipendien für Künstlerinnen und Künstler“; Antragsschluss: 15.07.2021
- Initiative Musik gGmbH – das Förderprogramm für Livemusik-Veranstaltungen und Musikfestivals für Veranstalter*innen ohne feste Spielstätte wurde wieder aufgegriffen und bis zum 31.12.2021 verlängert.
- Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler BBK – im „Modul C: Innovative Kunstprojekte“ – 2. Ausschreibung kann man bis 31.07.2021 Mittel beantragen.

Sonstige:

Mittlerweile ist der „Sonderfonds für Kulturveranstaltungen“ des Bundesfinanzministeriums angelaufen und die Seite zur Registrierung freigeschaltet.

Neue Publikation "Wie Öffnung gelingt – Erfahrungen und Positionen zum Landesprogramm Interkulturelle Qualifizierung vor Ort"

Wie lässt sich die Öffnung von Kultureinrichtungen messen? Wie können Veränderungsprozesse und Perspektivwechsel in Kultureinrichtungen sinnvoll erfasst und verstanden werden? Wie können wir verstehen, woran Ideen scheitern und was es braucht, dass sie erfolgreich umgesetzt werden? Diesen und vielen weiteren Fragen ist das Forum der Kulturen in Stuttgart nachgegangen als es die erste Phase des Landesprogramms "Interkulturelle Qualifizierung vor Ort", die die Jahre 2014–2017 umspannte, evaluierte. Nun liegen die schriftlichen Ergebnisse vor.

Hier geht es zur Publikation als PDF-Datei.

 

 

Quelle: Newsletter LAKS Baden-Württemberg

Sachstandsbericht "Auswirkungen der Maßnahmen zur Bekämpfung der COVID-19-Pandemie auf das kulturelle Leben in Deutschland: Entwicklungen des Kultur- und Kreativsektors in den Jahren 2020-2021"

Am 7. Juni wurde ein Sachstandsbericht durch den Wissenschaftlichen Dienst des Deutschen Bundestages zur kulturellen Lage 2020 und 2021 veröffentlicht. Er endet mit der eher negativen Schlussnote "Die Kultur- und Kreativwirtschaft und damit die in diesen Bereichen tätigen Personen haben durch die Einschränkungen aufgrund der Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie signifikante finanzielle Verluste erlitten, die durch die sehr vielfältigen Förder- und Hilfsprogramme auf Bundes- und Landesebene nur ansatzweise kompensiert werden konnten."    

Hier gibt es den Bericht als PDF-Datei abzurufen.

3,2,1…auf! Lage der soziokulturellen Zentren und Initiativen, Literatur- und Kulturzentren und kulturellen Initiativen 2021

Die neue "Sonderaugabe Statistik" unseres Bundesverbands Soziokultur ist erschienen. Es gibt nun klare Zahlen zum Einfluss von Corona auf die aktuelle Lage von soziokulturellen Zentren in Deutschland. Insgesamt haben 615 Zentren an der Blitzumfrage im April 2021 teilgenommen.   

Der Bundesverband Soziokultur e. V. ermittelte in einer Blitzumfrage im April 2021 die aktuelle Lage in soziokulturellen Zentren und Initiativen und bezog dabei auch Kultur- und Literaturzentren sowie kulturelle Initiativen mit ein. Die Ergebnisse zeigen, dass passgenaue Fördermaßnahmen griffen und die Akteur*innen mit der finanziellen Unterstützung, mit Widerstandsfähigkeit, Solidarität und kreativer Kraft die extrem schwierige Zeit meistern. Zudem zeichnen sich aber Notwendigkeiten hinsichtlich einer Reform des Zuwendungsrechts ab und es gibt großen Bedarf an Qualifizierungsmaßnahmen.

Hier gibt es alle weiteren Informationen zur Blitzumfrage. Und hier gibt es die neue Sonderausgabe "Statistik" des Bundesverbandes Soziokultur als PDF abzurufen.

 

Quelle: Bundesverband Soziokultur

Einbeziehung von Selbständigen in die Rentenversicherung

Der Deutsche Kulturrat, der Spitzenverband der Bundeskulturverbände, begrüßt den Vorstoß von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil MdB Selbständige in die gesetzliche Rentenversicherung einzubeziehen.

Bei einem Teil der Selbständigen aus Kultur und Medien, den in der Künstlersozialversicherung versicherten Künstlerinnen und Künstlern, ist diese Einbeziehung seit Jahrzehnten Realität. Ein anderer Teil der Selbständigen aus der Kultur- und Kreativwirtschaft muss sich ausschließlich privat absichern. Viele können aufgrund stark schwankender und teils auch sehr geringer Einkommen nur eine unzureichende Altersvorsorge treffen.

Der Deutsche Kulturrat hat sich daher in seiner Stellungnahme „Altersvorsorgepflicht für Selbständige“ vom 19.12.2019 für die Einbeziehung von Selbständigen in die gesetzliche Rentenversicherung ausgesprochen. Damit wird die Idee der Solidargemeinschaft gestärkt und der Weg geöffnet, um mehr Erwerbstätige in die Solidargemeinschaft einzubeziehen. Allerdings hat der Deutsche Kulturrat auch deutlich gemacht, dass die Einkommen von Selbständigen klassischerweise schwankend sind. Über längere Zeiträume können Verluste gemacht werden. Den Einkommensschwankungen sowie den möglichen Verlusten muss hinsichtlich der Beiträge bei der künftigen Altersvorsorgepflicht Rechnung getragen werden. Generell muss bei der Verbeitragung Flexibilität bestehen, um den Anforderungen der selbständigen Tätigkeit gerecht zu werden. Ebenfalls müssen hinsichtlich der Beitragshöhe die teils sehr geringen Einkommen von Selbständigen aus dem Kultur- und Medienbereich berücksichtigt werden. Insgesamt muss ein ausgewogenes Finanzierungsverhältnis gefunden werden.

Der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, sagte: „Es ist das richtige Signal von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil, Selbständige in die gesetzliche Rentenversicherung einzubeziehen. Die Corona-Pandemie hat gezeigt, wie fragil die ökonomische Situation vieler Selbständiger im Kulturbereich auch über den engeren Bereich der Künstlerinnen und Künstler hinaus ist. Wichtig ist, das Vorhaben jetzt zügig voranzutreiben und dabei die Besonderheiten der Selbständigkeit genau im Blick zu halten.“

Quelle: Newsletter Deutscher Kulturrat

Coronahilfen: Bund und Länder haben finanzielle Verluste des Kulturbereiches nur ansatzweise kompensiert

Wissenschaftlicher Dienst des Deutschen Bundestages legt Sachstandsbericht vor

Der Wissenschaftliche Dienst des Deutschen Bundestages hat heute einen Sachstandsbericht "Auswirkungen der Maßnahmen zur Bekämpfung der COVID-19-Pandemie auf das kulturelle Leben in Deutschland Entwicklungen des Kultur- und Kreativsektors in den Jahren 2020-2021" vorgelegt.

Die zentrale Aussage des Sachstandsberichtes des Wissenschaftlichen Dienstes des Deutschen Bundestages lautet: „Die Kultur- und Kreativwirtschaft und damit die in diesen Bereichen tätigen Personen haben durch die Einschränkungen aufgrund der Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie signifikante finanzielle Verluste erlitten, die durch die sehr vielfältigen Förder- und Hilfsprogramme auf Bundes- und Landesebene nur ansatzweise kompensiert werden konnten.

Der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, sagte: "Der Kulturbereich leidet seit mehr als 15 Monaten unter extremen Einschränkungen durch die Maßnahmen zum Schutz vor Corona. Seit Mitte März des letzten Jahres sind viele Kultureinrichtungen vollständig oder teilweise geschlossen. Besonders die freiberuflich arbeitenden Künstlerinnen und Künstler leiden unter den Auswirkungen der staatlich verordneten Einschränkungen. Der Wissenschaftliche Dienst des Deutschen Bundestages hat nun festgestellt, dass Bund und Länder die finanziellen Verluste des Kulturbereiches bislang nur ansatzweise kompensiert haben. Das sehen wir genauso! Bund und Länder sind aufgefordert, den Kulturbereich deutlich mehr bei der Überwindung der Krise zu unterstützen."

Quelle: Newsletter Deutscher Kulturrat

Coronahilfen: Bund und Länder haben finanzielle Verluste des Kulturbereiches nur ansatzweise kompensiert

Wissenschaftlicher Dienst des Deutschen Bundestages legt Sachstandsbericht vor

Berlin, den 07.06.2021. Der Wissenschaftliche Dienst des Deutschen Bundestages hat heute einen Sachstandsbericht "Auswirkungen der Maßnahmen zur Bekämpfung der COVID-19-Pandemie auf das kulturelle Leben in Deutschland Entwicklungen des Kultur- und Kreativsektors in den Jahren 2020-2021" vorgelegt.

Die zentrale Aussage des Sachstandsberichtes des Wissenschaftlichen Dienstes des Deutschen Bundestages lautet: „Die Kultur- und Kreativwirtschaft und damit die in diesen Bereichen tätigen Personen haben durch die Einschränkungen aufgrund der Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie signifikante finanzielle Verluste erlitten, die durch die sehr vielfältigen Förder- und Hilfsprogramme auf Bundes- und Landesebene nur ansatzweise kompensiert werden konnten.

Der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, sagte: "Der Kulturbereich leidet seit mehr als 15 Monaten unter extremen Einschränkungen durch die Maßnahmen zum Schutz vor Corona. Seit Mitte März des letzten Jahres sind viele Kultureinrichtungen vollständig oder teilweise geschlossen. Besonders die freiberuflich arbeitenden Künstlerinnen und Künstler leiden unter den Auswirkungen der staatlich verordneten Einschränkungen. Der Wissenschaftliche Dienst des Deutschen Bundestages hat nun festgestellt, dass Bund und Länder die finanziellen Verluste des Kulturbereiches bislang nur ansatzweise kompensiert haben. Das sehen wir genauso! Bund und Länder sind aufgefordert, den Kulturbereich deutlich mehr bei der Überwindung der Krise zu unterstützen."

Hier geht es zur Seite des Deutschen Kulturrates.

 

Quelle: Newsletter des Deutschen Kulturrates.

Kulturminister Björn Thümler zum Hilfsfonds für die Kulturbranche: „Wir brauchen jetzt alle Kultur – und zwar live"

Der mit insgesamt 2,5 Milliarden Euro ausgestattete Hilfsfonds für die Kultur- und Veranstaltungsbranche ist heute vom Bundeskabinett beschlossen worden. Dazu sagt
Kulturminister Björn Thümler: „Nach 15 Monaten Pandemie brauchen wir jetzt alle Kultur – und zwar live von Angesicht zu Angesicht. Ich freue mich, dass der Sonderfonds für die von
der Corona-Pandemie so gebeutelte Kulturbranche bald starten kann, denn das Infektionsgeschehen lässt im Moment berechtigte Hoffnungen auf einen – wenn auch nicht normalen, dafür aber besonderen – Kultursommer aufkommen.“

Der Sonderfonds für Kulturveranstaltungen sieht sowohl Wirtschaftlichkeitshilfen als auch eine Ausfallversicherung vor. Mit den Wirtschaftlichkeitshilfen sollen Veranstalterinnen und
Veranstalter finanziell unterstützt werden, wenn pandemiebedingt weniger Besucherinnen und Besucher als möglich zu Kulturveranstaltungen zugelassen werden können. Die
Ausfallabsicherung greift, wenn eine geplante und angekündigte Veranstaltung ganz oder teilweise abgesagt werden muss. „Es ist richtig und wichtig, dass der Hilfsfonds die
unterschiedlichen Bedürfnisse sowohl der Veranstalterinnen und Veranstalter kleiner Kulturveranstaltungen als auch der kommerziellen Veranstaltungsbranche berücksichtigt“, so
Thümler. „Kultur ist vielfältig, und wir brauchen die ganze Vielfalt.“

In Niedersachsen übernimmt die NBank die Abwicklung des Programms. Die Verwaltungskosten stellt das Land aus seinem Sondervermögen zur Bewältigung der Auswirkungen der Covid-19-Pandemie bereit.

Weitere Details können Sie der Presseinformationen der Bundesregierung entnehmen.

 

Quelle: Pressestelle MWK Niedersachsen

Niedersachsen fordert rund eine Million zusätzliche Impfdosen für Schülerinnen und Schüler und legt als erstes Land Impfkonzept vor

Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne und Gesundheitsministerin Daniela Behrens fordern von der Bundesregierung rund 1 Millionen zusätzliche Impfdosen für Schülerinnen und Schüler. Das geht aus einem Schreiben an Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hervor, das mitsamt einem niedersächsischen Impfkonzept für Schülerinnen und Schüler ab 12 Jahren an das Bundesgesundheitsministerium geschickt wurde. Dem Konzept nach könnten bis zum Ende der Sommerferien Anfang September alle Schülerinnen und Schüler ihre Erst- und Zweitimpfung erhalten haben. Voraussetzungen hierfür sind die beschleunigte Zulassung des Biontech/Pfitzer-Vakzins für Kinder ab 12 Jahren durch die Europäische Arzneimittel-Agentur und eine zusätzliche Versorgung des Landes Niedersachsen mit eben diesem Impfstoff. In Niedersachsen gibt es zirka 450.000 schulpflichtige Kinder und Jugendliche, die zu diesem impffähigen Personenkreis gehören. Es soll sich um ein freiwilliges Impfangebot handeln. Niedersachsen hat damit gegenüber dem Bundesgesundheitsministerium als erstes Bundesland ein spezielles Impfkonzept für Schülerinnen und Schüler vorgelegt.

Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne: „Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht und ein tragfähiges Impfkonzept für Schülerinnen und Schüler vorgelegt. Damit können wir eine stabile Brücke hin zum vollen Präsenzunterricht nach den Sommerferien bauen. Wir sind es den Kindern und Jugendlichen schuldig, alle Anstrengungen für möglichst viel gemeinsamen Unterricht und außerunterrichtliche Aktivitäten zu unternehmen. Es liegt jetzt an Bundesgesundheitsminister Spahn, die erforderlichen Impfdosen bereitzustellen.“

Niedersachsens Gesundheitsministerin Daniela Behrens erklärt: „Über die Impfzentren und mit mobilen Teams könnten wir im Flächenland Niedersachsen alle Schülerinnen und Schüler bestmöglich erreichen. Wir haben bereits bei den Lehrkräfte-Impfungen hiermit beste Erfahrungen gemacht. Die Absprachen und die Zusammenarbeit zwischen Schule, Kommunen und Impfzentren laufen professionell und zügig. Das wollen wir auch für die Kinder und Jugendlichen ab 12 Jahren nutzen. Nun sind die EMA und der Bund gefordert, damit wir in die Umsetzung gehen können.“

Das niedersächsischen Impfkonzept für Schülerinnen und Schüler ab 12 Jahren im Überblick:

  • Die Erstimpfung sollte in den ersten beiden Wochen vor den Ferien stattfinden (12.07. – 23.07.2021).
  • Da der Abstand zur Zweitimpfung maximal 42 Tage betragen darf, muss dann die Zweitimpfung in den Ferien durchgeführt werden (23.08. – 03.09.2021).
  • Es kann auch noch in der ersten Woche nach den Ferien geimpft werden, als Reservezeitpunkt, falls es in den Ferien zu terminlichen Schwierigkeiten kommt.
  • Die Impfungen finden entweder in den Impfzentren statt oder durch Mobile Teams, die in kommunale Einrichtungen der Schulträger kommen und dort impfen, z. B. im Schulgebäude, in der Sporthalle oder der Aula aber auch auch im Gemeindehaus oder der Stadthalle. Die Durchführung der Impfaktion soll der Lage vor Ort angepasst sein und wird von den Impfzentren in enger Kooperation mit den Kommunen organisiert.
  • Für vulnerable Schülerinnen und Schüler und Schülerinnen und Schüler mit Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung können Impfungen auch über Hausärzte bzw. Kinder- und Jugendärzte durchgeführt werden.
  • Die Schule unterstützt in der Logistik und Organisation durch Erhebung der Impfwilligen, Bescheinigungen, Information der Eltern. Die Schulleitungen und Lehrkräfte haben hierüber hinaus keine aktive Rolle beim Impfgeschehen.
  • Schülerinnen und Schüler sowie Eltern erhalten ein mehrsprachiges Infopaket zur Impfung.
  • Die Eltern entscheiden grundsätzlich, ob, wann und wo das Kind geimpft wird bzw. der Jugendliche das Impfangebot wahrnimmt.  Es ist ein Angebot, keine Pflicht.

 

Quelle: Newsletter des Niedersächsischen Kultusministerium/Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Kultur startet wieder, Sonderfonds für Kulturveranstaltungen muss jetzt ebenfalls starten

Deutscher Kulturrat fordert Start des Sonderfonds jetzt, damit die Öffnung der Kultur möglich ist.

Berlin, den 19.05.2021. Bundesfinanzminister Olaf Scholz hatte Ende Januar angekündigt, einen Sonderfonds für Kulturveranstaltungen auf den Weg zu bringen. Er besteht nach dem, was bisher bekannt ist, aus zwei Teilen: einer Wirtschaftlichkeitshilfe und einer Ausfallabsicherung.

Mit der Wirtschaftlichkeitshilfe sollen Kulturveranstalter finanziell unterstützt werden, wenn aufgrund der Corona-Bedingungen und der vorliegenden Hygienekonzepte weniger Besucherinnen und Besucher als möglich zu den Kulturveranstaltungen zugelassen werden können.

Die Ausfallabsicherung soll greifen, wenn aufgrund der Corona-Pandemie eine geplante und angekündigte Veranstaltung ganz oder teilweise abgesagt werden muss. Ausfallkosten wie z.B. Künstlerhonorare, Kosten für Dienstleister usw. sollen erstattet werden. Hierfür ist eine Billigkeitslösung vorgesehen.

Das Volumen des Sonderfonds soll bis zu 2,5 Milliarden Euro betragen. Damit der Sonderfonds für Kulturveranstaltungen wirken kann, muss er jetzt sofort auf den Weg gebracht werden. Die Vorbereitungen sind nach unserem Kenntnisstand so gut wie abgeschlossen.

Der Deutsche Kulturrat fordert daher:

  1. dass der Sonderfonds für Kulturveranstaltungen jetzt unmittelbar eingerichtet wird,
  2. dass sich der Sonderfonds hauptsächlich an privatwirtschaftliche Kulturunternehmen richtet,
  3. dass alle künstlerischen Sparten und Bereiche antragsberechtigt sind,
  4. dass der Sachverstand aus den Kulturverbänden eingebunden wird.

Der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, sagte: „In den nächsten Wochen werden die Türen von Kultureinrichtungen voraussichtlich endlich wieder geöffnet werden und Kulturveranstaltungen wieder möglich sein. Auch unter freiem Himmel wird wieder Kultur zu erleben sein. Natürlich werden die Veranstaltungen, ob drinnen oder draußen, strengen Hygieneauflagen unterliegen. Deshalb ist der von Olaf Scholz angekündigte Kultursonderfonds jetzt dringend nötig, damit Kulturveranstaltungen mit deutlich weniger zugelassenen Besucherinnen und Besucher trotzdem wirtschaftlich durchgeführt werden können. Auch müssen die Planungen für große Kulturveranstaltungen im zweiten Halbjahr dieses Jahres und für das kommende Jahr jetzt dringend beginnen können. Wir können jetzt nicht mehr warten und brauchen den versprochenen Sonderfonds. Das gilt für die sogenannte Wirtschaftlichkeitshilfe wie für die Ausfallabsicherung gleichermaßen.“

Hier geht es zur Seite vom Deutschen Kulturrat.

 

Quelle: Newsletter des Deutschen Kulturrates.

Künstlersozialkasse: Bundeskabinett billigt Verbesserungen

Berlin, am 12.05.2021 Das Bundeskabinett hat heute einen Gesetzesvorschlag von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) gebilligt, wonach Künstlerinnen und Künstler übergangsweise deutlich mehr Geld als sonst mit nicht-künstlerischer Tätigkeit verdienen dürfen, ohne ihren Versicherungsschutz in der Künstlersozialkasse (KSK) zu verlieren. Die Verdienstgrenze für selbstständige, nicht künstlerische Arbeit, die normalerweise wie für Minijobs bei 450 Euro liegt, wird bis Ende 2021 auf 1.300 Euro pro Monat angehoben. Bis zu diesem Betrag soll der Kranken- und Pflegeversicherungsschutz über die Künstlersozialkasse bestehen bleiben, den die Kulturschaffenden andernfalls verlören.

Die Künstlersozialkasse soll außerdem 2022 zur finanziellen Stabilisierung der Künstlersozialabgabe eine weitere Erhöhung des Bundeszuschusses um 84,5 Millionen Euro erhalten, um fehlende Einnahmen auszugleichen. Kultureinrichtungen und kulturwirtschaftliche Betriebe müssen eine prozentuale Abgabe auf an Künstlerinnen und Künstler gezahlte Honorare an die Künstlersozialkasse zahlen. Weil ihre Einnahmen wegbrechen, zahlen sie seit Beginn der Pandemie auch entsprechend wenig in die KSK ein.

Der Deutsche Kulturrat hatte Arbeitsminister Hubertus Heil, MdB um Hilfe gebeten. Die Corona-Pandemie hat viele Künstlerinnen und Künstler ihrer ökonomischen Grundlage beraubt. Auftritte, Veranstaltungen, Lesungen, Ausstellungen, künstlerische Lehre und anderes mehr sind bereits seit mehr als einem Jahr nicht möglich. Viele Versicherte in der Künstlersozialkasse haben zusätzlich zu ihrer künstlerischen Tätigkeit eine andere selbständige Tätigkeit aufgenommen, um über die Runden zu kommen. Diese andere selbständige Tätigkeit lässt teilweise temporär die eigentliche künstlerische oder publizistische Tätigkeit in den Hintergrund treten, was zum Verlust der Kranken- und Pflegeversicherung durch die Künstlersozialkasse (KSK) führt.

Außerdem hatte der Deutsche Kulturrat Arbeitsminister Hubertus Heil ebenfalls gebeten den Abgabesatz zur KSK auch 2022, wie bereits 2021, durch die zur Verfügungstellung eines höheren Bundeszuschusses stabil bei 4,2 Prozent zu halten.

Der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, sagte: „Wir begrüßen sehr, dass das Bundeskabinett heute den Gesetzesvorschlag von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil gebilligt hat, den Versicherungsschutz bei der Künstlersozialkasse flexibler zu gestalten. Das schafft für viele Kreative Entlastung in einer sehr belastenden Situation. Denn nicht wenige Künstlerinnen und Künstler haben sich auf bewundernswerte Weise ein zweites Standbein als Selbstständige inmitten der Corona-Pandemie aufgebaut um überleben zu können. Diese Eigeninitiative wird in diesem Jahr nicht mehr bestraft werden, da die KSK-Versicherten bis zu 1.300 Euro brutto pro Monat, also 15.600 Euro im Jahr, in nicht-künstlerischer, selbstständiger Tätigkeit verdienen dürfen, ohne ihren Versicherungsschutz in der KSK zu gefährden. Leider ist diese gute Maßnahme auf das Jahr 2021 beschränkt. Wir hätte uns eine Regelung bis Ende 2022 gewünscht. Vielleicht wird das Parlament bei der jetzt anstehenden parlamentarischen Debatte hier noch eine Verbesserung erreichen. Trotzdem, zusammen mit einem stabilen Abgabesatz auch im kommenden Jahr für Kulturunternehmen von 4,2 Prozent sind die Maßnahmen eine sehr wichtige Unterstützung des Kulturbereiches in der Corona-Krise. Danke an Hubertus Heil und die gesamte Bundesregierung.“

 

Quelle: News des Deutschen Kulturrates

Die Kanzlerin im Gespräch mit Kunst- und Kulturschaffenden

Kunst und Kultur sind von den Folgen der Corona-Pandemie besonders hart getroffen. Bundeskanzlerin Merkel hat mit Musikern, Schauspielern, Produzenten und weiteren Kulturschaffenden über ihre Erfahrungen gesprochen – im digitalen Bürgerdialog „Die Bundeskanzlerin im Gespräch“.

Die Kunst- und Kreativwirtschaft ist stark von den Einschränkungen in Folge der Corona-Pandemie betroffen. Seit einem Jahr sind Kinos, Theater- und Opernhäuser geschlossen, Konzertsäle und Ausstellungsräume stehen leer, Lesungen in Buchhandlungen finden nur digital statt. Vor und hinter der Bühne haben Beschäftige mit erheblichen Einkommenseinbußen zu kämpfen. Stark betroffen sind vor allem auch freie Kunst- und Kulturschaffende.

Bundeskanzlerin Angela Merkel ist Ende April virtuell mit Beschäftigten der Kunst und Kulturwirtschaft zusammengekommen – zeitgleich zur Neuauflage des Hilfsprogramms „Neustart Kultur“. Es sei erforderlich, alles dafür zu tun, damit unser gemeinsames kulturelles Leben auch in Zukunft eine Chance habe, so Merkel. Das Treffen mit Kunst- und Kulturschaffenden war bereits der siebte Dialog in der Reihe „Die Bundeskanzlerin im Gespräch“.

Perspektiven für die Zeit nach der Pandemie

Am Dialog mit der Kanzlerin nahmen 14 Vertreterinnen und Vertreter aus Musik und Schauspiel, Film und Buchhandel, Kunstwirtschaft, Museumslandschaft sowie der freien Berufe teil. Sie alle hatten Gelegenheit, von ihren Erfahrungen aus der Pandemie zu berichten, weiteren unmittelbaren Handlungsbedarf aufzuzeigen und mit der Kanzlerin über die digitalen Perspektiven der Kulturwirtschaft für die Zeit nach der Pandemie ins Gespräch zu kommen.

Zur Kultur- und Kreativwirtschaft zählen rund 260.000 Unternehmen und mehr als 1,8 Millionen Erwerbstätige. 2019 erwirtschaftete der Sektor einen Umsatz von 173,4 Milliarden Euro. Für das Jahr 2020 verzeichnet die Kultur- und Kreativwirtschaft einen Umsatzeinbruch von 13 Prozent.

Virtueller Dialog wird fortgesetzt

Die Dialog-Reihe knüpft an die lange Tradition von Bürgerdialogen der Bundeskanzlerin an. Seit vielen Jahren sucht sie regelmäßig den direkten Austausch mit Bürgerinnen und Bürgern in allen Regionen Deutschlands. Um diesen Dialog auch in Pandemiezeiten aufrechtzuerhalten, hat sich die Bundeskanzlerin für ein virtuelles Format entschieden.

 

Quelle: Website der Bundesregierung.

200 Millionen Euro für Kinder und Jugendliche in Niedersachsen – Tonne und Behrens begrüßen Bund-Länder-Initiative für junge Menschen

Die Bunderegierung hat am 05.05.2021 zwei Milliarden Euro freigegeben, um die coronabedingten sozialen und kognitiven Defizite bei Kindern und Jugendlichen auszugleichen. Nach Königsteiner Schlüssel kann das Land Niedersachsen rund 200 Millionen Euro aus dem „Aktionsprogramm Aufholen nach Corona“ erwarten. Das Kultus- und das Sozialministerium begrüßen die Initiative und stehen in den Startlöchern, um den Kindern und Jugendlichen hier im Land passgenaue Angebote machen zu können, wie Minister Grant Hendrik Tonne und Ministerin Daniela Behrens betonen.

Kultusminister Grant Hendrik Tonne:

„Ich begrüße ausdrücklich, dass sich der Bund einbringt und das vielfältige Engagement der Länder unterstützt. Ein spezielles Bundesprogramm für Kinder und Jugendliche habe ich schon vor Monaten gefordert, weil die negativen Effekte von Kontaktbeschränkungen, das Wegfallen von Hobbys, Sport und das Treffen mit Freunden absehbar waren. Das gesamtgesellschaftliche Signal an die Kinder und Jugendlichen muss sein, dass diese Leistung anerkannt wird und sich jetzt alle gemeinsam anstrengen, Kinder und Jugendliche bevorzugt zu unterstützen, entstandene Lücken sollen geschlossen werden. Gleichzeitig wollen wir den Kindern und Jugendlichen bei der Aufarbeitung ihrer Erfahrungen helfen und die hinzu gewonnenen Kompetenzen fördern und würdigen. Gemeinsam mit dem Sozialministerium entwickeln wir derzeit einen abgestimmten Katalog, um für die Bereiche Kita, Schule und Jugendhilfe ein umfassendes niedersächsisches Kinder- und Jugendprogramm schnell auf den Weg zu bringen. Dabei wird es um Lernrückstände gehen, darf sich aber keinesfalls auf das Aufholen von Lernstoff beschränken. Im Mittelpunkt darf nicht das Pauken um jeden Preis stehen, im Fokus steht die Förderung von emotionalen und sozialen Kompetenzen und Persönlichkeitsstärkung durch Partizipation. Im schulischen Kontext können wir hier auch auf bewährte Programme zurückgreifen wie das Buddy-Programm oder Lions Quest. Wichtig ist, auch Ferien- und Freizeitangebote zu schaffen, das soziale Interagieren zu stärken und Unterstützung für alle Kinder und Jugendlichen zu ermöglichen. Die Kinder und Jugendlichen müssen ganzheitlich in ihrer Persönlichkeit gestärkt werden. Zudem müssen Förderung und Unterstützung entlang der gesamten Bildungskette erfolgen. Daher finde ich es auch sehr richtig, dass der frühkindliche Bereich durch die Stärkung der „Sprach-Kitas“ gestärkt wird. Auch die Kita-Kinder sind von den Schließungen der letzten Wochen und Monate in ihrer sprachlichen und sozialen Entwicklung stark beeinträchtigt worden. Bei der Unterstützung zum Nachholen von konkreten Lerninhalten werden wir uns neben der Konzentration auf die Kernkompetenzen Lesen, Schreiben und Rechnen auch konzentrieren auf ganzheitliches Lernen und die ganzheitliche Entwicklung der Kinder und Jugendlichen unterstützen. Wir geben ein klares Versprechen ab: Kein Schüler und keine Schülerin muss Angst oder Sorgen vor dem nächsten Schuljahr haben. Schule wird in jedem Jahrgang dieses besondere Corona-Schuljahr angemessen berücksichtigen. Wir setzen auf nachhaltiges Lernen. Zudem werden wir unsere starken vorhandenen Strukturen in der Schulsozialarbeit, bei „Schule PLUS“ oder „Lesen macht stark“ nutzen. Die „LernRäume“ haben sich sehr bewährt und sollen weiter ausgebaut und verstetigt werden. Hier kann auch insbesondere in den Ferien ein hochwertiges ergänzendes Unterstützungsangebot gemacht werden. Schulische und außerschulische Angebote in Niedersachsen sollen verbunden werden. Wir verhandeln jetzt Details mit dem Bund. Es muss um eine schlanke Verwaltungsvereinbarung gehen, damit das Geld zügig fließen kann. Für überbordende Bürokratie haben die Kinder und Jugendlichen keine Zeit!“

Sozialministerin Daniela Behrens:

„Aus Sicht der Kinder und Jugendlichen waren die letzten Monate eine sehr harte Zeit. Es ist zwingend notwendig, dass wir ihre Bedürfnisse jetzt zügig in den Mittelpunkt rücken. Das Aktionsprogramm des Bundes ist hierbei eine wichtige Ergänzung der Bemühungen des Landes Niedersachsen und seiner Kommunen über die Jugendhilfe. Vor allem die Fördermöglichkeiten für Familien wie der Kinderfreizeitbonus, die Unterstützung der Familienferienstätten oder auch der Mehrgenerationenhäuser stehen für einen breiten Ansatz. Das unterstütze ich ausdrücklich, weil wir es mit differenzierten Problemlagen zu tun haben, auf die wir unterschiedliche und passgenaue Antworten geben müssen. Hierzu gehört auch, dass das bürgerschaftliche und ehrenamtliche Engagement breit gestärkt werden soll. Wir verfügen über eine starke Vernetzung mit den kommunalen Initiativen. Diese müssen und diese werden wir nutzen, um zu schnellen aber auch hochwertigen Angeboten zu kommen. Viele Einrichtungen und Akteure warten darauf, den Kindern und Jugendlichen Angebote zu machen, sie aufzufangen und zu unterstützen. Da werden wir anknüpfen, um zu schnellen Hilfen und guten Projekten zu kommen.“

 

Quelle: Pressemitteilung des Niedersächsischen Kultusministeriums vom 05.05.2021

Künstlersozialkasse: Arbeitsminister Hubertus Heil schlägt Verbesserungen vor

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil will, dass Kulturschaffende, die mehr als geringfügige Einnahmen aus anderen selbstständigen Tätigkeiten erzielen, in der Künstlersozialkasse bleiben können. Eine Ausnahmeregelung soll die Verdienstgrenze von 450 Euro auf 1.300 Euro im Monat anheben.

Der Deutsche Kulturrat, der Spitzenverband der Bundeskulturverbände, hat Arbeitsminister Hubertus Heil, MdB um Hilfe gebeten. Die Corona-Pandemie hat viele Künstlerinnen und Künstler ihrer ökonomischen Grundlage beraubt. Auftritte, Veranstaltungen, Lesungen, Ausstellungen, künstlerische Lehre und anderes mehr sind bereits seit einem Jahr nicht möglich. Viele Versicherte in der Künstlersozialkasse haben zusätzlich zu ihrer künstlerischen Tätigkeit eine andere selbständige Tätigkeit aufgenommen, um über die Runden zu kommen. Diese andere selbständige Tätigkeit lässt teilweise temporär die eigentliche künstlerische oder publizistische Tätigkeit in den Hintergrund treten, was zum Verlust der Kranken- und Pflegeversicherung durch die Künstlersozialkasse (KSK) führt. Deshalb will Bundesarbeitsminister Hubertus Heil mit einer Ausnahmeregelung die Verdienstgrenze für zusätzliche nicht-künstlerische selbstständige Tätigkeiten bis zum Jahresende 2022 von 450 Euro auf 1.300 Euro im Monat anheben. Bis zu diesem Betrag soll der Kranken- und Pflegeversicherungsschutz über die KSK bestehen bleiben. Zugleich will Heil den Abgabesatz zur KSK auch 2022 stabil bei 4,2 Prozent halten.

Hier gehts zum vollständigen Artikel.

 

Quelle: Website Stadtkultur Hamburg

Gemeinsamer Bundesausschuss verlängert Corona-Sonderregeln

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat die von ihm beschlossenen Corona-Sonderregeln verlängert. Der G-BA reagiert damit auf das anhaltend hohe Infektionsgeschehen. Ziel ist es, Arztpraxen zu entlasten und direkte Arzt-Patienten-Kontakte so gering wie möglich zu halten. Die Beschlüsse traten zum 01.04.2021 in Kraft. Vor allem die Beschlusslage zur Ausstellung von Krankschreibungen ist sowohl für Vereine, die auch Arbeitgeber sind, als auch für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer relevant.

In der Pressemitteilung des G-BA heißt es zum Thema Ausstellung von Krankschreibungen: „Patientinnen und Patienten, die an leichten Atemwegserkrankungen leiden, können wie bisher telefonisch für bis zu 7 Kalendertage krankgeschrieben werden. Niedergelassene Ärztinnen und Ärzte müssen sich dabei persönlich vom Zustand der Patientin oder des Patienten durch eine eingehende telefonische Befragung überzeugen. Eine einmalige Verlängerung der Krankschreibung kann telefonisch für weitere 7 Kalendertage ausgestellt werden.“ Dieser Beschluss gilt bis zum 30.06 2021.

Quelle: Pressemitteilung | Ambulante spezialfachärztliche Versorgung, Arzneimittel, Veranlasste Leistungen

Bund baut mit zweiter Kulturmilliarde Künstlerförderung und Stipendien kräftig aus – Kulturstaatsministerin Grütters: „Kreative individuell in ihrer Arbeit unterstützen“

Kulturstaatsministerin Monika Grütters hat die Planungen für die Aufstockung des Rettungs- und Zukunftsprogramms NEUSTART KULTUR um eine weitere Milliarde Euro konkretisiert. Den Programmschwerpunkt bildet mit bis zu 800 Millionen Euro der Bereich „Erhalt und Stärkung von Kulturproduktion und -vermittlung“. Hierin werden die zum Teil deutlich überzeichneten Programme fortgeführt und weitere Mittel für neue Programme zur Verfügung gestellt. Dabei wird der Fokus künftig noch stärker auf der individuellen Künstlerförderung liegen: Mehr als 250 Millionen Euro – und damit ein Viertel der zweiten Kulturmilliarde – sind zur Ausweitung bereits bestehender und zur Entwicklung neuer Stipendienprogramme vorgesehen.

Weitere Förderlinien zielen auf eine verstärkte Einbindung der Öffentlichkeit ab, unter anderem der „Kultursommer 2021“ der Kulturstiftung des Bundes. Mit dem Programm werden deutschlandweit Initiativen der freien Szenen in Städten und Gemeinden zur Gestaltung eines vielfältigen Kulturprogramms im Sommer unterstützt.

Kulturstaatsministerin Grütters sagt dazu: „Der zweite Lockdown hat den Kultur- und Medienbereich noch einmal mit voller Härte getroffen. Den einzelnen Künstlerinnen und Künstlern verlangt dies erneut eine große Leidensfähigkeit ab, weil sie nicht auftreten können und sich ihre soziale Lage weiter verschärft. Deshalb wollen wir mit einem Gutteil der zweiten Kulturmilliarde Künstlerinnen, Künstler und Kreative individuell in ihrer Arbeit unterstützen und damit gleichzeitig einen wirkungsvollen Beitrag zum Wiederaufleben der Kultur leisten. Zudem ergänzt NEUSTART KULTUR gezielt die anderen Hilfspakete der Bundesregierung. Damit die Hilfsgelder schnell fließen, setzen wir weiterhin auf die bewährte Zusammenarbeit mit Kulturfonds und -verbänden.“

NEUSTART KULTUR umfasst zurzeit rund 60 Teilprogramme für verschiedene Sparten, die in enger Abstimmung mit Kulturverbänden und Kulturfonds entwickelt wurden. Insgesamt 15 Programme kommen jetzt neu hinzu. Adressiert werden unter anderem auch weiterhin Theater, Festivals, Kinos, Verlage, Galerien, Clubs und viele andere Kulturveranstalter.

Der bestehende Programmbereich „Mehrbedarfe pandemiebedingter Investitionen“ wird mit 100 Millionen Euro nochmals aufgestockt, um Kultureinrichtungen die notwendigen Umbaumaßnahmen für einen besseren Gesundheitsschutz zu ermöglichen. Dazu gehören etwa Sicherungsmaßnahmen in Kassen- oder Sanitärbereichen sowie vor allem der Einbau oder die Umrüstung von Lüftungsanlagen. Diese Förderung richtet sich an Kultureinrichtungen, deren Betrieb nicht überwiegend von der öffentlichen Hand finanziert wird, zum Beispiel private Museen und Ausstellungshäuser, Theater, Literaturhäuser, Zirkusse und Musikaufführungsstätten. Für den öffentlichen Bereich gibt es daneben ein Förderprogramm zur Umrüstung von Lüftungsanlagen des Bundeswirtschaftsministeriums.

Weitere 100 Millionen Euro sind für die pandemiebedingte Einnahmeausfälle bundesgeförderter Kultureinrichtungen vorgesehen.

Eine detaillierte Übersicht über die Programmaufstockungen und weitere Informationen zu NEUSTART KULTUR stehen bereit unter: www.kulturstaatsministerin.de/neustartkultur

 

Quelle: Website der Bundesregierung.

NEUSTART KULTUR: Gute Nachricht – Haushaltsausschuss verlängert Förderzeitraum

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags hat den Förderzeitraum des Kulturprogramms NEUSTART KULTUR verlängert. Laut Beschluss stehen die Mittel für die geförderten Projekte im notwendigen Umfang grundsätzlich bis Ende 2022, für deren administrative Abwicklung, soweit erforderlich, sogar noch im Jahr 2023 zur Verfügung.

Das sehr erfolgreiche Programm wurde erst vor wenigen Wochen um eine weitere Milliarde Euro auf zwei Milliarden Euro aufgestockt.

 

Niedersächsische Musikszene an die Politik: Bitte lassen Sie die Kultur nicht länger im Stich!

Es ist wichtig, dass die Landesregierung mit einem wirksamen Förderinstrument die Zukunft des vielfältigen Musiklandes Niedersachsen praktikabel und realitätsnah absichert.

Deshalb hat die LAG Rock zusammen mit dem Landesmusikrat Niedersachsen e.V.,

dem Deutschen Tonkünstlerverband, Landesverband Niedersachsen e.V., Klubnetz e.V. und dem Landesverband der Freien Klassik-Szene Niedersachsen einen Brandbrief an die Landesregierung geschrieben und fordert darin eindringlich, dass bereits angekündigte, niedersächsische Stipendienprogramm für freischaffende Künstler*innen endlich umgesetzt werden. Außerdem müssen die Kulturverbände und deren Expertise in die Erstellung der Stufenpläne und der Corona-Teststrategien mit einbezogen werden.

Den vollständigen Brief finden Sie hier:

Brandbrief der niedersächsischen Musikszene

 

Quelle: Newsletter der LAG Rock in Niedersachsen e.V.

Informationen vom Bundesverband Soziokultur zum NEUSTART Sofortprogramm

Das NEUSTART Team prüft fleißig Verwendungsnachweise. Nächsten Monat gibt es an dieser Stelle aber mit Sicherheit wieder Neuigkeiten.

NEUSTART KULTUR

Mittlerweile befinden sich im Bereich „Zentren“ die letzten Anträge in Bearbeitung, während die Ersten nun bereits ihre Verwendungsnachweise einreichen, was seit diesem Monat über unser Antragsportal möglich ist. Nach wie vor bearbeiten wir derzeit außerdem eine hohe Anzahl Anfragen und Anliegen zur Projektbetreuung, die weiterhin einen großen Teil unserer Kapazitäten binden.

Um den geförderten Kultureinrichtungen mehr Planungssicherheit geben zu können und die riesige Welle an Verlängerungsanträgen zu brechen, haben wir den Durchführungszeitraum für alle bewilligten Vorhaben bis zum 30.06.2021 verlängert, den Abrechnungszeitraum bis zum 30.08.2021. Wir stoßen damit hinsichtlich der uns verbleibenden Zeit für die Prüfung der Verwendungsnachweise und den Abschluss unserer Arbeit langsam an die Grenzen unserer Möglichkeiten. Um sicherzustellen, dass alle geförderten Vorhaben auch erfolgreich abgeschlossen werden können, bedarf es dringend einer Fristverlängerung für die Verwendung der ersten Milliarde Fördermitteln aus NEUSTART KULTUR. Bei aller berechtigten Freude über die Aufstockung des Sonderprogramms darf nicht übersehen werden, dass die Fristen der Verausgabung der ersten Milliarde der Realität kaum mehr gerecht werden.

Im Bereich „Programm“ wird dies noch deutlicher. Bislang wurde gerade einmal eine von 12 bewilligten Millionen Euro an Mitteln abgerufen, v.a. für digitale Formate und Planung / Vorbereitung. Hier haben wir für alle Vorhaben den Durchführungszeitraum bis zum 31.10.2021, den Abrechnungszeitraum bis zum 31.12.2021 verlängert, in der Hoffnung, dass die Vorhaben auf diese Weise noch im bewilligten Umfang umgesetzt werden können. Der verbleibende Zeitraum für die Abrechnung und Abwicklung unseres Projektes ist in diesem Bereich damit noch kürzer als im Bereich „Zentren“, was uns vor eine riesige Herausforderung stellt, sollte bis Ende des Jahres keine Fristverlängerung für die Mittelverwendung ermöglicht werden. Dennoch haben wir diesen Schritt im Sinne der geförderten Einrichtungen als unumgänglich befunden – wir werden alles versuchen, um den Zentren und Initiativen die Verwendung der Fördermittel zu ermöglichen.  

Um positiv zu schließen: Trotz aller Widrigkeiten konnten einige in den Bereichen „Zentren“ und „Programm“ geförderte Einrichtungen ihr Vorhaben bereits umsetzen. Erste Einblicke in diese Vorhaben sind auf unserer rundum erneuerten Projektwebsite www.soziokultur.neustartkultur.de möglich. Die Seite wird kontinuierlich ausgebaut werden. Über Interesse an einer Darstellung geförderter Vorhaben im Blog freut sich unser Referent für Öffentlichkeitsarbeit Tobias Voigt - Anfragen können an tobias.voigt@soziokultur.de gesendet werden.

 

Quelle: Bundesverband Soziokultur

2,5 Mrd. für Corona- Kulturfonds

Der von Bundesfinanzminister Scholz angekündigte Sicherungsfonds für Kulturveranstaltungen soll mit bis zu 2,5 Milliarden Euro ausgestattet werden. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der FDP hervor. Ziel der Bundesregierung sei es, Kulturveranstaltungen „möglichst bald“ wieder planbar zu machen. Die konzeptionelle Ausarbeitung des Sonderfonds finde gerade statt, heißt es nun von Seiten des Bundes. Es gehe darum, „es zu ermöglichen, dass Veranstaltungen aufgrund der coronabedingten Unterauslastung eine finanzielle Unterstützung zur Deckung ihrer Kosten erhalten sollen“, sagte Scholz. Weil entsprechende Kulturveranstaltungen noch nicht absehbar seien, stehe der Zeitpunkt für den Start des Sonderfonds noch nicht fest.

 

Kleine Anfrage der FDP Bundestagsfraktion zum „Sonderfonds für die Kulturbranche“

Bundesminister Scholz verkündete während einer Veranstaltung mit dem Deutschen Kulturrat am 9. Februar 2021, dass ein „Sonderfonds für die Kulturbranche“ geschaffen werden solle. Die FDP-Bundestagsfraktion hat jetzt nachgefragt wann und wie der Fonds kommen soll und dafür zwölf Fragen gestellt. Die Fragen können hier nachgelesen werden.

Seit nunmehr einem Jahr können Kulturveranstaltungen gar nicht oder wenn nur unter einschränkenden Auflagen stattfinden. Selbst wenn bei sinkenden Inzidenzzahlen Kulturveranstaltungen wieder möglich sein werden, wird eine volle Auslastung mit Besucherinnen und Besuchern nicht möglich sein, sodass ein wirtschaftlicher Betrieb erschwert ist. Damit der Sonderfonds für Kulturveranstaltungen wirken kann, muss er jetzt auf den Weg gebracht werden. Der Deutsche Kulturrat hat hier konkrete Vorschläge.

 

 

 

Quelle: Newsletter des Deutschen Kulturrates.

Die Corona-Krise trifft die freie Kulturszene hart. Vom wochenlangen Schließen der Häuser bis zum vorsichtigen Öffnen unter stark einschränkenden Hygienevorschriften, nichts ist mehr wie es war. Die Pandemie ist eine große finanzielle und emotionale Herausforderung für die Soziokulturellen Zentren in Baden-Württemberg. Doch die Macher*innen verlieren nicht den Mut: sie versuchen die Krise mit Kreativität und Überzeugung zu meistern – für das Weiterbestehen der Häuser, für das Überleben der Künstler*innen und für die Gewährleistung eines vielfältigen Kulturangebots.

Wir haben uns in diesem außergewöhnlichen Jahr dazu entschlossen, mit einem Videoclip ein Spotlight auf die Aktivitäten und die Kreativität, aber auch auf die aktuellen Probleme der Soziokulturellen Zentren zu werfen: Systemrelevant – Soziokultur in Corona-Zeiten.
Die Corona-Krise trifft die freie Kulturszene hart. Vom wochenlangen Schließen der Häuser bis zum vorsichtigen Öffnen unter stark einschränkenden Hygienevorschriften, nichts ist mehr wie es war. Die Pandemie ist eine große finanzielle und emotionale Herausforderung für die Soziokulturellen Zentren in Baden-Württemberg. Doch die Macher*innen verlieren nicht den Mut: sie versuchen die Krise mit Kreativität und Überzeugung zu meistern – für das Weiterbestehen der Häuser, für das Überleben der Künstler*innen und für die Gewährleistung eines vielfältigen Kulturangebots.

Wir haben uns in diesem außergewöhnlichen Jahr dazu entschlossen, mit einem Videoclip ein Spotlight auf die Aktivitäten und die Kreativität, aber auch auf die aktuellen Probleme der Soziokulturellen Zentren zu werfen: Systemrelevant – Soziokultur in Corona-Zeiten.
Die Corona-Krise trifft die freie Kulturszene hart. Vom wochenlangen Schließen der Häuser bis zum vorsichtigen Öffnen unter stark einschränkenden Hygienevorschriften, nichts ist mehr wie es war. Die Pandemie ist eine große finanzielle und emotionale Herausforderung für die Soziokulturellen Zentren in Baden-Württemberg. Doch die Macher*innen verlieren nicht den Mut: sie versuchen die Krise mit Kreativität und Überzeugung zu meistern – für das Weiterbestehen der Häuser, für das Überleben der Künstler*innen und für die Gewährleistung eines vielfältigen Kulturangebots.

Wir haben uns in diesem außergewöhnlichen Jahr dazu entschlossen, mit einem Videoclip ein Spotlight auf die Aktivitäten und die Kreativität, aber auch auf die aktuellen Probleme der Soziokulturellen Zentren zu werfen: Systemrelevant – Soziokultur in Corona-Zeiten.

„Kultursommer 2021“: Neues Förderprogramm zur Wiederbelebung der Kultur in den Städten

„Kultursommer 2021“: Neues Förderprogramm zur Wiederbelebung der Kultur in den Städten Kulturstiftung des Bundes unterstützt mit bis zu 30,5 Millionen Euro aus NEUSTART
KULTUR kreisfreie Städte und Landkreise bei der Durchführung von Open-AirVeranstaltungen. In seiner Sitzung am 15. März 2021 verabschiedete der Stiftungsrat der Kulturstiftung
des Bundes unter Vorsitz von Kulturstaatsministerin Monika Grütters das Programm Kultursommer 2021,das zu einer Rückkehr zum kulturellen Leben im öffentlichen
Raum beitragen und der von der Pandemie schwer getroffenen Kultur- und Veranstaltungsbranche eine Perspektive eröffnen soll. Für die Fördermaßnahme stellt
der Bund insgesamt bis zu 30,5 Millionen Euro aus dem Rettungs- und Zukunftsprogramm NEUSTART KULTUR bereit. Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags hat die Mittel freigegeben. Mit dem antragsoffenen Förderprogramm werden bundesweit mehr als 100 Landkreise und kreisfreie Städte bei der Gestaltung und Durchführung eines neu entwickelten, vielfältigen Kulturprogramms für die Zeit nach dem Lockdown unterstützt. Das Programm soll Künstlerinnen und Künstlern wieder Auftrittsmöglichkeiten verschaffen und analoge Begegnungen zwischen Kulturschaffenden und ihrem Publikum ermöglichen. Gefördert werden unter anderem Open-Air-Konzerte,
Theateraufführungen, Lesungen, Performances und Ausstellungen im öffentlichen Raum. Dazu Kulturstaatsministerin Monika Grütters: „Nach einem Jahr der Pandemie setzen
wir alles daran, die Künste überall in unseren Städten wiederzubeleben. Die Sehnsucht nach Kulturgenuss ist groß - beim Publikum, vor allem aber bei den Künstlerinnen,
Künstlern und Kreativen, die endlich wieder zum Einsatz kommen wollen. Der Kultursommer soll helfen, verantwortungsbewusst Kultur neu zu starten. Vor allem
aber ist der Kultursommer Ausdruck der Wertschätzung für die Kreativen und eine Anerkennung ihres großartigen Beitrags für unser Gemeinwesen.“
Antragsberechtigt sind kreisfreie Städte und Landkreise. Das Förderprogramm soll insbesondere Künstlerinnen und Künstlern der Freien Szenen, lokalen Kulturakteuren und Bündnissen sowie der Kultur- und Veranstaltungsbranche zugutekommen. Für die Förderung entscheidend ist, dass die Antragsteller neben einem neu entwickelten,
vielfältigen Kunst- und Kulturprogramm ein Konzept für Hygiene- und Schutzmaßnahmen zur Corona-konformen Durchführung ihrer Veranstaltungen
umsetzen.

Förderanträge können ab sofort bis zum 22. April 2021 über ein OnlineAntragsformular auf der Website der Kulturstiftung des Bundes gestellt werden.
Weitere Informationen zum Programm finden Sie unter https://www.kulturstiftung-des-bundes.de/de/projekte/buehne_und_bewegung/detail/kultursommer_2021.html

Die Corona-Krise trifft die freie Kulturszene hart. Vom wochenlangen Schließen der Häuser bis zum vorsichtigen Öffnen unter stark einschränkenden Hygienevorschriften, nichts ist mehr wie es war. Die Pandemie ist eine große finanzielle und emotionale Herausforderung für die Soziokulturellen Zentren in Baden-Württemberg. Doch die Macher*innen verlieren nicht den Mut: sie versuchen die Krise mit Kreativität und Überzeugung zu meistern – für das Weiterbestehen der Häuser, für das Überleben der Künstler*innen und für die Gewährleistung eines vielfältigen Kulturangebots.

Wir haben uns in diesem außergewöhnlichen Jahr dazu entschlossen, mit einem Videoclip ein Spotlight auf die Aktivitäten und die Kreativität, aber auch auf die aktuellen Probleme der Soziokulturellen Zentren zu werfen: Systemrelevant – Soziokultur in Corona-Zeiten.
Die Corona-Krise trifft die freie Kulturszene hart. Vom wochenlangen Schließen der Häuser bis zum vorsichtigen Öffnen unter stark einschränkenden Hygienevorschriften, nichts ist mehr wie es war. Die Pandemie ist eine große finanzielle und emotionale Herausforderung für die Soziokulturellen Zentren in Baden-Württemberg. Doch die Macher*innen verlieren nicht den Mut: sie versuchen die Krise mit Kreativität und Überzeugung zu meistern – für das Weiterbestehen der Häuser, für das Überleben der Künstler*innen und für die Gewährleistung eines vielfältigen Kulturangebots.

Wir haben uns in diesem außergewöhnlichen Jahr dazu entschlossen, mit einem Videoclip ein Spotlight auf die Aktivitäten und die Kreativität, aber auch auf die aktuellen Probleme der Soziokulturellen Zentren zu werfen: Systemrelevant – Soziokultur in Corona-Zeiten.
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Bund und Länder haben sich am 22. März 2021 auf ein erweitertes Konzept aus Impfen, Testen und Kontaktreduzierung verständigt.

Hier finden Sie den Bund-Länder-Beschluss vom 22. März 2021.


Eine Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse finden Sie hier, in der Presseinformation:
Neues Kapitel in der Pandemiebekämpfung: Harter Lockdown über Ostern, dann gezielte Freiheiten durch Testen!

Um 13 Uhr informiert Ministerpräsident Stephan Weil über die nächsten Schritte in Niedersachsen. Der NDR überträgt die Landespressekonferenz live unter nachstehender Adresse:

https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/Corona-Weil-erlaeutert-Ergebnisse-der-Bund-Laender-Beratungen,corona7252.html

 

Quelle: Website der Niedersächsischen Landesregierung.

Die Corona-Krise trifft die freie Kulturszene hart. Vom wochenlangen Schließen der Häuser bis zum vorsichtigen Öffnen unter stark einschränkenden Hygienevorschriften, nichts ist mehr wie es war. Die Pandemie ist eine große finanzielle und emotionale Herausforderung für die Soziokulturellen Zentren in Baden-Württemberg. Doch die Macher*innen verlieren nicht den Mut: sie versuchen die Krise mit Kreativität und Überzeugung zu meistern – für das Weiterbestehen der Häuser, für das Überleben der Künstler*innen und für die Gewährleistung eines vielfältigen Kulturangebots.

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Zeitschrift SOZIOkultur zum Thema Häuser erschienen

Häuser, in denen man sich treffen, lachen, tanzen, Kunst erleben und kreativ sein kann, sind gerade jetzt im Lockdown Sehnsuchtsorte. Ihnen, der bewährten Basis und Hülle soziokultureller Arbeit, widmet sich die aktuelle Ausgabe der SOZIOkultur (4/2020).

Dass die Orte der Soziokultur Knotenpunkte in kommunalen Netzwerken bilden, umreißt Georg Halupczok. Als sogenannte Dritte Orte und „Facility Manager der zivilgesellschaftlichen Debatte“ sind sie für das Klima der Demokratie wichtig – gerade auch in der Pandemie. Christine Steiner und Thomas Putz beschreiben die unterschiedliche Entstehungsgeschichte der Häuser in Ost und West und zeigen, wie sie sich in der Arbeit der Landesverbände in Baden-Württemberg und Thüringen niederschlägt.

Viele soziokulturelle Zentren sind in Gebäuden beheimatet, die nicht für kulturelle Zwecke erbaut wurden: in Fabriken und Speichern, E-Werken und Schlachthöfen, Kirchen und Profanbauten. Ihrer Funktion enthoben werden sie – erträumt, erstritten und mit großem Engagement erarbeitet – zu Orten kultureller Selbstbestimmung. Ob in Trägerschaft der Kommune, als Vorhaben eines Vereins oder als private Initiative, immer wirken dabei Teams zusammen: Künstler*innen und Bauleute, Profis und Ehrenamtler*innen schaffen authentische Orte mit hohem Identifikationspotenzial.

So lenken Britta Velhagen und Team mit dem Tollhaus einen „Tanker“ in Karlsruhe und haben bei laufendem Veranstaltungsbetrieb über Jahre komplexe Bauvorhaben geschultert. Auch in Offenbach und Saarburg, Strodehne und Greifswald, Hamburg, Göppingen und unzähligen anderen Orten sind soziokulturelle Hotspots entstanden, die tagein, tagaus unterhalten und bewirtschaftet werden. Einmal mehr wird klar, dass die Aktiven Allrounder sind und sich mit großer Verantwortung in ihren Häusern auch den Herausforderungen der Architektur und Denkmalpflege, Instandsetzung und Modernisierung, Technik und Sicherheit stellen.

Die Gemeinde Schüttorf nutzt die Energie und Kompetenz der Soziokultur für die Gestaltung kommunaler Prozesse. Sie will ein Sanierungsgebiet entwickeln und zeigt mit dem Neubau eines soziokulturellen Zentrums, wie dieses als Impulsgeber wirken kann.

Das Anliegen mehrerer Bundesprogramme, die aktuell durch den Bundesverband Soziokultur umgesetzt werden, ist es ebenfalls, den Fortbestand soziokultureller Zentren und anderer Kultureinrichtungen zu sichern, die Ausstattung zu verbessern und die Programmarbeit zu gewährleisten. Die Zeitschrift belegt in Analysen und Zwischenbilanzen eindrucksvoll, was in den Häusern umgesetzt wird – Grund genug für einen zuversichtlichen Blick in eine Zukunft, in der wir uns hoffentlich bald wieder vor Ort treffen können!

Die Zeitschrift SOZIOkultur erscheint vierteljährlich und wird von einem bundesweiten Redaktionsteam erarbeitet und vom Bundesverband Soziokultur herausgegeben.

» Aktuelle Ausgabe lesen [pdf.]

» Infos zur Zeitschrift SOZIOkultur

 

Quelle: Netzseite der LAG Thüringen.

Die Corona-Krise trifft die freie Kulturszene hart. Vom wochenlangen Schließen der Häuser bis zum vorsichtigen Öffnen unter stark einschränkenden Hygienevorschriften, nichts ist mehr wie es war. Die Pandemie ist eine große finanzielle und emotionale Herausforderung für die Soziokulturellen Zentren in Baden-Württemberg. Doch die Macher*innen verlieren nicht den Mut: sie versuchen die Krise mit Kreativität und Überzeugung zu meistern – für das Weiterbestehen der Häuser, für das Überleben der Künstler*innen und für die Gewährleistung eines vielfältigen Kulturangebots.

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Wir haben uns in diesem außergewöhnlichen Jahr dazu entschlossen, mit einem Videoclip ein Spotlight auf die Aktivitäten und die Kreativität, aber auch auf die aktuellen Probleme der Soziokulturellen Zentren zu werfen: Systemrelevant – Soziokultur in Corona-Zeiten.
Die Corona-Krise trifft die freie Kulturszene hart. Vom wochenlangen Schließen der Häuser bis zum vorsichtigen Öffnen unter stark einschränkenden Hygienevorschriften, nichts ist mehr wie es war. Die Pandemie ist eine große finanzielle und emotionale Herausforderung für die Soziokulturellen Zentren in Baden-Württemberg. Doch die Macher*innen verlieren nicht den Mut: sie versuchen die Krise mit Kreativität und Überzeugung zu meistern – für das Weiterbestehen der Häuser, für das Überleben der Künstler*innen und für die Gewährleistung eines vielfältigen Kulturangebots.

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Systemrelevant: Soziokultur in Coronazeiten

Die Laks Baden-Württemberg haben sich aufgrund der großen Herausforderungen, die durch die Corona-Pandemie entstehen dazu entschlossen, mit einem Video-Clip Aufmerksamkeit auf die Aktivitäten und die Kreativität, aber auch auf die aktuellen Probleme der Soziokulturellen Zentren zu werfen: Systemrelevant - Soziokultur in Corona-Zeiten:

Die Corona-Krise trifft die freie Kulturszene hart. Vom wochenlangen Schließen der Häuser bis zum vorsichtigen Öffnen unter stark einschränkenden Hygienevorschriften, nichts ist mehr wie es war. Die Pandemie ist eine große finanzielle und emotionale Herausforderung für die Soziokulturellen Zentren in Baden-Württemberg. Doch die Macher*innen verlieren nicht den Mut: sie versuchen die Krise mit Kreativität und Überzeugung zu meistern – für das Weiterbestehen der Häuser, für das Überleben der Künstler*innen und für die Gewährleistung eines vielfältigen Kulturangebots.

Hier geht es zu dem Videoclip der LAKS-Baden-Württemberg e.V.

Die Corona-Krise trifft die freie Kulturszene hart. Vom wochenlangen Schließen der Häuser bis zum vorsichtigen Öffnen unter stark einschränkenden Hygienevorschriften, nichts ist mehr wie es war. Die Pandemie ist eine große finanzielle und emotionale Herausforderung für die Soziokulturellen Zentren in Baden-Württemberg. Doch die Macher*innen verlieren nicht den Mut: sie versuchen die Krise mit Kreativität und Überzeugung zu meistern – für das Weiterbestehen der Häuser, für das Überleben der Künstler*innen und für die Gewährleistung eines vielfältigen Kulturangebots.

Wir haben uns in diesem außergewöhnlichen Jahr dazu entschlossen, mit einem Videoclip ein Spotlight auf die Aktivitäten und die Kreativität, aber auch auf die aktuellen Probleme der Soziokulturellen Zentren zu werfen: Systemrelevant – Soziokultur in Corona-Zeiten.
Die Corona-Krise trifft die freie Kulturszene hart. Vom wochenlangen Schließen der Häuser bis zum vorsichtigen Öffnen unter stark einschränkenden Hygienevorschriften, nichts ist mehr wie es war. Die Pandemie ist eine große finanzielle und emotionale Herausforderung für die Soziokulturellen Zentren in Baden-Württemberg. Doch die Macher*innen verlieren nicht den Mut: sie versuchen die Krise mit Kreativität und Überzeugung zu meistern – für das Weiterbestehen der Häuser, für das Überleben der Künstler*innen und für die Gewährleistung eines vielfältigen Kulturangebots.

Wir haben uns in diesem außergewöhnlichen Jahr dazu entschlossen, mit einem Videoclip ein Spotlight auf die Aktivitäten und die Kreativität, aber auch auf die aktuellen Probleme der Soziokulturellen Zentren zu werfen: Systemrelevant – Soziokultur in Corona-Zeiten.
Die Corona-Krise trifft die freie Kulturszene hart. Vom wochenlangen Schließen der Häuser bis zum vorsichtigen Öffnen unter stark einschränkenden Hygienevorschriften, nichts ist mehr wie es war. Die Pandemie ist eine große finanzielle und emotionale Herausforderung für die Soziokulturellen Zentren in Baden-Württemberg. Doch die Macher*innen verlieren nicht den Mut: sie versuchen die Krise mit Kreativität und Überzeugung zu meistern – für das Weiterbestehen der Häuser, für das Überleben der Künstler*innen und für die Gewährleistung eines vielfältigen Kulturangebots.

Wir haben uns in diesem außergewöhnlichen Jahr dazu entschlossen, mit einem Videoclip ein Spotlight auf die Aktivitäten und die Kreativität, aber auch auf die aktuellen Probleme der Soziokulturellen Zentren zu werfen: Systemrelevant – Soziokultur in Corona-Zeiten.

Kommunale Kinos während der Corona-Pandemie

Mit einer kritischen Bilanz zur konkreten Situation der Kinos im Corona-Jahr, einem Plädoyer für eine stärkere öffentliche bzw. kulturelle Teilhabe sowie für eine bessere räumliche, virtuelle und programmatische Ausstattung Kommunaler Kinos endete der 16. Bundeskongress der Kommunalen Kinos zum Thema »Das Kino und die Krise der Öffentlichkeit«, der im Dezember 2020 die Lage der Kinos in einem gesamtgesellschaftlichen Kontext beleuchtete. Mehr als 260 Fachbesucher*innen tauschten sich in diesem Jahr in Live-Online-Veranstaltungen zur kommunalen Filmarbeit in Zeiten der Krise aus. Wie prekär die derzeitige Lage der im Bundesverband zusammengeschlossenen nichtkommerziellen Kinohäuser ist, zeigte die repräsentative Umfrage unter den 131 Mitgliederkinos (Rücklaufquote 34%), durchgeführt von Dr. Morticia Zschiesche, Filmwissenschaftlerin, Publizistin und Soziologin: 80% der Mitarbeiter*innen der befragten 45 Kinos arbeiten ehrenamtlich oder auf Mini-Job-Basis. Weniger als die Hälfte der befragten Kinos wird mit über 50% ihres Budgets institutionell gefördert. Trotz hoher Motivation und zusätzlicher Maßnahmen wie Open-Airs können auf Dauer coronabedingte Einnahmen- und Publikumsverluste, Mehrarbeit sowie drohende Kürzungen in den öffentlichen Haushalten von vielen Kinos nicht mehr aufgefangen werden. Bereits jetzt haben vier Kinos existentielle Probleme.

Zur Pressemitteilung des Bundesverbands Kommunale Filmarbeit e.V.

 

Quelle: Newsletter Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement

Stufenplan 2.0 Vorbemerkung der Niedersächsischen Landesregierung

Alle aktuellen Anstrengungen dienen dazu, das Coronavirus zu überwinden und wieder ein Lebenohne Einschränkungen führen zu können. Für die nächsten Monate ist dies allerdings noch nicht zu erwarten. Daher legt die niedersächsische Landesregierung den Stufenplan 2.0 vor. Die Landesregierung verfolgt dabei folgende Ziele:

  • Ziel 1: Keine Überlastung des Gesundheitssystems
  • Ziel 2: Kontrolle über Infektionsgeschehen behalten
  • Ziel 3: Balance zwischen gesundheitlichem/wirtschaftlichem Schaden

Zur Erreichung dieser Ziele wurden seit Frühjahr 2020 flächendeckend Abstandsregeln und das Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung eingeführt und für Einrichtungen aller Art zusätzlich Hygieneund Lüftungskonzepte erarbeitet. Einrichtungen wurden bei der hierfür notwendigen technischen Umrüstung zum Teil auch unterstützt durch Fördergelder des Landes. Diese Grundsatzmaßnahmen stellen die Basis bis Stufe 3 dar.

 

Hier geht es zu den Informationen rund um den Stufenplan.

Corona: Deutscher Kulturrat fordert Perspektiven zur Öffnung

NDR-Kultur vom 08.02.2021

"Der gesamte Kulturbereich braucht jetzt Perspektiven zur Öffnung" - das schreibt der Deutsche Kulturrat heute in einem "Diskussionspapier". Ein Gespräch mit dem Geschäftsführer Olaf Zimmermann.

Wie und wann können und sollen kulturelle Bildungseinrichtungen und Kultureinrichtungen wieder für die Menschen da sein? Darüber haben sich auch die Kulturminister Gedanken gemacht und wollen die Kultur mit einem mehrstufigen Öffnungsplan aus dem Lockdown holen. Der Druck, die Kultur-Türen langsam wieder aufzumachen, ist also da. Wie dringlich ist er und kommt er zur rechten Zeit?

Herr Zimmermann, "Kultur muss wieder ins Spiel!", heißt es seitens des Deutschen Kulturrats. Nun verzichten wir ja aber schon drei Monate auf "öffentliche" Kultur. Kommt es da auf vier, sechs oder mehr Wochen überhaupt noch an?

Olaf Zimmermann: Wir verzichten eigentlich schon ein bisschen länger. Viele im Kulturbereich sind schon seit März letzten Jahres, also seit elf Monaten im Lockdown. Das ist nur im Sommer ein bisschen besser geworden, aber unter sehr strengen Hygieneanforderungen. Seit Anfang November sind wir wieder im harten Lockdown. Wir haben im Kulturbereich unsere Verantwortung intensiv wahrgenommen, und wir wollen sie auch weiter wahrnehmen. Hier geht es nicht darum, dass wir irgendwelche Sonderbehandlungen haben wollen, sondern es ist wichtig, dass man auch weiß, wann der Kulturbereich wieder an den Start gehen kann. Wir können nicht von heute auf morgen wieder an den Start gehen, sondern wir brauchen eine gewisse Planungsperspektive. Und ich freue mich, dass die Politik das mittlerweile auch versteht.

Eine verlässliche Perspektive herzustellen, ist fast unmöglich. Aufgrund der Pandemie kann man fast gar nicht verlässlich planen. Gibt es trotzdem ein Idee, wie echte Perspektiven aussehen könnten?

Zimmermann: Wir brauchen ein schrittweises Vorgehen - das wissen wir auch alle. Es ist vernünftig, wenn wir die Öffnung von Kultureinrichtungen an die Öffnung von anderen wichtigen gesellschaftlichen Bereichen ankoppeln. Wenn die Schulen und Kitas geöffnet werden, dann muss das auch im Kulturbereich sichtbar werden. Wenn irgendwann der Einzelhandel geöffnet wird, dann muss das noch viel weitgehender im Kulturbereich sichtbar werden. Und wenn irgendwann auch die Gastronomie wieder offen ist, dann muss der gesamte Kulturbereich wieder geöffnet sein. Wir brauchen diese Verbindungen. Und wir brauchen auch funktionierende Hygienekonzepte - da haben wir schon einige Erfahrungen im letzten Jahr sammeln können und das können wir auch noch weiterentwickeln, damit die Menschen in den Kultureinrichtungen wirklich sicher sind. Wir sind zu jeder denkbaren Schandtat bereit und wir werden dafür auch viele Kompromisse eingehen.

Aber es muss auch klar sein, dass der Kulturbereich nicht irgendein Bereich ist - das ist nicht dasselbe wie die Gastronomie oder der Einzelhandel. Das ist auch in Gesetzen festgelegt: Der Kulturbereich hat durch das Grundgesetz und auch über die Kunstfreiheit einen besonderen Schutz, und das muss sich auch bei der Öffnung zeigen. Die Politik muss dazu bereit sein, die Möglichkeiten, die es im Kulturbereich gibt, stärker auszureizen als in anderen Bereichen.

Der Präsident des Deutschen Museumsbundes, Eckart Köhne, sagte am Wochenende, die Museen müssten vermehrt Lobby-Arbeit betreiben. Denn mit "Spaßbädern und Bordellen in den Spaßbereich abgeschoben" zu werden, habe den Museumsbund "hart getroffen". Wo sehen Sie die Rolle der Museen in diesem Öffnungsprozess? Braucht es da mal eine laute Stimme, die sich für eine Öffnung einsetzt?

Zimmermann: Das, was Herr Köhne angemahnt hat, haben wir glücklicherweise verändern können: Der Kulturbereich wird im Infektionsschutzgesetz nicht mehr unter "Freizeitaktivitäten" geführt, sondern in einem eigenen Bereich. Und die Verbindung zur Kunstfreiheit im Grundgesetz wird dort unmittelbar hergestellt. Aber ohne Zweifel brauchen wir sehr deutliche Stimmen, gerade in dieser Krise. Das gilt für alle Kultureinrichtungen, auch für die Museen. Die Museen sind prädestiniert dafür, zum Beispiel auch im Bereich der Bildung tätig zu werden. Wenn wir jetzt die Schulen wieder langsam an den Start bringen müssen, dann bedeutet das auch, dass wir Wechselunterricht brauchen. Wo sollen denn die Kinder und Jugendlichen unterrichtet werden? Die können ja nicht alle in das Schulgebäude hinein. Ich glaube, dass gerade Kultureinrichtungen ganz wichtige Orte werden, die einen Teil dieser Verantwortung übernehmen können. Und das müssen sie so schnell wie möglich können.

Viele Menschen sagen, dass aufgrund der sich verbreitenden Virus-Mutationen jede Lockerungsdebatte viel zu früh sei. Was entgegnen Sie diesen Stimmen?

Zimmermann: Wenn die Politik entscheidet, dass die Türen noch nicht aufgemacht werden können, dann können sie auch im Kulturbereich nicht aufgemacht werden - das ist doch vollkommen klar. Das müssen diejenigen entscheiden, die einen Überblick darüber haben, wie groß die Gefährdungssituation ist. Wir sagen nur: Wenn Ihr die Türen aufmacht, dann müsst Ihr sie zuallererst auch im Kultur- und im Bildungsbereich aufmachen. Ihr könnt nicht alle anderen Bereiche öffnen und dann gucken, ob man irgendwann auch den Kulturbereich eröffnet. Wir sind als einer der ersten in diesen Lockdown gegangen, aber wir wollen nicht als einer der letzten wieder herauskommen.

Das Interview führte für den NDR Andrea Schwyzer.

Quelle des Textes

Quelle: Newsletter des Deutschen Kulturrats.

Finanzminister kündigt neue Corona-Hilfen für die Kultur an

Olaf Scholz im Interview mit Politik & Kultur.

Berlin, den 27. Januar 2021. Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) kündigt in der morgen erscheinenden Ausgabe 2/21 (Seite 7) von Politik & Kultur, der Zeitung des Deutschen Kulturrates, neue Hilfen für den von der Corona-Pandemie stark betroffenen Kulturbereich an.

Für die schwierige Lage in der Kultur- und Kreativwirtschaft sei eine gute Lösung gefunden, so Scholz: „Wenn ein Event ausfällt, können die entstandenen Kosten übernommen werden. Und Abschreibungen werden bis zu 50 Prozent als förderfähige Kosten bei der Überbrückungshilfe berücksichtigt.

Weiterhin arbeitet das Bundesfinanzministerium gegenwärtig an einem neuen Hilfsfonds, der zwei Elemente umfassen soll: „Wir wollen kleinere Kulturveranstaltungen finanziell fördern, die aufgrund von Hygienevorgaben mit deutlich weniger Publikum stattfinden müssen und sich sonst nicht rechnen würden. Das zweite Element ist ein Fonds als eine Art Versicherung für größere Kulturveranstaltungen. Die Versicherung soll einspringen für den Fall, dass eine Veranstaltung geplant und organisiert wird, wegen Corona dann aber wider Erwarten doch abgesagt werden muss.

Der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates und Herausgeber von Politik & Kultur, Olaf Zimmermann, sagte dazu: „Finanzminister Olaf Scholz nimmt die Sache nun selbst in die Hand. Neue Programme für die Kulturveranstalter sind endlich auf dem Weg. Eine verantwortungsvolle Vorbereitung des Wiederanfahrens des Kulturbereiches ist nur leistbar, wenn es nach einer unerwarteten durch Corona bedingten Absage eine finanzielle Absicherung gibt. Olaf Scholz hat dieses zentrale Problem des Kulturbereiches bei der Bewältigung der Corona-Krise verstanden und will mit einem milliardenschweren Bürgschaftsprogramm Abhilfe schaffen. Außerdem will er Kulturveranstaltern, die aus Coronaschutzgründen nur deutlich weniger Publikum empfangen dürfen, unterstützen. Gut so.“

Quelle: Newsletter des Deutschen Kulturrats.

 

Corona-Hilfen: Mittelaufstockung für NEUSTART KULTUR jetzt auf den Weg bringen

Berlin, den 25.01.2021. Der Deutsche Kulturrat hatte bereits im April 2020 ein spezielles Konjunkturprogramm für den Kulturbereich gefordert, damit Kultur wieder auf die Beine kommt. Aus dieser Forderung ist dann, wenige Monate später, das Bundesprogramm NEUSTART KULTUR entstanden. Im Juli 2020 ist NEUSTART KULTUR dann praktisch angelaufen. Bis Dezember konnten fast 60 Teilprogramme in den verschiedenen Sparten entwickelt und realisiert werden. Inzwischen sind rund 900 Millionen Euro des Programms konkret belegt.

Kulturstaatsministerin Monika Grütters will für die coronabedingten Hilfen für die Kulturszene 1,5 Milliarden Euro zusätzlich aus dem Bundeshaushalt. Sie kündigte an, in dieser Woche im Haushaltsausschuss des Bundestages für die zusätzlichen Mittel werben zu wollen.

Der Deutsche Kulturrat, der Spitzenverband der Bundeskulturverbände, unterstützt die Kulturstaatsministerin bei ihrem Bemühen eine deutliche Mittelaufstockung für NEUSTART KULTUR zu erreichen.

NEUSTART KULTUR ist ein erfolgreiches Programm. Ein Grund für den großen Erfolg dieses Programmes ist u.a., dass Kulturverbände und Fonds für die Mittelvergabe verantwortlich sind.

Der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, sagte: "Die Corona-Pandemie ist ein nicht enden wollender Alptraum für den Kulturbereich. Nur wenige Maßnahmen waren bisher geeignet, die Not im Kulturbereich wirklich zu lindern. Das Förderungsprogramm NEUSTRAT KULTUR gehört eindeutig zu diesen erfolgreichen Bundeshilfen. Schon jetzt sind 900 Millionen Euro, das heißt 90% der vorhandenen Mittel im Programm, konkret belegt. In einigen Bereichen, besonders der Künstlerförderung, ist das Programme vielfach überzeichnet. Das Programm muss deshalb jetzt aufgestockt werden, damit der Kulturbereich eine Perspektive hat."

Übersicht zum Programm NEUSTART KULTUR

 

Quelle: Newsletter des Deutschen Kulturrats.

Corona: Kultur-Lockdown bis Ende Januar – Ende offen

Deutscher Kulturrat fordert mehr Unterstützung für den Kulturbereich ein. Berlin, den 06.01.2020. Bund und Länder haben eine Verlängerung des Kultur-Lockdown bis Ende Januar 2021 beschlossen. Diese Maßnahmen sind leider notwendig, wenn man sich die aktuellen Todeszahlen durch den Coronavirus in Deutschland alleine in den letzten 24 Stunden von mehr als 1.000 Menschen ansieht. Für den Kulturbereich heißt der harte Lockdown aber eine weitere Verschärfung seiner seit Monaten extrem angespannten Situation.

Der Deutsche Kulturrat, der Spitzenverband der Bundeskulturverbände, fordert deshalb die bestehenden Hilfen für die Kultur- und Kreativwirtschaft weiter zu führen, dringend nach zu justieren und zu erweitern. Außerdem fordert der Deutsche Kulturrat umgehend eine Reform der Arbeitslosenversicherung für Selbständige.

Der Deutsche Kulturrat fordert u.a.:

  • Bei der November-, Dezember-, Januarhilfe auf die faktische Betroffenheit vom Lockdown abzustellen und die bestehende Regelung, dass indirekt Betroffene mindestens 80 Prozent des Umsatzes mit direkt betroffenen Unternehmen machen müssen, auf 50 Prozent des Umsatzes abzusenken. Weiter müssen die Regelungen so angepasst werden, dass verbundene Unternehmen sie ebenso nutzen können.
  • Bei der Überbrückungshilfe III für Solo-Selbständige, der Neustarthilfe, sind als Bemessungsgrundlage für die Zahlung einer einmaligen Betriebskostenpauschale 25 Prozent des Vergleichsumsatzes im Jahr 2019 eingesetzt. Das führt dazu, dass die Pauschalsumme bei der Mehrzahl der Solo-Selbständigen viel zu gering ausfällt. Der zugrunde gelegte Prozentsatz muss mindestens auf 50 Prozent erhöht werden. Förderungen bzw. Zuwendungen bilden bei Solo-Selbständigen im Kulturbereich regelmäßig einen Teil der Einnahmen. Sie sollten daher bei der Ermittlung des Vergleichsumsatzes als Umsatz anerkannt werden. Insgesamt ist der Ansatz, Betriebskostenpauschalen zu zahlen, der richtige Weg. Er sollte konsequent zu einer angemessenen erweiterten Betriebskostenpauschale für Solo-Selbständige ausgeweitet werden.
  • Für das überzeichnete Bundesprogramm NEUSTART KULTUR, das sich vornehmlich an die Kultur- und Kreativwirtschaft richtet, sollten erneut 1 Mrd. Euro bereitgestellt werden, um die erfolgreiche Arbeit fortsetzen zu können.
  • Die Arbeitslosenversicherung für Selbständige muss dringend reformiert werden. In der aktuellen Corona-Pandemie erweist sich die gesetzliche Sozialversicherung als ein wichtiger Stabilisator. Unternehmen können für ihre abhängig Beschäftigten Kurzarbeitergeld beantragen und damit Arbeitsplätze sichern. Selbständige, die freiwillig Beiträge zur Arbeitslosenversicherung gezahlt haben, können Arbeitslosengeld beantragen. Die bestehenden Regelungen für Selbständige müssen jetzt angepasst werden, damit mehr Selbständige aus dem Kulturbereich einen Zugang zu dieser Versicherung erhalten können.

Der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, sagte: „Der Kulturbereich trägt stärker als andere gesellschaftliche Bereiche die notwendigen Maßnahmen zum Schutz vor dem Coronavirus seit März des letzten Jahres. Da viele Kultureinrichtungen teilweise schon seit zehn Monaten geschlossen sind, nur wenige in der Sommerzeit unter strengen Hygienekonzepten und sehr geringer Besucherzahl wieder öffnen durften und sich viele seit November wieder im harten Lockdown befinden, ist die Not im Kulturbereich sehr groß. Bald befinden wir uns ein ganzes Jahr im kulturellen Ausnahmezustand. Betroffen sind die Unternehmen der Kultur- und Kreativwirtschaft genauso, wie die öffentlichen Kultureinrichtungen und die soloselbständigen Künstlerinnen und Künstler. Wir haben deshalb konkrete Forderungen zur Verbesserung der Hilfsprogramme und der Arbeitslosenversicherung für Selbständige vorgelegt und erwarten, dass die Bundesregierung, namentlich der Bundesfinanzminister, der Bundesarbeitsminister, der Bundeswirtschaftsminister und die Kulturstaatsministerin umgehend im Sinne der Kultur tätig werden.“

Quelle: Netzseite des Deutschen Kulturrates.

Neue Studie beziffert Corona-Schäden im Kultur-Bereich

Eine neue, vom Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport beauftragte Studie des Österreichischen Instituts für Wirtschaftsforschung (WIFO) quantifiziert die direkten und indirekten Wertschöpfungseffekte des Kultursektors in Österreich und die zu erwartenden Schäden.

Die WIFO-Forscher schätzen die jährlichen Wertschöpfungseffekte des Sektors auf etwa 9,8 Mrd. Euro, die Schäden durch die Corona-Pandemie beziffern sie mit 1,5 bis 2 Mrd. Euro – also mit bis zu einem Viertel der Gesamtleistung.

Hier geht es zur Studie als PDF-Datei.

Quelle: Netzseite des Bundesministeriums für Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport.

Koordiniertes Ehrenamt hilft in der Corona-Krise (neu)

Immer mehr Freiwilligenagenturen und Koordinierungsstellen für das Ehrenamt in Niedersachsen engagieren sich inmitten der COVID-19-Pandemie und helfen den Mitmenschen in den Landkreisen, Kommunen und Gemeinden.

Hannover – Gerade in schweren Zeiten wird die Notwendigkeit von Freiwilligenagenturen und ehrenamtlichen Helfern mehr als deutlich. Dies zeigt sich auch in der anhaltenden Corona-Krise. Denn: So begrüßenswert das Engagement einzelner Freiwilliger auch ist, so notwendig ist auch die gesteuerte sowie koordinierte Hilfe und Unterstützung.

Zahlreiche Freiwilligenagenturen und Koordinierungsstellen, wie in Osnabrück, der Grafschaft Bentheim e.V. oder der Diakonie in Goslar bieten in der aktuellen Situation weitreichende Maßnahmen an, um die Anliegen hilfebedürftiger Menschen zu sammeln und koordinieren die freiwilligen Helfer – etwa wenn es um den Einkauf für ältere Menschen, Telefonpatenschaften oder dem Nähen von Mundschutzen geht. Mehr noch einige Einrichtungen ersetzen derzeit mit anderen Kooperationspartnern das reguläre Angebot der Tafeln, wie in Aurich, Cloppenburg, Bersenbrück oder in Achim. Für eine effektivere Koordinierung der Ehrenamtlichen wurden in einigen Landkreisen, Kommunen und (Samt)Gemeinden Email-Adressen, Hotlines oder Internetseiten eingerichtet. Aber auch die Social-Media-Plattformen werden zur Vernetzung genutzt; so hat die Freiwilligenagentur der Gemeinde Wedemark gemeinsam mit den evangelischen Kirchengemeinden über Whats app eine Telefonkette und eine Facebookgruppe gegründet.

Doch nicht nur in der aktuellen Corona-Krise sind die zahlreichen Koordinierungsstellen und Freiwilligenagenturen aktiv. So nehmen unter anderem auch das Engagement in der Flüchtlingshilfe, die Inklusion sowie die Arbeit mit Jugendlichen und Senioren einen hohen Stellenwert ein. Für diese und weitere Bereiche sind Freiwilligenagenturen und Koordinierungsstellen moderne Anlaufpunkte. Hier können sich Menschen melden, die sich solidarisch zeigen, sich engagieren und helfen möchten, sowie Organisationen, die mit Freiwilligen arbeiten möchten. Ziel ist es, Kontakte herzustellen, Netzwerke und Partizipationsmöglichkeiten zu schaffen und gemeinsame Projekte zum Wohle aller zu schaffen.

Eine Übersicht, was für Maßnahmen die rund 100 Freiwilligenagenturen und Koordinierungsstellen für das Ehrenamt vor Ort organisieren gibt es hier als PDF.

Weitere Informationen gibt es unter www.lagfa-niedersachsen.de

Brandbrief: Wo bleibt die angekündigte Finanzhilfe für die Kultur? (neu)

AKKU fordert mind. 10 Millionen für Kulturvereine und zusätzlich Mittel für die Unterstützung der freien Kulturschaffenden. Der Brandbrief von akku als pdf


In Fernsehsendungen und in Zeitungen haben sich Kulturminister Thümler oder auch Finanzminister Hilbers vor Wochen geäußert, dass eine Förderung für die Kultureinrichtungen und auch für die Kulturschaffenden kommen soll. Ende März kündigte Minister Thümler per Pressemitteilung die zweite Säule der Landeshilfe für Kulturschaffende an. Zwischenzeitlich haben mehrere Länder vorgelegt, darunter auch das wirtschaftlich schwächer aufgestellte Mecklenburg-Vorpommern - mit einem 20 Millionen umfassenden und auf die diffizile Kulturlandschaft sehr gut ausgerichtetem Programm. In Niedersachsen wartet die Kulturszene bislang vergeblich.
Laut § 6 der Landesverfassung heißt es: „Das Land, die Gemeinden und die Landkreise schützen und fördern Kunst, Kultur und Sport.“ Die Kultur darf auch deshalb in der jetzigen Ausnahmesituation nicht einfach sich selbst überlassen werden – dann wird es sie an vielen Stellen in einem halben oder ganzen Jahr nicht mehr geben.
Bei der Unterstützung der Kultur Niedersachsens geht es auch um Teilhabe und Bildungsgerechtigkeit! Alle Mitglieder von AKKU sind (auch) kulturvermittelnd tätig: z.B. bei außerschulischen Aktivitäten in Musik- und Kunstschulen, bei Theater- und Medienprojekten der Schulen, Klassenverbände besuchen Museen, Jugendliche treffen sich nachmittags in soziokulturellen Zentren. Und die Bundesakademie Wolfenbüttel bildet die Multiplikator*innen weiter.
Die niedersächsischen Kultureinrichtungen und –schaffenden werden vom Land Niedersachsen, von der Gesellschaft gebraucht. Sie vermitteln nicht nur kulturelle Bildungsinhalte, sondern sie vermitteln Werte, demokratische, soziale Werte. Letztlich bestärken sie Menschen, Kinder, Jugendliche und Erwachsene in ihrem Tun und Sein. Und sie bieten Orte des kulturellen Zusammenseins. Kultur ist somit gesellschaftsrelevant und ein Teil der Daseinsvorsorge.
AKKU fordert ein Minimum von 10 Millionen allein für die Kulturvereine. Diese Forderung basiert auf einer Befragung der Mitglieder, welche Unterstützung dringend notwendig ist, die über die Beantragung von Kurzarbeitergeld und eigene Sparmaßnahmen hinausgeht.
Die laufenden Kosten der Vereine addieren sich weiterhin, so zum Beispiel Mieten (eine Stundung hilft nicht), Reinigungskosten (bestehende Verträge), aber auch Personalkosten. Denn nicht alle Stellen können auf Kurzarbeit runtergefahren werden. Projekte, die auch die Vereinsarbeit und teilweise Stellen finanzieren, können auf unabsehbare Zeit nicht durchgeführt werden. Rücklagen haben die Vereine in der Regel nicht.
Arbeitskreis niedersächsischer Kulturverbände (akku) muetzlaff@soziokultur-niedersachsen.de www.akku-niedersachsen.de
An den Ministerpräsidenten An die Abgeordneten des Niedersächsischen Landtags der Fraktionen der SPD, CDU, GRÜNE und FDP
Sich eine Existenz als Freiberufler*innen aufzubauen, war bislang durch projektorientierte Arbeit und auch verschiedene Förderprogramme möglich. Die Einnahmen deckten in der Regel die Lebenshaltungskosten oft gerade so, dass nur selten Rücklagen aufgebaut werden konnten. Betriebskosten fallen bei den kulturellen Freischaffenden hingegen selten an. Und die Einnahmenausfälle werden durch das ALG II nicht aufgefangen.
Wir als Arbeitskreis der niedersächsischen Kulturverbände vertreten landesweit hunderte Einrichtungen, Kulturvereine und tausende freischaffende Künstler*innen und Kulturpädagog*innen. Allen diesen sind durch die notwendigen Maßnahmen zur Eindämmung der Coronakrise sämtliche Einnahmen weggebrochen. Dadurch ist die Existenz der freien Kultur Niedersachsens bedroht.
AKKU fordert deshalb ein Unterstützungsprogramm für die Kulturvereine und für soloselbständige Kulturschaffende in Niedersachsen mit einer angemessenen Ausstattung. Es droht eine Pleitewelle, die nicht nur massive persönliche Auswirkungen auf die Betroffenen hat, sondern langfristig zu einem deutlichen Einbruch der kulturellen Aktivitäten in ganz Niedersachsen führen wird.

Im Arbeitskreis niedersächsischer Kulturverbände organisiert sind: Film & Medienbüro Niedersachsen e.V., Landesarbeitsgemeinschaft Jugend & Film Niedersachsen e.V., Landesarbeitsgemeinschaft Rock e.V., Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultur e.V., Landesmusikrat Niedersachsen e.V., Landesverband der Kunstschulen Niedersachsen e.V., Landesverband Freier Theater Niedersachsen e.V., Landesverband Niedersachsen im Deutschen Bibliotheksverband e.V., Landesverband niedersächsischer Musikschulen e.V., Landesverband Theaterpädagogik Niedersachsen e.V., Landesvereinigung kulturelle Jugendbildung Niedersachsen e.V., Literaturhäuser Niedersachsen und Friedrich-Bödecker-Kreis in Niedersachsen e.V., Museumsverband Niedersachsen und Bremen e.V., Niedersächsischer Heimatbund e.V.; assoziiert: Bundesakademie f. kulturelle Bildung Wolfenbüttel e.V.

Zur aktuellen Lage der soziokulturellen Zentren

Die Einschränkungen im Zusammenhang mit der Corona-Krise bringen die soziokulturellen Zentren und Initiativen in eine dramatische Situation und in existenzielle Bedrohung. Und gerade wenn im Zuge der Bewältigung der Krise gesellschaftliche Probleme und Angelegenheiten bearbeitet und neu geordnet werden können, werden die soziokulturellen Zentren als Dritte Orte der Kommunikation dringend gebraucht – mehr als zuvor. Momentan sind sie aber durch den Shutdown massiv gefährdet. Die Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren fordert deshalb ein Rettungspaket zur Unterstützung der Soziokultur.

Das Veranstaltungs- und Kontaktverbot zieht der Soziokultur den Boden unter den Füßen weg. Ihre Akteure beuten sich bereits seit Jahrzehnten selbst aus. Nicht profit- sondern ideell und gemeinnützig orientiert, sind sie zudem gesetzlich an der Bildung von Rücklagen gehindert, und sie brauchen einen Großteil ihrer selbst erwirtschafteten Eigenmittel für ihre Grundkosten.

Die Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e.V. hat ihre 566 Mitgliedseinrichtungen befragt und fast alle haben geantwortet. Das Ergebnis ist niederschmetternd. Als unmittelbare Auswirkung von COVID-19 sind nun im Zeitraum vom 15. März bis 15. April mindestens 8.000, wahrscheinlicher aber nahe 13.500 Veranstaltungen von Absagen betroffen, mit ihnen die Künstler*innen und die vielen Freischaffenden und Veranstaltungstechniker*innen.

Schätzungsweise zwischen 2.300 und 4.800 Veranstaltungen und kontinuierliche Angebote lassen sich voraussichtlich verschieben. Mehr als zwei Drittel der befragten soziokulturellen Zentren verfügen für den Fall von „Betriebsschließungen auf behördliche Anordnung“ über keine Versicherung. Sie müssen den finanziellen Verlust selbst tragen. Je Einrichtung wird er sich auf durchschnittlich 20.500 Euro, insgesamt auf mehr als 8 Millionen Euro belaufen.

Wegen der finanziellen Einbußen fehlt also vor allem für Betriebs-, Gemein- und Personalkosten die Deckung. Der Mittelwert der Unterdeckung liegt bei knapp 13.000 Euro pro Einrichtung, die Gesamtsumme voraussichtlich bei nahezu knapp 5 Millionen.

Da in soziokulturellen Zentren nur 10 Prozent der Akteure versicherungspflichtig angestellt sind, davon wiederum wenig mehr als ein Viertel mit Vollzeitstelle und die anderen mit Teilzeitstellen in Mini- und Midijobs oder im Ausbildungsverhältnis, greift das Kurzarbeitergeld hier nicht. Zumal drei Viertel der Einrichtungen nicht nach Tarif zahlen können, das heißt, Kurzarbeitergeld ist hier nicht existenzsichernd.

In der jetzt akuten Situation behelfen sich Zentren mit weiteren Stundenkürzungen und mit der Anordnung von Urlaub. 33 Einrichtungen müssen bereits zum jetzigen Stand Entlassungen vornehmen. Die ersten Einrichtungen habe ihre Schließung angekündigt.

Zur Rettung der soziokulturellen Zentren und Initiativen brauchen wir:

  • die Auszahlung aller bewilligten bzw. in Aussicht gestellten Projektförderungen in voller Höhe,
  • einen Nothilfefonds "GAP", mit dem Bedarfe für Grundkosten, aktivitätsbezogene Kosten und Personalkosten abgefangen werden können.

Die Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren hat hierfür ein Rettungspaket erarbeitet, das subsidiär zu allen Hilfen des Bundes, der Länder und der Kommunen greifen soll.

Ein Bollwerk verweigerter Hilfe. Grundsicherung für Künstler in Hamburg - Kommentar der Süddeutschen Zeitung (neu)

Was passiert, wenn Künstler in Hamburg nach der versprochenen "unbürokratischen Unterstützung" fragen? Sie werden erstickt mit Kleingedrucktem.

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Brandbrief von akku: Drohender Kultur-Kollaps: Finanzhilfe für die schwer getroffene Kulturszene jetzt!

An das Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft
und Kultur und die Abgeordneten des Niedersächsischen Landtags

Drohender Kultur-Kollaps: Finanzhilfe für die schwer getroffene Kulturszene jetzt!

Auch kulturelle Einrichtungen sind von der Corona-Krise betroffen: geschlossene Musik- und Kunstschulen, soziokulturelle Zentren, Museen und Ausstellungshäuser, abgesagte Theateraufführungen, Konzerte, Lesungen, Kurse verursachen hohe Einnahmeverluste in den Kulturstätten. Laufende Betriebskosten können nicht mehr finanziert werden.

In einer Blitzumfrage hat der Arbeitskreis niedersächsischer Kulturverbände (AKKU) seine Mitgliedsverbände zu den finanziellen Auswirkungen der Corona-Pandemie befragt. Die Umfrageergebnisse belegen die drastischen Auswirkungen der Krise für die über 1200 Kultur- und Bildungseinrichtungen wie auch für viele freischaffende Kulturakteure. So werden die Einnahmeverluste allein in den ersten vier Wochen voraussichtlich rund 14,6 Mill Euro betragen. Dagegen stehen im selben Zeitraum nicht stornierbare Ausgaben in Höhe von ca. 10 Mill Euro. Hinzu kommen weitere laufende Betriebskosten der Einrichtungen. Über den Zeitraum der kommenden 6 Monaten liegt der Finanzbedarf für freie Kultureinrichtungen und – initiativen somit bei rund 208 Mio Euro. Diese Zahlen verdeutlichen, wie existenzbedrohend die Lage für den Kulturbereich schon nach relativ kurzer Zeit ist.

AKKU fordert angesichts dieser dramatischen Situation einmal mehr rasche und unbürokratische Soforthilfemaßnahmen auch für Niedersachsens vielfältige Kulturszene. Freie Kulturschaffende und Kultureinrichtungen benötigen als Akteure der Kulturwirtschaft zum Überleben dringend und ebenso schnell ausreichende staatliche Unterstützung wie die Wirtschaft in Niedersachsen!

AKKU appelliert an die niedersächsische Landesregierung, den Kulturschaffenden aus dem kürzlich beschlossenen Nachtragshaushalt Mittel in ausreichender Höhe bereitzustellen. Niedersachsen muss zeitnah anderen Bundesländern folgen, die bereits besondere Hilfsprogramme für die Kultur aufgelegt haben. Ergänzend regen wir an, mit gezielten Maßnahmen den Umgang mit staatlichen Fördermitteln zu erleichtern.

Hierzu zählen die zuwendungsrechtliche Anerkennung von Ausfallkosten, Lockerungen bei Rückzahlungsverpflichtungen, Fristregelungen und vieles mehr. AKKU bietet hier seine Beratung an.

Damit wir alle nach der Corona-Krise wieder Kultur hautnah erleben können, kulturelle Bildungsangebote wahrnehmen und alle gemeinsam feiern können, brauchen wir auch in Zukunft Orte der Kultur und kreative Kulturschaffende. Die am 13. März 2020 angekündigten Hilfen des Bundes und der Länder im Kulturbereich werden von den Kulturakteuren tagtäglich sehnsüchtig erwartet.

Im Arbeitskreis niedersächsischer Kulturverbände organisiert sind:
Film & Medienbüro Niedersachsen e.V., Landesarbeitsgemeinschaft Jugend & Film Niedersachsen e.V., Landesarbeitsgemeinschaft Rock e.V., Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultur e.V., Landesmusikrat Niedersachsen e.V., Landesverband der Kunstschulen Niedersachsen e.V., Landesverband Freier Theater Niedersachsen e.V., Landesverband Niedersachsen im Deutschen Bibliotheksverband e.V., Landesverband niedersächsischer Musikschulen e.V., Landesverband Theaterpädagogik Niedersachsen e.V., Landesvereinigung kulturelle Jugendbildung Niedersachsen e.V., Literaturhäuser Niedersachsen und Friedrich-Bödecker-Kreis in Niedersachsen e.V., Museumsverband Niedersachsen und Bremen e.V., Niedersächsischer Heimatbund e.V.; assoziiert: Bundesakademie f. kulturelle Bildung Wolfenbüttel e.V.

Brandbrief von akku: Hilfsfonds für Kultur im Nachtragshaushalt berücksichtigen

An
die Abgeordneten des Niedersächsischen Landtages

Hannover, 18.03.2020 Corona-Pandemie: Hilfsfonds für Kultur im Nachtragshaushalt berücksichtigen Der Arbeitskreis niedersächsischer Kulturverbände (AKKU) begrüßt die Bekanntgabe eines Nachtragshaushaltes in Höhe von 4,4 Milliarden Euro. Aus diesem Topf braucht es auch dringend Unterstützung von Kleinunternehmen bzw. kleinen Einrichtungen im Kulturbereich sowie für freiberufliche Kulturschaffende und Pädagog*innen. Die Notsituation ist bei diesen bereits eingetroffen – und diese Lage wird auch noch eine lange Zeit anhalten. AKKU hat heute eine Umfrage unter seinen Mitgliedern gestartet, um die Ausfälle und Einnahmeeinbußen genauer abschätzen zu können. Das Ergebnis wird AKKU Anfang kommender Woche dem Parlament und der Landesregierung bekannt geben.

Finanzminister Reinhold Hilbers bestätigte gestern Abend bei „Hallo Niedersachsen“ (NDR), dass „wir auch die Kulturszene im Blick“ haben, „gerade auch die, die selbstständig tätig sind (…) oder die in Ensembles spielen, die auch wirklich keine Möglichkeiten haben, aufzutreten“. Er sagt zu, dass „wir dort Hilfestellung geben können“. Darauf verlässt sich die Kulturszene Niedersachsens. Wir appellieren an die Politik: Der Kulturbereich darf nicht sterben! Nicht erst in Zeiten der Pandemie, sondern gerade in den zurückliegenden Monaten wurde immer deutlicher, wie wichtig Kultur für den Zusammenhalt der Gesellschaft ist und zur Aufrechterhaltung unserer demokratischen Grundwerte. Die Kultur- und Kreativwirtschaft ist bundesweit mit einer Bruttowertschöpfung von mehr als 100 Milliarden Euro einer der größten Wirtschaftszweige – noch vor chemischer Industrie, Energieversorgern und Finanzdienstleistern.
Auch bei den vom Land geförderten Projekten und Veranstaltungen, die wegen des Coronavirus abgesagt werden müssen, bitten wir eindringlich, der Auffassung von Kulturstaatsministerin Monika Grütters und dem niedersächsischen Kulturminister Björn Thümler zu folgen: Beide sagen zu, auf Rückforderungen bereits bewilligter oder schon ausgezahlter Fördermittel so weit wie möglich verzichten zu wollen. Sie wollen die rechtlichen Möglichkeiten voll ausschöpfen, weil klar ist, dass bereits viel Engagement und Geld in diese Aktivitäten geflossen sind.

Im Arbeitskreis niedersächsischer Kulturverbände organisiert sind:
Film & Medienbüro Niedersachsen e.V., Landesarbeitsgemeinschaft Jugend & Film Niedersachsen e.V., Landesarbeitsgemeinschaft Rock e.V., Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultur e.V., Landesmusikrat Niedersachsen e.V., Landesverband der Kunstschulen Niedersachsen e.V., Landesverband Freier Theater Niedersachsen e.V., Landesverband Niedersachsen im Deutschen Bibliotheksverband e.V., Landesverband niedersächsischer Musikschulen e.V., Landesverband Theaterpädagogik Niedersachsen e.V., Landesvereinigung kulturelle Jugendbildung Niedersachsen e.V., Literaturhäuser Niedersachsen und Friedrich-Bödecker-Kreis in Niedersachsen e.V., Museumsverband Niedersachsen und Bremen e.V., Niedersächsischer Heimatbund e.V.; assoziiert: Bundesakademie f. kulturelle Bildung Wolfenbüttel e.V.

Brandbrief von akku: Corona-Pandemie: Hilfsfonds für Kultureinrichtungen und Akteure

An den nds. Ministerpräsidenten Stephan Weil, den nds. Minister für Wissenschaft und Kultur Björn Thümler, die Fraktionen im Niedersächsischen Landtag

13.03.2020 Kultureinrichtungen und -vereine erleben derzeit immer häufiger Absagen von Veranstaltungen: Teilweise ist dies ab einer entsprechenden Größe auf Veranlassung der Behörden notwendig oder es wird aus Risikoabwägung von der Kommune oder vom Haus so entschieden. Angesichts der zunehmenden allgemeinen Verunsicherung und der täglich wachsenden Bedrohungslage stornieren Künstler und Veranstalter öffentliche Auftritte, Kulturelle Bildungsanbieter sagen ihre Gruppenkurse ab und immer häufiger bleiben Besucher*innen den Veranstaltungen fern. AKKU versteht und unterstützt die Maßnahmen, damit die Ausbreitung des Virus verlangsamt werden kann und somit genug Ressourcen im Gesundheitswesen für alle zur Verfügung stehen.
Gleichzeitig entstehen durch diese Situationen erhebliche Einnahmeeinbußen für die Häuser, die Veranstalter geraten durch Einnahmenausfälle schnell in eine finanzielle Schieflage. Freie Kulturschaffende wie pädagogische Mitarbeiter*innen sind von Honorarausfällen betroffen und dadurch existentiell bedroht.
AKKU fordert deshalb vom Land die Einrichtung eines Hilfsfonds, der den betroffenen kleineren Kultureinrichtungen, Vereinen und freischaffenden Künstler*innen rasch unter die Arme greift und das Überleben ermöglicht. Im Freistaat Thüringen wurden bereits erste Maßnahmen mit der Umwidmung eines Fördertopfes geschaffen. Der Deutsche Kulturrat fordert einen gemeinsamen Notfallfonds von Bund und Ländern – auch das wäre für akku eine denkbare Lösung.
Darüber hinaus muss für die geförderten Projektträger und Künstler*innen sichergestellt werden, dass bei ausbleibenden Besucher*innen oder Veranstaltungsabsagen aufgrund höherer Gewalt Fördergelder nicht zurückgezahlt werden müssen.

Im Arbeitskreis niedersächsischer Kulturverbände organisiert sind:
Film & Medienbüro Niedersachsen e.V., Landesarbeitsgemeinschaft Jugend & Film Niedersachsen e.V., Landesarbeitsgemeinschaft Rock
e.V., Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultur e.V., Landesmusikrat Niedersachsen e.V., Landesverband der Kunstschulen Niedersachsen
e.V., Landesverband Freier Theater Niedersachsen e.V., Landesverband Niedersachsen im Deutschen Bibliotheksverband e.V., Landesverband
niedersächsischer Musikschulen e.V., Landesverband Theaterpädagogik Niedersachsen e.V., Landesvereinigung kulturelle Jugendbildung
Niedersachsen e.V., Literaturhäuser Niedersachsen und Friedrich-Bödecker-Kreis in Niedersachsen e.V., Museumsverband
Niedersachsen und Bremen e.V., Niedersächsischer Heimatbund e.V.; assoziiert: Bundesakademie f. kulturelle Bildung Wolfenbüttel e.V.

Hilfspaket der Bundesregierung für Selbständige: Kulturrat fordert entsprechenden Anteil für den Kulturbereich

Kulturbereich bietet seine Strukturen an, um die Verteilung der Mittel zu organisieren und damit die öffentlichen Verwaltungen zu entlasten

Berlin, den 19.03.2020. Der Deutsche Kulturrat, der Spitzenverband der Bundeskulturverbände, begrüßt, dass ein spezielles Hilfspaket für Solo-Selbständige und kleine Unternehmen geschaffen werden soll.

Der Deutsche Kulturrat war gestern an Gesprächen mit Arbeitsminister Hubertus Heil, Wirtschaftsminister Peter Altmaier und Kulturstaatsministerin Monika Grütters beteiligt und hat in dem Gespräch auf die gesamtwirtschaftliche Bedeutung der Kultur- und Kreativwirtschaft verwiesen. Der Kultur- und Kreativwirtschaft sind 256.000 Unternehmen zu zurechnen. Daneben sind rund 600.000 Selbständige, einschließlich der Künstlerinnen und Künstler, in der Kultur- und Kreativwirtschaft tätig. Darunter sind rund 340.000 sogenannte Mini-Selbständige mit einem Umsatz unter 17.500 Euro/Jahr.

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Vereinsrecht: Aktuelle Gesetzesänderungen zur Vereinfachung von Mitgliederversammlungen (neu)

Die Bundesregierung hat einen Gesetzentwurf vorgelegt, der am 27.03. noch vom Bundesrat bestätigt werden muss und der gleich zwei akute Probleme von Vereinen in der Corona-Krise beheben soll:

  • die Beschlussfassung ohne Versammlung
  • die automatische Amtszeitverlängerung, wenn keine Neuwahl des Vorstands möglich ist

Vom BGB abweichende Neuregelungen:

Artikel 2, § 5 des Gesetzes gilt zunächst nur für Mitgliederversammlungen, die 2020 stattfinden, und hat folgenden Wortlaut:

(1) Ein Vorstandsmitglied eines Vereins oder einer Stiftung bleibt auch nach Ablauf seiner Amtszeit bis zu seiner Abberufung oder bis zur Bestellung seines Nachfolgers im Amt.
(2) Abweichend von § 32 Absatz 1 Satz 1 des Bürgerlichen Gesetzbuchs kann der Vorstand auch ohne Ermächtigung in der Satzung Vereinsmitgliedern ermöglichen,
1. an der Mitgliederversammlung ohne Anwesenheit am Versammlungsort teilzunehmen und Mitgliederrechte im Wege der elektronischen Kommunikation auszuüben oder
2. ohne Teilnahme an der Mitgliederversammlung ihre Stimmen vor der Durchführung der Mitgliederversammlung schriftlich abzugeben.
(3) Abweichend von § 32 Absatz 2 des Bürgerlichen Gesetzbuchs ist ein Beschluss ohne Versammlung der Mitglieder gültig, wenn alle Mitglieder beteiligt wurden, bis zu dem vom Verein gesetzten Termin mindestens die Hälfte der Mitglieder ihre Stimmen in Textform abgegeben haben und der Beschluss mit der erforderlichen Mehrheit gefasst in Textform abgegeben haben und der Beschluss mit der erforderlichen Mehrheit gefasst wurde.

Automatische Verlängerung der Amtszeit:

Die meisten Vereinssatzungen sehen eine feste Amtszeit für den Vorstand vor – auch wenn das gesetzlich nicht erforderlich ist. Bei einer solchen Amtszeitbegrenzung empfiehlt sich eine Verlängerungsklausel, nach der der Vorstand bis zur Neuwahl im Amt bleibt. Leider fehlt diese Klausel in manchen Satzungen.

Das hat problematische Folgen: Die Amtszeit endet dann automatisch und der Verein ist ohne rechtmäßigen Vorstand. Leider führt das aktuelle Versammlungsverbot nicht selten zu genau diesem Zustand.

Artikel 2, § 5 Abs. 1 des Gesetzes ermöglicht, dass Vorstandsmitglieder auch nach Ablauf ihrer Amtszeit zunächst im Amt bleiben, d.h. eine Wieder- oder Neubestellung nicht zwingend erforderlich ist, um den Verein handlungsfähig zu erhalten.

Hinweis: Natürlich kann kein Vorstandsmitglied zur Fortsetzung des Amts gezwungen werden. Er müsste dann aber, wenn die Neuregelung in dieser Form in Kraft tritt, ausdrücklich zurücktreten. Dazu genügt eine formlose Erklärung einem anderen vertretungsberechtigten Vorstandsmitglied gegenüber.

Virtuelle Mitgliederversammlung:

Dass eine virtuelle Mitgliederversammlung (d.h. mit internetzgestützten Kommunikationsmedien, wie z.B. Videokonferenz o.ä.) zulässig ist, hat die Rechtsprechung bereits bestätigt (Oberlandesgericht Hamm, Urteil vom 27.09.2011, I-27 W 106/11). Allerdings ist dafür bisher eine entsprechende Satzungsregelung unverzichtbar.

Artikel 2, § 5 Abs. 2 Nr. 1 soll virtuelle Versammlungen der Präsenzversammlung gleichstellen. Für gültige Beschlusse ohne Zusammenkunft der Mitglieder ist dann weder eine besondere Satzungsgrundlage noch – wie bei der bisherigen schriftlichen Beschlussfassung – die Zustimmung aller Mitglieder erforderlich. Nach § 28 BGB würde diese Regelungen auch für Vorstandsitzungen gelten.

Hinweis: Ungeklärt ist aber die Frage, ob das umstandslos auch für Vereine gilt, bei denen einen nennenswerte Zahl von Mitgliedern nicht über die Voraussetzungen für eine Teilnahme an einer virtuellen Versammlung verfügt (fehlende technische Ausstattung und Kenntnisse). Dann kann eine virtuelle Versammlung eine „besondere Erschwernis“ für die Teilnahme darstellen und die Beschlüsse zwar nicht nichtig (von vornherein unwirksam), aber anfechtbar machen.

Unser Tipp: Im Zweifel sollte dann – die künftig mögliche – vereinfachte schriftliche Beschlussfassung gewählt oder die virtuelle Versammlung zumindest dadurch ergänzt werden.

Schriftliche Beschlussfasssung wird vereinfacht:

Auch die schriftliche Beschlussfassung soll durch die Neuregelung vereinfacht werden. Bisher verlangt § 32 Abs. 2 BGB bei einer schriftlichen Beschlussfassung die Einstimmigkeit. Es müssen also alle Mitglieder dem Beschluss zustimmen. Bereits eine einzige Enthaltung führt zum Scheitern des Beschlusses.

Das soll sich durch Artikel 2, § 5 Abs. 3 des Gesetzes ändern. Danach ist ein Beschluss ohne Versammlung der Mitglieder gültig, wenn alle Mitglieder beteiligt (also angeschrieben) wurden und bis zu dem vom Verein gesetzten Termin mindestens die Hälfte der Mitglieder ihre Stimmen in Textform abgegeben haben. Es gelten die üblichen Mehrheitserfordernisse – also in den meisten Fällen eine einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen

Verlangt ist nur die Textform. Es ist also keine Unterschrift erforderlich. Damit kommen für die Beteiligung an der Abstimmung auch E-Mail und andere elektronische Textmedien (z.B. SMS oder WhatsApp) in Frage.

Zusätzlich wird es durch Abs. 2 Nr. 2 möglich, dass einzelne Mitglieder ihre Stimmen im Vorfeld einer (virtuellen oder physischen) Versammlung schriftlich abgeben. Es sind so auch Mischformen aus virtueller Versammlung und schriftlicher Beschlussfassung möglich. Das gilt auch für Vorstandssitzungen.

Quelle: vereinsknowhow.de Vereinsinfobrief Nr. 378

Webinar zur Corona-Krise der Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg (neu)

 
Die Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg (IHKLW) bietet ab dem 6. April zusammen mit der Buchalik Brömmekamp Rechtsanwalts GmbH ein kostenfreies, dreiteiliges Webinar rund um die unternehmerischen Herausforderungen in Zusammenhang mit der Corona-Pandemie an. Jedes Modul ist für rund eine Stunde konzipiert und beinhaltet Zeit für Rückfragen der Teilnehmenden. Eine Anmeldung zu allen Modulen ist ausschließlich online möglich unter ihklw.de/corona-webinar.
Corona und Arbeitsrecht
Los geht es am Montag, 6. April, ab 16 Uhr mit „Corona und Arbeitsrecht“. Ein Experte erklärt, wann Arbeitnehmer von der Arbeit fern bleiben können und welche Auswirkungen auf das Gehalt damit verbunden sind. Außerdem erhalten Unternehmen Informationen dazu, wie sie Kurzarbeitergeld beantragen und was dabei zu beachten ist.
Risikomanagement in Zeiten von Corona
Das zweite Modul beleuchtet am Dienstag, 7. April, ab 16 Uhr das „Risikomanagement in Zeiten von Corona“. Wie wird ein professionelles Risikomanagement aufgebaut und auf die speziellen Anforderungen während der Corona-Pandemie optimiert und welche Bewältigungsstrategien und Maßnahmen leiten sich daraus ab? Antworten gibt es im Webinar. Dabei lernen die Teilnehmenden auch, mit welchen Förderinstrumenten sie auf mögliche Liquiditätslücken reagieren können, welche haftungsvermeidenden Lösungen es gibt und wie sie einen Plan für eine konkrete Handlungsanweisung aufstellen.
Geschäftsführerhaftung und die Insolvenz in Eigenverwaltung
Um die „Geschäftsführerhaftung und die Insolvenz in Eigenverwaltung“ geht es beim letzten Termin am Mittwoch, 8. April, ab 16 Uhr. Die Teilnehmenden erfahren, wie schnell sie als Geschäftsführer in einer Krise Haftungsrisiken ihres Unternehmens ausgesetzt sind – und worauf sie zur Haftungsvermeidung achten müssen. Unternehmen, bei denen bereits ein Insolvenzantragsgrund vorliegt, erfahren, wie es mittels einer Insolvenz in Eigenverwaltung gelingt, wieder auf Kurs zu kommen.

Webinar Social Media Update 2020 für Kulturinstitutionen, Festivals und Veranstalter (neu)

Kostenfreies Live Webinar
Social Media Update 2020 für Kulturinstitutionen, Festivals und Veranstalter

Facebook, Instagram und Co. sind längst zu den wichtigsten und kostengünstigsten Kanälen geworden, wenn es darum geht die eigenen Besucher kontinuierlich mit aktuellen Informationen zu versorgen und mit Inhalten für die eigenen Häuser und Aktivitäten zu begeistern. Doch viele der bisherigen Strategien wurden längst von der Zeit überholt und gehen nicht mehr auf. Auch aufwändig erstellte Beiträge erreichen nur noch kleine Gruppen echter Interessenten und werden kaum geteilt. In diesem Webinar zeigen wir auf, welche Strategien immer weniger funktionieren, warum das so ist und wie Kulturinstitutionen Facebook, Instagram und Co. weiterhin nutzen können, um ihr Publikum mit den richtigen Botschaften im richtigen Moment zu erreichen und neue Besucher zu gewinnen.

Wir können Euch versprechen, mit dem Wissen aus diesem Webinar werdet Ihr Eure aktuelle und zukünftige Aktivität bei Facebook und Instagram völlig anders bewerten.

Dauer: ca. 45 Min // Plattform: Zoom
Teilnahme kostenfrei mit Anmeldung
Host: Martin Juhls (Experte für Kulturmarketing und digitale Kommunikation)

Termine:
Di., 07.04., 14:00 Uhr
Do., 09.04., 14:00 Uhr
weitere Termine folgen

Anmeldung

Gebündelte Informationen bietet die Seite des Deutschen Kulturrats

Der Deutsche Kulturrat stellt auf seiner Seite Informationen zu den Themen Förderung und Kulturpolitik zusammen

Diese Plattformen koordinieren die Nachbarschaftshilfe (neu)

t3n bietet eine Überblick über verschiedene Angebote der Nachbarschattshilfe

Informationen in Fremdsprachen (neu)

Ausbreitung verhindern – Alle können was tun! Welche Maßnahmen sind in Niedersachsen zur Eindämmung des Virus ergriffen worden und was müssen Sie beachten? Was ist zu tun beim Verdacht, sich mit dem Corona-Virus infiziert zu haben? Wir stellen die wichtigsten Informationen nachfolgend in den Sprachen Englisch, Türkisch, Russisch, Farsi und Arabisch bereit.

Quelle: https://www.niedersachsen.de/Coronavirus/informationen-in-fremdsprachen-186959.html

NTFN bietet psychologische Beratungsgespräche in verschieden Sprachen (neu)

Um das Ansteckungsrisiko mit COVID 19 für alle zu minimieren, finden in den Psychosozialen Zentren des NTFN bis vorerst 10.04.2020 keine persönlichen Gespräche oder Sprechstunden statt. Angeboten werden telefonische psychologische und psychosoziale Beratungsgespräche in russisch, spanisch, arabisch, farsi, französisch, kurdisch, englisch, deutsch. Mehr Informationen im pdf

Kulanzregelungen der Deutschen Bahn

Neben den bestehenden Erstattungsregelungen gewährt die DB für alle bis einschließlich 13.03.2020 gekauften Tickets für Reisen zwischen dem 13.03. und 30.04.2020 weitgehende Kulanzregelungen: Reisende, die aufgrund des Coronavirus ihre Reise innerhalb Deutschlands verschieben möchten, können Ihre bis zum 13.03.2020 gebuchten Ticket bis zum 30.06.2020 flexibel nutzen. Die Zugbindung bei Sparpreisen und Super Sparpreisen ist aufgehoben.

Mehr ...

Onleihe - Die digitale Ausleihe (neu)

Mit der Onleihe des Goethe-Instituts lassen sich etwa 25.000 digitale Medien wie Bücher, Hörbücher, Filme oder Zeitungen entleihen, ohne dass eine Rückgabe nötig ist. Deutschlehrende und -lernende sowie Kulturinteressierte finden hier ein vielfältiges Medienangebot. 2019 wurden so weltweit über 250.000 Medien digital entliehen, die Zahlen steigen seit Jahren stetig an.

Quelle https://www.goethe.de/

#LeaveNoOneBehind: Jetzt die Corona-Katastrophe verhindern - auch an den Außengrenzen! (neu)

Besonders hart wird das Corona-Virus diejenigen treffen, die es ohnehin schon schwer haben. Dazu zählen auch die Geflüchteten an unserer Außengrenze und Obdachlose, Alte, Kranke. Die Corona-Krise lässt das Leid von Schutzsuchenden, die Gewalt und die humanitäre Katastrophe in den Hintergrund treten. Dabei ist es gerade jetzt wichtig, zusammen zu halten.

Mehr Informationen und Quelle

#GemeinsamDigital - Lasst uns Existenzen retten! (neu)

Viele Unternehmen und Selbständige brauchen JETZT digitales Wissen und neue Geschäftsmodelle, um zu überleben!
Hier helfen wir uns #GemeinsamDigital aus der Krise!

Als #GemeinsamDigital Community übernehmen wir Verantwortung für unsere Gesellschaft. Mit dieser Plattform haben wir ein Projekt ins Leben gerufen, das betroffenen Unternehmern/innen der Corona-Krise direkt hilft und für jede Existenz und jeden Arbeitsplatz kämpft. Wir setzen dabei auf die wachsende Solidarität in unserem Land und vertrauen auf die Kraft der Gemeinschaft!

Mehr Inforamtionen und Quelle

Petition: Einführung eines Bedingungslosen Grundeinkommens (neu)

Mit der Petition wird gefordert, dass aufgrund der wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona Pandemie und der damit verbundenen Einkommensausfälle für viele Bürgerinnen und Bürger, kurzfristig und zeitlich begrenzt, aber solange wie notwendig, ein Bedingungsloses Grundeinkommen für alle Bürgerinnen und Bürger eingeführt wird. Das Grundeinkommen muss existenzsichernd sein und die gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen. Vorstellbar ist ein Betrag von 1000 € pro Person.

Quelle und mehr Information: https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2020/_03/_14/Petition_108191.html

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