Von Belfast bis Uckerland: Cultural Bridge fördert 23 internationale Partnerschaften

23 UK-GER-Kooperationen mit 46 beteiligten Einrichtungen gefördert.

Im internationalen Kooperationsprogramm Cultural Bridge hat eine gemeinsame Jury 23 Partnerschaften für die Förderung 2026-27 ausgewählt. Nach der Ausschreibung des Programms im letzten Herbst gingen über 100 Anträge ein. Jede Partnerschaft besteht aus einer Organisation aus Deutschland sowie einer Organisation aus dem Vereinigten Königreich. Das Programm wird zu je 50 Prozent aus Mitteln der britischen Förderpartner und Mitteln des Fonds Soziokultur auf deutscher Seite gespeist. Mit der Fördersumme von insgesamt rund 424.000 EUR (370.000 GBP) können demnach insgesamt 46 Einrichtungen in den beteiligten Ländern unterstützt werden. Daraus haben sich 16 neue Partnerschaften gefunden (Förderbereich 1), während sieben bereits bestehende Partnerschaften ihre Zusammenarbeit in gemeinsamen kulturellen Projekten vertiefen  werden (Förderbereich 2).

Fokus auf ländliche Regionen in UK und Deutschland

Die diesjährige Förderrunde unterstützt Projekte, die sich mit Migration und Identität innerhalb lateinamerikanischer Communities befassen, Projekte der Jugendförderung und kulturellen Teilhabe, kreative Praktiken in postindustriellen und ländlichen Gebieten, inklusive, von Menschen mit Behinderung geleitete Tanzkunst sowie Performance, Stadtentwicklung, digitales Storytelling, Nachhaltigkeit und vieles mehr.

Eine Schwerpunkt bei der Auswahl lag auf Organisationen und Aktivitäten in Kleinstädten und ländlichen Regionen, wie Girvan & Dalry (Schottland), Swansea (Wales), Oldham, Middlesborough, Hexham, Southsea & Margate (England) sowie in Deutschland Hainichen, Mölln, Pulheim, Riesa, Uckerland & Zeitz.

Wir freuen uns über die zahlreichen neuen Partnerschaften in dieser Förderrunde sowie über die bestehenden Kooperationen, die sich durch die Einbindung von Communities weiterentwickeln können. Der Fokus auf ländliche Räume ist besonders wichtig, da diese Regionen institutionell oft unterversorgt sind und zugleich eine zentrale Rolle dabei spielen, lokale Gemeinschaften lebendig und miteinander verbunden zu halten. [...] Jedes Projekt zeigt, wie Kunst und Kultur Gemeinschaften stärken, gesellschaftlichen Zusammenhalt fördern und echten Dialog ermöglichen können." Mechthild Eickhoff, Geschäftsführung Fonds Soziokultur

gemeinsame Bekanntgabe des Förderentscheids und Quelle

 

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