Förderprogramm: Mitten drin! Jung und aktiv in Niedersachsen

Mitten drin! – Jung und aktiv in Niedersachsen

Worum geht es?

Der Deutsche Kinderschutzbund Landesverband Niedersachsen e.V. möchte Chancen für Kinder und Jugendliche in Niedersachsen verbessern:

  • für eine Teilhabe am gesellschaftlichen Leben
  • Angebote für positive Stärkung eigener Kräfte, Kompetenzen und Fähigkeiten


Denn Kompetenzlücken, die entstehen, weil Kindern schon früh Förderung und Bildung fehlen, verstärken sich im Lebenslauf und sind später nur mit größerem Mitteleinsatz zu schließen.

Was wird gefördert?

Ziel des landesweiten Programms ist es, Kinder und Jugendliche in benachteiligten Lebenssituationen in die Lage zu versetzen, besser am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. Die Angebote sollen sich in erster Linie richten an Kinder und Jugendliche

  • aus prekären Familienverhältnissen
  • aus Ein-Eltern-Familien / mit allein erziehenden Müttern und Vätern
  • mit Gewalterfahrungen innerhalb der Familie
  • im Lebensumfeld ohne festen Wohnsitz

Projekte

  • die Benachteiligungen entgegen wirken und junge Menschen befähigen, sich ihre Lebenswelt aktiv anzueignen und ihr Lebensfeld aktiv mitzugestalten
  • für Schulkinder und Jugendliche zwischen sechs und 18 Jahren

die sich beschäftigen mit

  • Förderung zur Stärkung von Resilienz und Selbstwirksamkeit – der Erfahrung, dass das eigene Handeln auch etwas bewirkt
  • Förderung von Mobilität, Begegnungen und Vernetzung
  • Förderung von Sprachkompetenz, emotionaler und sozialer Kompetenz

Die Angebote können fortlaufend sein, dürfen jedoch noch nicht begonnen haben. Die Ausgaben im Rahmen dieses Projektes können nur für Kosten gelten, die erst nach Bewilligung entstehen. Das örtliche Jugendamt ist über die Projektidee informiert.

Wie lange warten wir auf eine Bewilligung?

Über die Bewilligung der Makroprojekte entscheidet - abhängig von der Antragsdichte - zwei bis drei Mal im Jahr der "Mitten drin!"-Beirat, der sich aus Vertreter*innen des Sozialministeriums, des Kinderschutzbundes, Jugendvertreter*innen und externen Expert*innen zusammensetzt. Die Wartezeit kann daher - ja nach Eingang des Antrags - bis zu drei Monate betragen!


Die Mikroprojekte werden laufend nach Eingangsdatum und unter Berücksichtigung der regionalen Verteilung der Angebote geprüft und bewilligt. Hier warten Sie nur wenige Wochen.

Beispiele?

  • Ferien- und Freizeitangebote
  • Lernbetreuung und Hausaufgabenhilfe
  • Ernährung und Versorgung: Mittagstische, gesundes Kochen, selbst initiierte Cafeteria
  • Psychomotorik und Selbstwert: Sport, Klettern, Bewegung…
  • Kulturelle Entwicklung und Stolz auf Selbstgeschaffenes: aktiv in Musik, Film, Kunst…
  • Sprach- und Lesekompetenzen: Paten- und Mentoren-Modelle, Gruppenangebote in problematischen Gemeinwesen…
  • Projekte von Gleichaltrigen (peers): multikulturelle Gruppen, Angebote, die das Zusammenleben im Gemeinwesen verbessern, thematische Gruppenangebote …

 

Hier gibt es alle weiteren Informationen zum Förderprogramm nachzulesen.

 

Quelle: Deutscher Kinderschutzbund Landesverband Niedersachsen e.V.

Zurück

nach oben

Wir verwenden Cookies, um die Zugriffe auf unserer Website zu analysieren. Mehr erfahren